Peter Busslers Engagement mit Bundesverdienstkreuz anerkannt
CUXHAVEN. Er habe ja schon diverse Bundesverdienstkreuze verliehen, bekannte der niedersächsische Kultur- und Wissenschaftsminister Lutz Stratmann, aber eine Person, die wirklich in sämtlichen Bereichen seines Ressorts so engagiert sei wie Peter Bussler, sei ihm noch nicht untergekommen.
Peter Busslers außerordentliches Engagement in der Heimatgeschichte, im Naturschutz und in der Völkerverständigung wurde am Dienstag im Rügen-Saal des Rathauses, in dem sonst der Verwaltungsausschuss tagt, mit der Verleihung des Verdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland gewürdigt.
In Stadt und Landkreis Cuxhaven und in der Elbe-Weser-Region hat sich Peter Bussler in der Heimat- und Kulturforschung einen Namen gemacht. Zahllose qualitativ hochwertige Beiträge zur Kunst- und Literaturgeschichte, Ausstellungen und Vorträge sowie das von ihm aufgebaute Heimatarchiv Cuxhaven zeugen von seiner unermüdlichen Tätigkeit.
Unvergessen auch Busslers Veröffentlichungen zur Künstlerkolonie Duhnen und Altenwalde. Zudem hat sich Bussler, der auch Träger der Schlossmedaille ist, mehrere Jahre als Ratsmitglied in die Kommunalpolitik eingebracht und sich in der Cuxhavener Kreisgruppe des BUND für Belange des Artenschutzes eingesetzt.
Maßgeblich würdigte der Bundespräsident auch den intensiven Kultur- und Bildungsaustausch, den der 67-jährige Pensionär in den vergangenen 15 Jahren mit Hochschulen im sibirischen Nowokusnezk und Kemerowo aufgebaut hat.
Neben der pädagogischen Arbeit engagierte er sich auch sozial für mittellose Studenten, Schüler und Waisen sowie die medizinische Versorgung für krebskranke Kinder.
Erster Gratulant war Bürgermeister Albrecht Harten, der im Namen der gesamten Stadt gratulierte und sich auch künftig ähnlich engagierte, ja begeisterte Bürger wünschte.
Peter Bussler selbst bekannte, dass eine derartige Fülle an Aktivitäten nur zu bewältigen sei, wenn die Motivation dazu aus einem selbst komme - auch wenn viele Wegbegleiter ihn stets bestärkt und vorangetrieben hätten. Als ersten wollte er dabei seinen Mentor, Förderer und väterlichen Freund, den ehemaligen Stadtarchivar Hermann Borrmann genannt wissen, aber er erinnerte auch an Heinrich Egon Hansen, langjährigen Vorsitzenden der "Morgensterner". Seinen Dank richtete Peter Bussler auch an seine Familie, die für seine sehr zeitintensive Arbeit stets Verständnis aufgebracht habe.
Auch künftig werde ihm daran gelegen sein, geschichtliches Verständnis zu fördern und weiter in einem historisch hochinteressanten Raum zu forschen und zu veröffentlichen, bekannte Bussler.
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