Ripke: Geflügel für Lösung des Hungerproblems
Cuxhaven/Hannover. Agrarstaatssekretär Friedrich-Otto Ripke (Foto) hat sich im Zusammenhang mit den bekanntgewordenen Verstößen gegen den Tierschutz in der Geflügelzucht bei Marktführer Wiesenhof hinter den Bau neuer Hähnchenmastställe gestellt.
Das Argument, die Hähnchenmast bedeute eine langfristige Exportchance, "weil die Weltbevölkerung für ihre Ernährung immer mehr Geflügelfleisch verlange", hat allerdings in der Entwicklungshilfe Irritationen hervorgerufen. Die Maxime heißt dort "Hilfe zur Selbsthilfe". Das Gegenteil sei die massenhafte Zucht in Niedersachsen, um das Geflügel dann tiefgefroren nach Afrika oder in andere Regionen der Welt zu schicken, die mit Ernährungsproblemen zu kämpfen haben, heißt es.
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