Basketball: Bundestrainer sichteten Jan-Hendrik Kuczorra
CUXHAVEN. Der Cuxhavener Jan-Hendrik Kuczorra gehört in seinem Jahrgang (1999) zu den 48 besten Basketballspielerrn Deutschlands. Das stellten Bundestrainer bei einem Turnier in Bremerhaven mit den acht nördlich gelegenen Bundesländern fest, das der Zwölfjährige dort mit der Niedersachsenauswahl gewann.
Die Scouts wählten dabei 24 Spieler aus, die bei einem weiteren Turnier gegen die 24 besten Basketballer des Südens antreten. Sollte Kuczorra, der im Verein für Rot-Weiss Cuxhaven auf Korbjagd geht, auch hier (Freitag, 27., bis Sonntag, 29. April in Wetzlar) die Sichter von seinem Talent überzeugen können, würde er in den U13-Nationalkader gewählt werden.
Bei dem Projekt "Talente mit Perspektive" in der Walter-Kolb-Halle in Bremerhaven haben die jungen Spieler vor den Augen der Bundestrainer Frank Menz (A2/ U20) und Kay Blümel (U18) ihr basketballerisches Können unter Beweis gestellt. Wer Ende April in Wetzlar die Bundestrainer überzeugt, hat beste Aussichten für den zwölfköpfigen U13-Perspektivkader nominiert zu werden. Aus dem Perspektivkader haben die jungen Talente dann gute Chancen, den Sprung in die Jugend-Nationalmannschaften zu schaffen und, wie zahlreiche ihrer Vorgänger, Deutschland bei Europa- und Weltmeisterschaften zu repräsentieren.
Das Projekt, welches bereits zum fünften Mal stattfindet, setzt den Fokus auf die frühzeitige Förderung der Nachwuchstalente aus den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Durch die frühere Förderung werden die Talente noch sorgfältiger an die Herausforderungen auf dem internationalen Parkett herangeführt. Auch in diesem Jahr zeigte sich, dass das ING-DiBa-Turnier in Bremerhaven einen wichtigen Schritt zur konsequenten Förderung des Nachwuchses darstellt. Die Bundestrainier waren sich einig, dass der zukünftige Erfolg der deutschen Nationalmannschaften an die gezielte und frühzeitige Förderung der Jugend geknüpft ist. Sie motivierten die jungen Talente dazu, ihr Bestes zu geben und Spaß an der Veranstaltung zu haben. Das große Ziel vor Augen dribbelten, passten und warfen sich die besten Spieler der Landesverbände in die Notizbücher der Bundestrainer, welche von dem hohen Niveau und dem Engagement, das die Spieler an den Tag legten, sichtlich begeistert waren.
Das Finalspiel zwischen den Landesverbänden von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen brachte das Turnier zu einem krönenden Abschluss. Nachdem die Mannschaft aus Niedersachsen in der ersten Hälfte trotz großer Anstrengung nicht mit Nordrhein-Westfalen mithalten konnte, haben sie es dennoch geschafft, das Ruder herumzureißen und beendeten die zweite Hälfte mit einem verdienten Endstand von 49:40.
Turnierergebnis: 1. Niedersachsen, 2. Nordrhein-Westfalen, 3. Berlin, 4. Hamburg, 5. Bremen, 6. Schleswig-Holstein, 7. Brandenburg, 8. Mecklenburg-Vorpommern.
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