Saison-Ausklang mit Butt-Fest und "Op no Dös":
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6. März 2008

Vision für die Energieversorgung

cew/cn. ? Der Energieversorger EWE AG beteiligte sich mit einem Konsortium aus Forschung und Wirtschaft erfolgreich mit dem Projekt eTelligence am Technologiewettbewerb "E-Energy? des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Damit werden Fördermittel von rund 10 Mio. Euro nach Cuxhaven fließen. Weitere 10 Mio. Euro will das Konsortium selbst aufbringen, um das Projekt zu verwirklichen.

 

Drei Fragen an EWE-Vorstandsvorsitzenden Dr. Werner Brinker:

Was ist das Besondere am Demonstrationsprojekt eTelligence?

"eTelligence ist die konsequente Weiterführung des Dezentralen Energiemanagement Systems oder kurz DEMS, das EWE seit einigen Jahren entwickelt und das dezentrale Energieerzeuger, wie zum Beispiel Windenergieanlagen, in unsere Energiesysteme integriert. Unsere Energieversorgung können wir nur dann zukunftsfähig machen, wenn wir Stromverbräuche transparent machen und so die Verbraucher zum Energiesparen anregen.

Genau hier setzt eTelligence an. Wir schaffen für die Region Cuxhaven einen regionalen Marktplatz, der Stromerzeuger, Verbraucher, Energiedienstleister und Netzbetreiber zusammenführt, um das Energiesystem zu optimieren.?

 

Welches Ziel verfolgen Sie mit eTelligence?

"Die nachhaltige und sichere Energieversorgung auch zukünftig zu gewährleisten, ist für uns ein zentrales Thema. So treiben wir unsere Forschung und Entwicklung maßgeblich voran. Als Beispiel möchte ich hier das EWE Forschungszentrum für Energietechnologie an der Universität Oldenburg nennen, das zukünftig 50 Wissenschaftlern Platz bieten wird, unsere Brennstoffzellen-Aktivitäten oder unser Engagement im Offshore-Bereich. Zudem haben wir gemeinsam mit Wissenschaftlern eine Vision für die Energieversorgung der Zukunft entwickelt: die Bullensee-Thesen. Der Inhalt lässt sich auf die Formel E³ bringen: Energiesparen, Energieeffizienz erhöhen und erneuerbare Energien ausbauen. In diesem Zusammenhang muss man eTelligence sehen. Das Projekt ist für uns ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg zur zukünftigen Energieversorgung.?

 

Warum haben Sie sich gerade Cuxhaven als Modellregion ausgesucht?

"In Cuxhaven gibt es überdurchschnittlich viele regenerative Anlagen zur Stromerzeugung wie zum Beispiel Wind-, Photovoltaik- oder Biogasanlagen. Eine wesentliche Voraussetzung für unser Projekt, denn es geht ja darum, viele dezentrale Erzeuger intelligent mit der Verbraucherseite zusammenzuführen.

Ein weiterer großer Vorteil ist der Tourismus. Über drei Millionen Übernachtungen verzeichnet die Stadt an der Elbmündung jährlich. Die Gäste sind ideale Multiplikatoren, unser zukunftsfähiges Energiekonzept weit über die Region hinaus bekannt zu machen.?

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