Panthers zeigten den zahmen Cats die Krallen
hwi/spr. - Die Bäume wachsen nicht in den Himmel, und in der 2. Basketball-Bundesliga weht ein anderer Wind als in der Regionalliga - Erkenntnisse der Cuxhaven Bascats nach dem 1. Spieltag in der neuen Saison. Beim Mit-Aufsteiger Krefeld Panthers setzte es für die Cuxhavener eine deutliche 69:95-Niederlage.
Den ersten Schock gab es vor dem Spiel, denn für Neuzugang Justinas Cesnavicius lag die Freigabe des lettischen Verbandes, trotz aller Bemühungen, nicht vor. So durfte der litauische Center, der so auf seinen Einsatz brannte, nicht mitwirken.
Schon der Beginn des ersten Bundesligaspieles für die BasCats verlief chaotisch. Die Cuxhavener verloren gleich zu Anfang viele Bälle und schlechte Anspiele der Aufbauspieler verhalfen den Hausherren nach fünf Minuten zu einer 13:5 Führung. Leidtragender war vor allem Björn Theilmann, denn durch die vielen Abspielfehler seiner Mitspieler musste er immer wieder durch Fouls einfache Punkte verhindern und verzeichnete nach sieben Minuten bereits drei persönliche Fouls. Zwar verkürzten die Matkevicius-Schützlinge kurzzeitig auf 9:13 (6.), doch danach nahmen die Krefelder wieder das Zepter in die Hand und erspielten sich eine klare 27:11 Führung nach dem ersten Viertel.
Die zweiten zehn Minuten waren die besten des Cuxhavener Teams. Zunächst erhöhten die Panthers auf 29:11, doch dann trafen vor allem Bobb, Ibrahim und Hasenkamm und verkürzten auf 26:32 (16.). Das Spiel war in den Folgeminuten ausgeglichen. Beide Mannschaften vertändelten viele Bälle leichtfertig. Mit einer engagierteren und konzentrierteren Leistung der BasCats wäre hier ein Führungswechsel nicht unrealistisch gewesen. Doch vor allem Marius Zemaitis und erneut Kinte Smith strahlten im ganzen Spiel keine Gefahr aus und fielen nur durch Fehlpässe auf. Zur Halbzeit stand es 39:33 für die Gastgeber.
Der Beginn der zweiten Halbzeit begann optimal, denn nach nur 15 Sekunden traf Björn Theilmann in die Panthers Reuse zum 35:39. Leider spielten die BasCats nur zwei Minuten lang Basketball, danach "verweigerten Spieler wie Zemaitis und Smith schon die Arbeit".
Krefeld nahm dieses Verhalten dankend an und baute die Führung bis zum Ende des dritten Viertels auf 24 Punkte aus (72:48). Das Spiel war gelaufen, auch die 20 mitgereisten BasCats-Fans, die ihr Team bestens unterstützen, waren mehr als enttäuscht von dem Auftreten ihrer Schützlinge. In diesem Viertel wurden die BasCats förmlich demontiert und ergaben sich fast wehrlos ihrem Schicksal. Der letzte Abschnitt war bedeutungslos. Krefeld ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, dem Angriff der Cuxhavener fehlte die Durchschlagskraft. Endstand eines ernüchternden Spiels: 95:69 für die Krefeld Panthers.
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