Saison-Ausklang mit Butt-Fest und "Op no Dös":
WERBUNG
2. Februar 2010

Schatzsuche mit GPS-Technik

KREIS CUXHAVEN / HELGOLAND. Sie liegen in der Sahlenburger Heide, im Cuxhavener Schlosspark und auf dem Telegraphenberg in Hechthausen; man findet sie an der Oste, im Wattenmeer und neuerdings auch auf Helgoland: kleine Dosen und Schachteln, im Boden vergraben, hinter Schildern festgebunden oder einfach in dunklen Ecken versteckt. Die meisten Bewohner laufen ahnungslos an ihnen vorbei, nur wer gezielt sucht und sich im Internet die richtigen Koordinaten besorgt, kann sie finden.

Immer mehr Technikfreaks und Naturliebhaber gehen mit Navigationsgerät auf Schnitzeljagd. Rund 90 000 derartige Verstecke, sogenannte Caches, sind mittlerweile verteilt über die gesamte Republik, weltweit sollen es sogar mehr als 900 000 Schätze sein.

Es beginnt am heimischen PC: Schatzsucher finden die geografischen Koordinaten der Caches auf sogenannten Geocache-Seiten im Internet. Die meisten von ihnen verbergen sich in Naturverstecken. Sie lassen sich nur über unkonventionelle Spaziergänge entdecken.

Das Ziel sind in der Regel Plastikdosen oder Kisten, in denen Krimskrams wie Schlüsselanhänger oder Plastikfiguren liegen.

Anschließend geben die Schatzsucher die Koordinaten in das GPS-Gerät ein, das den Ort auf zehn bis 20 Meter genau findet. Dann geht die Suche los. Im Gegensatz zur herkömmlichen Schatzsuche wird der Cache nach dem Fund jedoch nicht mit nach Hause genommen. Stattdessen trägt sich jeder Besucher eines Caches in das Logbuch ein und versteckt den Schatz anschließend wieder an der Stelle, an der er gefunden wurde. Auf den Webseiten wird jeder Fund protokolliert. Die Hauptsache bei der digitalen Schnitzeljagd ist also nicht der Schatz, sondern die Suche selbst.

Auch Mathias Dittmer, seit Oktober 2008 Pastor auf der Insel Helgoland, ist ein Geocacher. Neben Segeln ist die Internet-Schnitzeljagd seine große Leidenschaft.

Auf dem von ihm ins Netz gesetzten "Helgoländer Micro Pilgerpfad" führt der ehemalige Marinepastor mit dem Cachernamen "Aestiva" zu zehn Orten mit biblischem Bezug: "Damit möchte ich Gott und die Welt einander näherbringen", sagt er.

Von Christian Mangels

Ihre Stimme wird übermittelt

Segler suchen den "König der Elbmündung"

OBERNDORF. Mit einer Jubiläumsveranstaltung, der 20. Oberndorfer Herbstregatta "Rund Medemgrund", endet am verlängerten Wochenende (10. bis 12. September) in Oberndorf eine Serie von drei Traditionsrennen um den Nordsee-Elbe-Cup,... mehr
 

Fehlstart im Mordprozess

Stade. Kurzer Auftakt im Hammermordprozess: Der 62-jährige Peter L. hat am ersten Prozesstag nicht einmal eine Viertelstunde lang auf der Anklagebank der ersten großen Strafkammer des Landgerichts in Stade gesessen. Der... mehr
 
2. September 2010

Das "Butt-Fest" bietet ein buntes Programm

CUXHAVEN. Dass eine Veranstaltung "von Cuxhavenern für Cuxhavener" ihren festen Platz im Cuxhavener Veranstaltungskalender hat, sollte normal sein. Das "Butt-Fest" hat sich diesen Platz in den vergangenen Jahren aber auch... mehr
 
Geocaching ist eine Art moderner Schnitzeljagd. Unter www.geocaching.com findet man im Internet weltweit Versteckhinweise, die es mit einem Navigationsgerät aufzuspüren gilt. Auch auf Helgoland gibt es einige Geocaches.
Diesen Artikel mit drei Klicks bewerten

Sie können entweder einem Wort drei Stimmen geben oder Ihre drei Stimmen auf verschiedene Wörter verteilen.

  1. Artikel bewerten
  2. Ergebnis ansehen



Leserkommentare

Thomas Neumann, 3. Februar 2010, 07:34 Uhr

Schatzsuche nun auch auf helgoland ? :-)

Tolle Sache! Da lohnt es sich mal wieder auf der "Insel" einen Urlaub zu machen! Besonders wenn der erste Fund auf der Insel war! (Pinneberg!)
Also nix wie hin
Liebe Grüße
team Heidehexe
Schreiben Sie einen Kommentar




CAPTCHA Bild zum Spamschutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*

* obligatorisches Feld