Nachrichten und Anzeigen aus der Stadt und dem Landkreis Cuxhaven
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13. Februar 2010

Kreis präsentiert am Montag neuen Plan

KREIS CUXHAVEN. Dieter Kastner verfügt über langjährige Erfahrung in der Regionalen Raumplanung. Am Montag stellt der Chef der Regionalplanung im Kreishaus den Entwurf für die Neuaufstellung des Regionalen Raumordnungsprogramms im Landkreis Cuxhaven vor.

Knapp zwei Jahre lang wurde über die Neuaufstellung diskutiert. Besondere Beachtung erhält das Regionale Raumordnungsprogramm durch den Teilabschnitt Windenergie. Neue Vorranggebiete für Windparkstandorte sorgen seit Bekanntwerden im November des vergangenen Jahres für Zündstoff in den betroffenen Gemeinden im Cuxland. Die politischen Gremien des Landkreises haben im März des vergangenen Jahres einen Kriterienkatalog beschlossen, in dem Ausschlussgebiete und zugehörige Pufferzonen festgelegt wurden.

So beschäftigt sich der Kriterienkatalog mit Vogelbrutgebieten mit nationaler Bedeutung und auch die Gastvogellebensräume mit internationaler und nationaler Bedeutung finden ihren Niederschlag in dem Raumordnungsprogramm. Das Regionale Raumordnungsprogramm beschäftigt sich ebenfalls mit der qualitativen Verbesserung der Infrastruktur im Cuxland, um die Strukturschwäche auszugleichen.

Am Montag, 15. Februar, wird das umfangreiche Raumordnungsprogramm ab 9 Uhr dem Ausschuss für Regionalplanung und Wirtschaft im Kreishaus vorgestellt. Danach beginnt die spannende Phase der Pläne mit der Beteiligung der Kommunen und der Bürger. Im Herbst soll das Regionale Raumordnungsprogramm dann vom Kreistag beschlossen werden.

Von Frauke Heidtmann

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7. Februar 2012

Altenwalde: Eislaufen mitten im Ort

ALTENWALDE. "Mit Kanthölzern und Folie muss das gehen!" befand Ingo Uppendahl vom Verein "Wir für uns in Altenwalde". Endlich sollte der Traum von der Eislaufbahn mitten im Ort wahr werden. Ingo Uppendahl zählt zum harten Kern... mehr
 
7. Februar 2012

Weltenbummler: Zwischen Vulkan und Hurrikan

OBERNDORF. Der auf dem letzten Info-Abend des "Blauen Netzes" mit Döntjes und Logbuch-Zitaten gespickte, ebenso fachkundige wie humorvolle Vortrag der Transatlantik-Segler Marlene und Bert Frisch kam derart gut an, dass er in... mehr
 
7. Februar 2012

Schützen: Waffensteuer ist kein Thema

KREIS CUXHAVEN. Die Schützen in Niedersachsen müssen sich vor keiner Waffensteuer fürchten, wie sie zurzeit im benachbarten Bremen von der SPD-geführten Landesregierung voran getrieben wird: "Wir werden die Schützen auf keinen... mehr
 
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Leserkommentare

Eberhard Wolters,12. März 2010, 22:28 Uhr

"Diskutieren" statt diffamieren

Einer hat immer das letzte Wort (und anscheinend viel Zeit) - der "Butenkehdinger". Und wenn ihm die Argumente ausgehen, flüchtet er sich ins Diffamieren. Armselig!
A. Berger,12. März 2010, 22:22 Uhr

Die Redaktion diskutiert mit?

Ist mir noch gar nicht aufgefallen!
Butenkehdinger,11. März 2010, 16:44 Uhr

Versehen

Sorry, Herr keek.
Wegen Ihrer Art der Argumentation war ich ganz sicher, daß Sie weiblich und weizenblond sein müßten. Tut mir leid.

Im übrigen finde ich sehr schade, daß die Kommentarfunktion in dieser Zeitung so selten genutzt wird. Man kann doch wunderbar sachlich Argumente mit der Redaktion und anderen Lesern austauschen. Manchmal lernt man dazu, manchmal ist es unterhaltsam, manchmal nicht.
Glueckliche, aus dem LK Cuxhaven weggezogene, Person,11. März 2010, 13:11 Uhr

Unsinnige Diskussion?!?

Bla bla. Ob Windkraft, Autobahn oder was auch immer - wird nicht jeder von Euch Gegnern zum Befuerworter, wenn ausserhalb Eurer Sichtweite gebaut werden soll?
Keek,10. März 2010, 21:02 Uhr

Windwahn

Ich schlage vor, Herr B. nimmt weiter seine Wünschelrute und sucht nach Auswegen, um dem Windwahn und dem fehlenden Menschensutz zu entfliehen...
Beste Grüße, Ihr HERR keek...
the power of wind,10. März 2010, 14:53 Uhr

windrad dreh

Also zum jetzigen Zeitpunkt zähle ich mehr als 4 stck., wenn ich so bei mir aus dem Fenster schaue, die wunderschön, harmonisch drehen. Nämlich die beeindruckenden 5 MW Anlagen in Cuxhaven, die ja leider bekanntlich bald verpflanzt werden:(. Werde dann leider nicht mehr live sehen können, wo der sauberste Strom überhaubt produziert wird.
Butenkehdinger,10. März 2010, 07:47 Uhr

Kiek mol, Fru keek!

Sie sprechen von der Reduzierung der Stromsubventionierung, obwohl sie wissen, daß gerade kräftig erhöht wurde und davon für die nächsten 20 Jahre nichts reduziert wird.

Nun behaupten Sie, dank Windturbinen könne man den Planeten bewohnbar halten. Vermutlich wohnen Sie nicht in der Nähe eines Turbinenfeldes. Sonst wüßten Sie, daß Menschen dadurch krank werden, Häuser unverkäuflich.

Heute sollten Sie unbedingt einmal die Windturbinen zählen, die im Cuxland tatsächlich Strom produzieren. Sie werden keine finden, keine einzige. Dann verschweigen Sie Ihren Kindern besser nicht, daß der Strom für die Melkmaschine und den Küchenherd heute von den bösen Kohle- und Kernkraftwerken kommt. Die Kinder werden den Schwindel nämlich eines Tages selbst durchschauen und Ihnen kritische Fragen stellen.
Keek, 9. März 2010, 19:11 Uhr

Für "konventionell" hergestellten Strom auf Windkraft zu verzichten

... heißt nichts anderes, als weiter auf Kohle und Kernkraft zu setzen, wie es in unseren industrialisierten Staaten üblich ist. Die ungeklärte Frage der Entsorgung von Kernbrennstäben sowie die nicht weg zu diskutierende klimatische Langzeitfolge übermäßigen CO2-Ausstoßes durch Kohlekraftwerke scheinen Sie nicht im Geringsten zu interessieren. Dass die Erde für nachfolgende Generationen bewohnbar sein sollte, scheint Ihnen gleichgültig zu sein. Nach meiner Meinung ist dieser Standpunkt egoistisch und drückt Gleichgültigkeit über die Zukunft folgender Generationen aus. Peinlich, wenn man seinen Kindern soetwas später erklären muss...
Butenkehdinger, 9. März 2010, 15:55 Uhr

Nebelkerzen

Befürworter und Nutznießer behaupten gerne, daß Ökostrom demnächst billiger werde als konventionell hergestellter Strom.
Vor gut einem Jahr wurde die Vergütung für Windstrom an Land von 8 auf 9,2 Cent/kwh erhöht; für Offshorestrom von 9 auf 15 Cent/kwh. Diese Vergütung gilt für 20 Jahre.

Da ist es doch wirklich dreist, wenn jemand den Eindruck erweckt, die Subventionierung auf Kosten der Allgemeinheit werde demnächst auslaufen.

Auf alle heutigen und künftigen Windturbinen kann ohne Nachteil sofort verzichtet werden. Man hat es doch gerade in vielen windstillen Winternächten erlebt.
Keek, 9. März 2010, 07:50 Uhr

Windkraft

Die technologischen Errungenschaften zur Steigerung des Wirkungsgrades seit den Zeiten von Wilhelm Busch sind Herrn B. wohl nicht aufgefallen. Windrichtungsunabhängige Rotoren (Bauform und Flügelcharakteristik) sind insofern optimiert, dass man an die Grenzen der physikalischen Möglichkeiten kommt und die Reduzierung der Stromsubventionierung kommt nicht, weil Windkraft sich "eh nicht lohne" sondern Windkraftanlagen einen derartigen Aufschwung haben, dass die Subventionierung nicht mehr nötig, respektive bezahlbar ist. Und noch etwas: Rund um die Uhr brauchen Windkraftanlagen gar nicht zu laufen, weil sie als Teil des Stromverbundes zur Entlastung anderer Kraftwerke beitragen. Nehmen Sie sich doch einmal die Zeit, sich doch einmal richtig mit dem Thema zu beschäftigen, Herr B.
the power of wind, 9. März 2010, 06:54 Uhr

Geschäftsmodell

Wenn es in der Windkraftranche nur ums Geld gehen würde, dann wäre die Entwicklung, was leistungsstarke und effektive Anlagen betrifft, mit Sicherheit nicht so explosionsartig fortgeschritten.
Und das Geld für die sehr hohen Entwicklungskosten benötigt wird ist ja eigtl. auch sehr einleuchtend. Desweiteren muss einmal gesagt werden, dass die Windkraftgegner auch ihren Beitrag an den hohen Kosten, die bei der Planung und Projektierung eines Windparks entstehen, leisten. Das sich an der Windenergie Geld verdienen lässt, ist natürlich auch klar, aber die anderen Stromproduzierenden Branchen leben meines wissens auch nicht gerade von der Hand in den Mund.

Die Entwicklungskosten bei den Offshoreparks sind natürlich noch um ein Vielfaches höher als Onshoreparks, was aus meiner sicht auch sehr verständlich ist. An dieser Stelle muss ich auch nochmal betonen, dass von den Planern und Investoren sehr viel Mut gefragt ist und diese ein sehr hohes Risiko eingehen. Wenn man mal so 5 Jahre zurück denkt....................., damals haben 90% der Leute hier in der Region gesagt: "Die mit ihren Offshoreanlagen.............., das wird doch sowieso nichts..........., das lässt sich nie realisieren." Und, wo sind wir heute?
Butenkehdinger, 8. März 2010, 18:47 Uhr

Geschäftsmodell

Für Windparkbeteiligungen wird mit Renditen von über acht Prozent geworben. So viel wirft kaum eine andere Anlage ab.

Damit, liebe buergerin, ist auch schon klar, warum es immer mehr Windparks an Land und auf See gibt. Es geht gar nicht um Stromerzeugung, sondern ausschließlich darum, viel Geld abzuschöpfen.

Vor gut einem Jahr wurde übrigens die Vergütung für Windstrom angehoben, beim Offshorestrom gleich um 66 Prozent. Das ist doch eine Hausnummer, oder? Und jedermann, vor allem die vielen Leute mit kleinen Einkommen, zahlen dafür. Einen zusätzlichen Nutzen kriegen die kleinen Leute trotz zusätzlicher Kosten nicht.

Falls Windturbinen eines Tages rund um die Uhr Strom liefern würden, wären sie wirklich zukunftsweisend. Denn mal ran an die Entwicklung.
buergerin, 6. März 2010, 11:47 Uhr

Erfindung der Dampfmaschine

Gott sei Dank ist es dabei nicht geblieben, denn man hat sie weiter entwickelt.

Windräder als überholte Technologie zu bezeichnen, zeugt nicht gerade von Weitblick.
Wenn es denn überholte Technologie ist, warum entstehen immer mehr Windparks? Warum wird in Cuxhaven auf OffShore gesetzt? Warum werden Containerschiffe von Lenkdrachen gezogen?

Sauberer und umweltfreundlicher kann man Strom nicht erzeugen, oder wissen sie ein besseres Beispiel?
Butenkehdinger, 5. März 2010, 08:56 Uhr

Wilhelm Busch

Windkraftanlagen sind zukunftsweisend. Sagt the power of wind.

Was sagte Wilhelm Busch dazu?
"Ärgerlich.
Aus der Mühle schaut der Müller,
Der so gerne mahlen will.
Stiller wird der Wind und stiller,
Und die Mühle stehet still.

So gehts immer, wie ich finde,
Rief der Müller voller Zorn.
Hat man Korn, so fehlts am Winde,
Hat man Wind, so fehlt das Korn."

Mit der Erfindung der Dampfmaschine begann das Sterben der Windmühlen, weil niemand vom schwankenden Wind abhängig sein wollte. Deshalb wurden auch die Segelschiffe zügig durch Dampfer ersetzt.

Vor diesem Hintergrund ist es einigermaßen überraschend, wenn Windturbinen, die nur teuren Zufallsstrom erzeugen, als "zukunftsweisend" eingestuft werden. Auch wenn die Bauwerke immer höher werden, bleibt es doch eine überholte Technologie.
the power of wind, 4. März 2010, 15:36 Uhr

Vernunft

Genau diese "Vernunft", wie sie jetzt langsam aber immer mehr in den Menschen erweckt wird (in den meisten zumindest), hätten unsere Vorfahren vielleicht schon haben sollen.
Stattdessen, wurden wo es nur geht Atommeiler blind aus dem Boden gezogen, ohne an die Zukunft zu denken.

Ich frage mich an dieser Stelle, wie wohl dieser "MENSCHENSCHUTZ" aussehen könnte, wo doch den Windkraftanlagen Planern und Investoren schon jetzt Arme und Beine zusammengebunden werden, wenn sie nur an Windkraftanlagen Planungen denken (Höhenbegrenzung u.Ä.). Es liegt viel Potential in dieser Region, dieses muss genutzt werden um einen angemessenen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, darüber sollte sich jeder einmal Gedanken machen.

Ich für meinen Teil kann dazu nur sagen, dass ich anstatt eines Atomkraftwerkes oder Kohlekraftwerkes in der Region lieber hunderte von zukunftsweisenden Windkraftanlagen in meinem Garten stehen hätte.
Butenkehdinger,13. Februar 2010, 08:04 Uhr

Kriterien

Vogelbrutgebiete werden im RROP berücksichtigt, Gastvogellebensräume auch. Daneben gibt es viele weitere Kriterien.

Menschenschutz wird man vergebens suchen. Der Windwahn breitet sich weiter aus, viel gefährlicher als Schweinegrippe. Das einzige bekannte Gegenmittel ist Vernunft. Weiß jemand, wo die geblieben ist?
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