Nachrichten und Anzeigen aus der Stadt und dem Landkreis Cuxhaven
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2. Februar 2010

Stadt hat Mietern gekündigt

CUXHAVEN. Die Stadt hat den bisherigen rund 30 Mietern der Fischhallen VII und IIX im Fischereihafen gekündigt. Grundlage ist die Eigentumsübertragung von NPorts an die Stadt, die im Januar durch Grundbuch-Eintragung rechtskräftig geworden ist.

In den beiden Hallen plant die Stadt den Bau der sog. "Maritimen Lebenswelten", eines neuen Museums in Kombination der bisherigen Sammlungen von Fischerei- und Wrackmuseum. Deswegen müssen etwa 15 Wohnungen, die hier bisher geduldet wurden, und weitere 15 Gewerbeobjekte bis Ende 2010 geräumt werden. Die Stadt hat bereits mit 12 aktuellen Mietern einvernehmliche Lösungen gefunden und auch mit den verbliebenen Nutzern Gespräche geführt. Das Liegenschaftsamt bietet allen Betroffenen Hilfe bei der Suche nach Ersatzräumen und in gewissem Umfang Umzugshilfen an. Die größten "Brocken" sind die Cuxhavener Tafel, ein Reifenhandel und zwei gastronomische Objekte, für die intensiv nach Alternativen gesucht wird.

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Leserkommentare

Anja Diener,14. Februar 2010, 20:10 Uhr

Einfach umziehen????

Warum baut die Stadt ihr unsägliches Museum nicht einfach auf der anderen Straßenseite ins ehemalige "Brauhaus"? Diese ehemalige Cuxhavener "Prestige"-Objekt steht doch leer und wird es wohl auch bleiben....Da könnte unsere sogenannten Stadtväter doch ihr Museum gleich mit einem Fresstempel kombinieren....Dieses Ding! war von Anfang an ein totgeborenes Kind, also passt das doch! Warum kann man die beiden Museen nicht so lassen wie sie sind...Never change a winning Team....mit den sogenannten "maritimen Lebenswelten" geht doch nur der Charme der bestehenden Museen verloren...
Die bestehenden gastronomischen Betriebe kann man nicht einfach so verpflanzen, auch wenn so manch einer das gerne glauben mag...
Dennis Eichardt, 2. Februar 2010, 21:43 Uhr

Vor Lachen rollend auf dem Boden liegend

Soso, die Stadt nimmt den Mietern, die zwei erfolgreiche Gastronomieobjekte und die anderen genannten Objekte betreiben, jetzt die Ladenlokale einfach wieder weg. Und das ganze für ein Museum, was sowieso keiner will, keiner braucht und von dem eh keiner weiß, wofür es gebaut wird? Und das nach einem Jahr dann wie die anderen durch die Stadt Cuxhaven erfolgreich forcierten Megaprojekte wieder schließt. Und das auch noch für viel Geld, das Cuxhaven sowieso nicht hat? "Einvernehmliche Lösung" bedeutet ja zumeist, dass Geld im Spiel ist.

Bin ich froh, dass ich 2007 den Entschluss fasste, nach Hamburg zu ziehen. So gefährde ich in Cuxhaven durch das akute Vergießen von Entsetzenstränen wenigstens nicht den Deichschutz...
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