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2. Februar 2012

Küstenwache: Künftig alle unter einem Dach

CUXHAVEN. Gesprochen und geschrieben worden ist schon viel über eine zentrale Küstenwache für die deutschen Gewässer in Nord-und Ostsee. Mit dem Maritimen Sicherheitszentrum kommen Bund und Länder diesenm Ziel einen wesentlichen Schritt näher. Der Neubau wird ab November 2012 in Cuxhaven entstehen.

Inzwischen sind die Wünsche aller Netzwerkpartner in die vorläufigen Planungen für das MSZ eingearbeitet und abgestimmt. Bis April sollen die endgültigen Bauplanungen fertig sein. Dann kann ausgeschrieben und im November dieses Jahres mit dem Bau des Maritimen Sicherheitszentrums begonnen werden. Das hoffen jedenfalls Bernhard Meyer und Alexander Isheim, die das Projekt von Seiten des Wasser-und Schifffahrtsamtes Cuxhaven koordinieren und vorantreiben. Die baufachliche Planung dagegen liegt in den Händen der Mitarbeiter des Staatlichen Baumanagements Cuxhaven. Das WSA Cuxhaven hat dagegen die "Verwaltungsleitung MSZ" übernommen, eine Mammutaufgabe, wie Koordinator Isheim gesteht, weil in immer neuen Abstimmungsrunden die Interessen aller beteiligten Behörden unter einen Hut oder bessern unter ein Dach gebracht werden müssen.

Denn, ab September 2014 sollen in dem 19 Millionen Euro teuren Neubau auf dem Gelände des WSA Cuxhaven in einem so genannten Gemeinsamen Lagezentrum alle am Thema Seefahrt in der Nord-und Ostsee beteiligten Behörden der fünf Küstenländer und des Bundes beteiligt werden. Das sind im Einzelnen die Wasserschutzpolizeien, die Bundespolizei, das Bundesamt für Landwirtschaft und Ernährung (Fischereikontrolle), der Zoll, die Marine, das Havariekommando und die Wasser-und Schifffahrtsverwaltung. Das hat es in dieser Form bisher noch nicht gegeben. Damit betreten alle Beteiligten Neuland oder besser gesagt steuern neue Gewässer an. Knapp 50 Büroarbeitsplätze werden im MSZ auf rund 1500 Quadratmeter Nutzfläche entstehen. Die meisten Arbeitsplätze im Gemeinsamen Lagezentrum (13) , der zentralen Steuerungs einrichtung des MSZ, und darum herum angeordnet. Das Gemeinsame Lagezentrum wird sich mit freiem Blick auf den Hafen in Form eines Großraumbüros über die dritte und vierte Etage erstrecken, während im Kellergeschoss die Technik und im Eingangsgeschoss die Funktionsräume untergebracht werden. Etwa 60 Prozent der Arbeitsplätze wird das Havariekommando mit seinen über 30 festen Mitarbeitern einnehmen.

Von Thomas Sassen

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