Kreis präsentiert am Montag neuen Plan
KREIS CUXHAVEN. Dieter Kastner verfügt über langjährige Erfahrung in der Regionalen Raumplanung. Am Montag stellt der Chef der Regionalplanung im Kreishaus den Entwurf für die Neuaufstellung des Regionalen Raumordnungsprogramms im Landkreis Cuxhaven vor.
Knapp zwei Jahre lang wurde über die Neuaufstellung diskutiert. Besondere Beachtung erhält das Regionale Raumordnungsprogramm durch den Teilabschnitt Windenergie. Neue Vorranggebiete für Windparkstandorte sorgen seit Bekanntwerden im November des vergangenen Jahres für Zündstoff in den betroffenen Gemeinden im Cuxland. Die politischen Gremien des Landkreises haben im März des vergangenen Jahres einen Kriterienkatalog beschlossen, in dem Ausschlussgebiete und zugehörige Pufferzonen festgelegt wurden.
So beschäftigt sich der Kriterienkatalog mit Vogelbrutgebieten mit nationaler Bedeutung und auch die Gastvogellebensräume mit internationaler und nationaler Bedeutung finden ihren Niederschlag in dem Raumordnungsprogramm. Das Regionale Raumordnungsprogramm beschäftigt sich ebenfalls mit der qualitativen Verbesserung der Infrastruktur im Cuxland, um die Strukturschwäche auszugleichen.
Am Montag, 15. Februar, wird das umfangreiche Raumordnungsprogramm ab 9 Uhr dem Ausschuss für Regionalplanung und Wirtschaft im Kreishaus vorgestellt. Danach beginnt die spannende Phase der Pläne mit der Beteiligung der Kommunen und der Bürger. Im Herbst soll das Regionale Raumordnungsprogramm dann vom Kreistag beschlossen werden.
Von Frauke Heidtmann
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"Diskutieren" statt diffamieren
Die Redaktion diskutiert mit?
Versehen
Wegen Ihrer Art der Argumentation war ich ganz sicher, daß Sie weiblich und weizenblond sein müßten. Tut mir leid.
Im übrigen finde ich sehr schade, daß die Kommentarfunktion in dieser Zeitung so selten genutzt wird. Man kann doch wunderbar sachlich Argumente mit der Redaktion und anderen Lesern austauschen. Manchmal lernt man dazu, manchmal ist es unterhaltsam, manchmal nicht.
Unsinnige Diskussion?!?
Windwahn
Beste Grüße, Ihr HERR keek...
windrad dreh
Kiek mol, Fru keek!
Nun behaupten Sie, dank Windturbinen könne man den Planeten bewohnbar halten. Vermutlich wohnen Sie nicht in der Nähe eines Turbinenfeldes. Sonst wüßten Sie, daß Menschen dadurch krank werden, Häuser unverkäuflich.
Heute sollten Sie unbedingt einmal die Windturbinen zählen, die im Cuxland tatsächlich Strom produzieren. Sie werden keine finden, keine einzige. Dann verschweigen Sie Ihren Kindern besser nicht, daß der Strom für die Melkmaschine und den Küchenherd heute von den bösen Kohle- und Kernkraftwerken kommt. Die Kinder werden den Schwindel nämlich eines Tages selbst durchschauen und Ihnen kritische Fragen stellen.
Für "konventionell" hergestellten Strom auf Windkraft zu verzichten
Nebelkerzen
Vor gut einem Jahr wurde die Vergütung für Windstrom an Land von 8 auf 9,2 Cent/kwh erhöht; für Offshorestrom von 9 auf 15 Cent/kwh. Diese Vergütung gilt für 20 Jahre.
Da ist es doch wirklich dreist, wenn jemand den Eindruck erweckt, die Subventionierung auf Kosten der Allgemeinheit werde demnächst auslaufen.
Auf alle heutigen und künftigen Windturbinen kann ohne Nachteil sofort verzichtet werden. Man hat es doch gerade in vielen windstillen Winternächten erlebt.
Windkraft
Geschäftsmodell
Und das Geld für die sehr hohen Entwicklungskosten benötigt wird ist ja eigtl. auch sehr einleuchtend. Desweiteren muss einmal gesagt werden, dass die Windkraftgegner auch ihren Beitrag an den hohen Kosten, die bei der Planung und Projektierung eines Windparks entstehen, leisten. Das sich an der Windenergie Geld verdienen lässt, ist natürlich auch klar, aber die anderen Stromproduzierenden Branchen leben meines wissens auch nicht gerade von der Hand in den Mund.
Die Entwicklungskosten bei den Offshoreparks sind natürlich noch um ein Vielfaches höher als Onshoreparks, was aus meiner sicht auch sehr verständlich ist. An dieser Stelle muss ich auch nochmal betonen, dass von den Planern und Investoren sehr viel Mut gefragt ist und diese ein sehr hohes Risiko eingehen. Wenn man mal so 5 Jahre zurück denkt....................., damals haben 90% der Leute hier in der Region gesagt: "Die mit ihren Offshoreanlagen.............., das wird doch sowieso nichts..........., das lässt sich nie realisieren." Und, wo sind wir heute?
Geschäftsmodell
Damit, liebe buergerin, ist auch schon klar, warum es immer mehr Windparks an Land und auf See gibt. Es geht gar nicht um Stromerzeugung, sondern ausschließlich darum, viel Geld abzuschöpfen.
Vor gut einem Jahr wurde übrigens die Vergütung für Windstrom angehoben, beim Offshorestrom gleich um 66 Prozent. Das ist doch eine Hausnummer, oder? Und jedermann, vor allem die vielen Leute mit kleinen Einkommen, zahlen dafür. Einen zusätzlichen Nutzen kriegen die kleinen Leute trotz zusätzlicher Kosten nicht.
Falls Windturbinen eines Tages rund um die Uhr Strom liefern würden, wären sie wirklich zukunftsweisend. Denn mal ran an die Entwicklung.
Erfindung der Dampfmaschine
Windräder als überholte Technologie zu bezeichnen, zeugt nicht gerade von Weitblick.
Wenn es denn überholte Technologie ist, warum entstehen immer mehr Windparks? Warum wird in Cuxhaven auf OffShore gesetzt? Warum werden Containerschiffe von Lenkdrachen gezogen?
Sauberer und umweltfreundlicher kann man Strom nicht erzeugen, oder wissen sie ein besseres Beispiel?
Wilhelm Busch
Was sagte Wilhelm Busch dazu?
"Ärgerlich.
Aus der Mühle schaut der Müller,
Der so gerne mahlen will.
Stiller wird der Wind und stiller,
Und die Mühle stehet still.
So gehts immer, wie ich finde,
Rief der Müller voller Zorn.
Hat man Korn, so fehlts am Winde,
Hat man Wind, so fehlt das Korn."
Mit der Erfindung der Dampfmaschine begann das Sterben der Windmühlen, weil niemand vom schwankenden Wind abhängig sein wollte. Deshalb wurden auch die Segelschiffe zügig durch Dampfer ersetzt.
Vor diesem Hintergrund ist es einigermaßen überraschend, wenn Windturbinen, die nur teuren Zufallsstrom erzeugen, als "zukunftsweisend" eingestuft werden. Auch wenn die Bauwerke immer höher werden, bleibt es doch eine überholte Technologie.
Vernunft
Stattdessen, wurden wo es nur geht Atommeiler blind aus dem Boden gezogen, ohne an die Zukunft zu denken.
Ich frage mich an dieser Stelle, wie wohl dieser "MENSCHENSCHUTZ" aussehen könnte, wo doch den Windkraftanlagen Planern und Investoren schon jetzt Arme und Beine zusammengebunden werden, wenn sie nur an Windkraftanlagen Planungen denken (Höhenbegrenzung u.Ä.). Es liegt viel Potential in dieser Region, dieses muss genutzt werden um einen angemessenen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, darüber sollte sich jeder einmal Gedanken machen.
Ich für meinen Teil kann dazu nur sagen, dass ich anstatt eines Atomkraftwerkes oder Kohlekraftwerkes in der Region lieber hunderte von zukunftsweisenden Windkraftanlagen in meinem Garten stehen hätte.
Kriterien
Menschenschutz wird man vergebens suchen. Der Windwahn breitet sich weiter aus, viel gefährlicher als Schweinegrippe. Das einzige bekannte Gegenmittel ist Vernunft. Weiß jemand, wo die geblieben ist?















