Schnell handeln, bevor die Kugelbake zu wackeln beginnt
tas. - Wasserbau ist aufwendig und kostet viel Geld. Das wissen wir nicht erst seit den endlosen Verhandlungen um die Sanierung des Alten Fischereihafens. Vor ein paar Tagen ist ein neues Loch sichtbar geworden, das schnell gestopft werden muss.
Es geht um die Kugelbake, deren Fundament nach dem Sturm vergangene Woche vom Seegang beschädigt wurde (die CN berichteten). Ein Teil der Schutzmauer wurde von den Wellen zerstört. Schlimmer noch: Einige der schweren Granitplatten des Deckwerks haben sich aus ihrer Verankerung gelöst. "Das bedeutet an sich noch keine Gefahr für die Kugelbake", sagt Werner Kerath vom Vorstand der Stiftung Kugelbake, "aber wir müssen den Schaden jetzt schnell reparieren, bevor die nächste Sturmflut größeren Schaden anrichtet".
Deshalb ist der Stiftungsvorstand gleich nach Bekanntwerden des Schadens aktiv geworden, hat das Deckwerk auch von der Wasserseite aus inspiziert und das Cuxhavener Wasserbauunternehmen Voss um einen Kostenvoranschlag gebeten. Die genauen Kosten sind Kerath noch nicht bekannt, allerdings weiß er schon: "Einige Zigtausend wird es kosten."
Im Zusammenhang mit der Kostenfrage prüft die Stiftung natürlich auch, wer den Schaden bezahlen muss. Derzeit sieht es nach Auskunft Keraths so aus, dass den Löwenanteil die Versicherung übernimmt und ein Viertel noch von der Stadt zu tragen wäre. Das Wasser-und Schifffahrtsamt hat mitgeteilt, dass sich der Bund an den Kosten nicht beteiligen wird, da es sich nicht mehr um ein Seezeichen handelt und die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung nicht mehr zuständig ist.
Er sei froh, betont Werner Kerath, dass nach derzeitigem Informationsstand für die Reparatur der Sturmflutschäden kein Vermögen aus der Stiftung angegriffen werden muss: "Das brauchen wir noch dringend für später!"
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