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12. März 2010

Winterschäden an den Straßen sind riesig

CUXHAVEN. Schon jetzt zeichnet sich deutlich ab: Die Winterschäden an den Cuxhavener Straßen sind offenbar erheblich größer als in vergangenen Jahren.

 

Vor diesem Hintergrund hatte sich die Mehrheitskooperation im Rat (CDU/FDP-Gruppe und Grüne) mit einem Antrag im Verwaltungsausschuss für einen Sachstandsbericht durch die Verwaltung zur Schadensaufnahme an den Straßen, Geh- und Radwegen sowie Plätzen ausgesprochen.

Mit einem Ratsantrag setzte sich

Ulrich Schröder (Linke) darüber hinaus dafür ein, zusätzliche Finanzmittel bereitzustellen, damit die Schäden beseitigt werden können. Oberbürgermeister Arno Stabbert wies während der Ratssitzung am Donnerstag darauf hin, dass die Bestandsaufnahme der Winterschäden läuft. Nach Abschluss dieser Arbeiten sei es möglich, die Kosten zur Schadensbeseitigung zu errechnen.

Stadtbaurat Michael Müller informierte während der Ratssitzung, dass in einem ersten Schritt schwerpunktmäßig die Fahrbahnen der Hauptstraßen im Stadtgebiet überprüft und das Schadensbild ermittelt wird.

Das stelle sich sehr unterschiedlich dar: Neben "Schlaglöchern" sind linien- und flächenhafte Schäden in unterschiedlicher Ausprägung registriert worden. Bisher sei etwa drei Viertel des Hauptstraßennetzes untersucht. Schäden an Geh- und Radwegen könnten derzeit frostbedingt noch nicht erfasst werden. Sobald die Witterung eine Abschätzung des Schadensbildes ermöglicht, sollen die Arbeiten hierfür aufgenommen werden.

Gravierende Schäden, wie zum Beispiel im Bereich Bahnhof/ ZOB, wurden bereits mit einfachen Mitteln behoben, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Auch andere Reparaturen seien in der vergangenen Woche begonnen worden. In Bereichen, die eine flächenhafte Deckenerneuerung erfordern, können die Arbeiten erst Ende März aufgenommen werden, da die Mischwerke noch nicht in Betrieb sind.

Um punktuelle Flächenschäden zu sanieren, werde erstmalig ein Verfahren angewendet, bei dem die Fahrbahnoberfläche mit Gasbrennern erhitzt wird, um dann neues Deckenmaterial "heiß" einzubauen. Damit würden die Reparaturzeiten und Beeinträchtigungen des fließenden Verkehrs deutlich reduziert.

Für die in den Winter-Wochen durchgeführten einfachen Reparaturen wurden bisher rund 20 Tonnen Kaltmischgut verarbeitet. Zum Vergleich: In der Vergangenheit kam man jährlich mit rund zwei Tonnen Material aus.

Von Eberhard Wendt

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Leserkommentare

WH Wolf,12. März 2010, 23:24 Uhr

Der Bautrupp ist hervorragend !!

Zitat:< Um punktuelle Flächenschäden zu sanieren, werde erstmalig ein Verfahren angewendet, bei dem die Fahrbahnoberfläche mit Gasbrennern erhitzt wird, um dann neues Deckenmaterial "heiß" einzubauen. >

Ich habe dem Bautrupp bei der Arbeit in der Kurparkallee zugesehen.

Das neue Verfahren ist erstklassig und die Leute leisten eine hervorragende Arbeit.

Es werden rechteckige oder quadratische Flächen ausgeschnitten,erwärmt und dann fachgerecht verfüllt.

Keine Unebenheiten und das Niveau zur angrenzenden Fläche stimmt.

Nur weiter so liebe Leute vom Bautrupp !!
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