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Hemmoor_Magazin_Dez_2014

STADT HEMMOOR Baubeginn am Fährkopf Basbeck Bis jetzt war der Bereich vor der Schwebefähre im Stadtteil Basbeck (so genannter Fährkopf) wenig ansprechend. Gerade im Hinblick auf den Antrag auf Anerkennung als UNESCO-Weltkulturerbe und die große Attraktivität des Baudenkmals wurde durch den Rat beschlossen, den Fährkopf in Basbeck umzugestalten und die Aufenthaltsqualität durch Schaffung von Sitzgelegenheiten, einer Wetterschutzhütte etc. zu verbessern. Der Zugang zur Schwebefähre sowie der neu geschaffene Platz soll unter denkmalschutzrechtlichen Gesichtspunkten und barrierefrei gestaltet werden. Es war vorgesehen, gemeinsam mit dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), die in dem Bereich eine größere Betriebsstelle für die Unterhaltung der Oste betreibt, die Deichlücke für die Verbesserung der Zufahrt zum Betriebsgelände zu verbreitern. Daher hatte sich die zuständige Niedersächsische Landesbehörde bereit erklärt, die Maßnahme als Gemeinschaftsprojekt mit der Stadt Hemmoor zusammen durchzuführen und die anfallenden Kosten anteilig zu übernehmen. Leider erhielt das NLWKN für seine geplante Baumaßnahme nicht die erforderlichen Genehmigungen, so dass die Stadt Hemmoor sich dazu entschlossen hat, die Teilbaumaßnahme der Kommune alleine durchzuführen. Für die Baumaßnahme der Stadt konnten entsprechende Fördermittel bei der Metropolregion Hamburg und bei dem Amt für regionale Landesentwicklung eingeworben werden. Damit die Maßnahme fristgerecht im Hinblick auf die bewilligten Fördermittel durchgeführt werden kann, ist es unumgänglich, auch in den Wintermonaten zu bauen. Hierfür 12 HEMMOOR MAGAZIN 18 / 2014 Die beauftragte Baufirma Zimmermann & Co. bei der Erstellung der provisorischen Baustraße. konnte eine Ausnahmegenehmigung im Hinblick auf die Deichsicherheit erzielt werden. Die Maßnahme wird, den Witterungsbedingungen entsprechend, zügig umgesetzt. Es ist beabsichtigt, die Einschränkungen der Anwohner/innen und Anlieger so gering wie möglich zu halten. Die Skateanlage erhält eine Wetterschutzhütte und eine Betreuung Bereits Im Jahr 2011 wurde auf Anregung von Jugendlichen beschlossen, eine öffentliche Freiluft-Skateanlage zu errichten, um das Freizeitangebot für Jugendliche zu verbessern. Die Standortwahl fiel auf ein bislang ungenutztes Gelände am Hemmoorer Bahnhof. Ende 2013 wurde mit den Tiefbauarbeiten begonnen. Die Fertigstellung und Einweihung erfolgte im Frühjahr 2014. Ein Wunsch der Jugendlichen ist allerdings noch offen: Eine Wetterschutzhütte auf dem Gelände der Anlage würde das Angebot abrunden. Der Paritätische Cuxhaven hat sich bereit erklärt, aus ihm noch zur Verfügung stehenden Mitteln eine Wetterschutzhütte in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen und dem Bauhof der Samtgemeinde Hemmoor zu errichten. Eine baugleiche Hütte befindet sich bereits in Cadenberge und in Bad Bederkesa. Die Umsetzung dieses Projekts soll noch in diesem Jahr erfolgen, damit die Jugendlichen zu Beginn der nächsten Skatesaison auch bei starker Sonneneinstrahlung oder bei Regenwetter eine Rückzugsmöglichkeit haben, ohne die Anlage verlassen zu müssen. Eine weitere Neuerung wird die stundenweise Betreuung der Anlage durch einen ortsansässigen Jugendlichen sein. Hierbei handelt es sich um einen jungen Mann, der in der Samtgemeinde aufgewachsen und seit vielen Jahren in der Jugendarbeit tätig ist. Zukünftig wird er vor Ort der Ansprechpartner für die Besucher/innen der Skateanlage sein. Ein weiterer Jugendlicher wird ihn in absehbarer Zeit bei dieser ehrenamtlichen Arbeit unterstützen. Es ist sehr erfreulich, dass die Skateanlage so gut angenommen wird. An alle Nutzer ergeht hier noch einmal der Appell, pfleglich mit der Anlage umzugehen, um dauerhaft Freude an der Einrichtung zu haben.


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