WERBUNG
8. Februar 2010

Galerie Alte Wache eröffnet Kunstsaison

CUXHAVEN. Mit einer Ausstellung des Künstlers Matthias Kanter hat die Galerie Alte Wache am Schlossgarten am Sonnabend ihre diesjährige Kunstsaison eröffnet. Bei der Ausstellungseröffnung konnten das Galeristenehepaar Klaus und Monika Höhne und die zahlreichen Gäste den jungen Künstler persönlich begrüßen. Im Rahmen der Vernissage seiner jüngsten Ausstellung "Aroma" erklärte der Künstler in Cuxhaven, wie er Düfte in Bilder übersetzt.

Der Biophysiker und angesehene Duftkritiker Luca Turin hat es Matthias Kanter angetan. Dessen Texte habe der Maler in Zeitungen gelesen und sei begeistert gewesen, wie Turin es schaffe, Düfte mit Worten zu umschreiben. Diese Herausforderung, Düfte zu "übersetzen", hat sich der in Dessau geborene Matthias Kanter für seine jüngste Ausstellung "Aroma" zum Vorbild genommen . Die Werkschau ist seit Sonnabend in der Galerie Alte Wache zu sehen.

Das Galeristenpaar Monika und Klaus Höhne zeigte sich "sehr glücklich", zum Jahresauftakt mit dem 41-Jährigen früheren Meisterschüler des Dresdner Kunstprofessors Max Uhlig einen Vertreter der "Jungen Kunst" in Cuxhaven begrüßen zu dürfen.

"Es ist viel Licht in den Bildern" lobte Klaus Höhne die Ausstellung. Die Cuxhavener Kunsthändler hatten früher bereits Bekannte und Freunde Kanters ausgestellt. Auf diesem Weg kam der Kontakt zu Kanter zustande, der heute in Friedrichshagen bei Wismar lebt. Klaus Höhne schätzte sich glücklich: "Viele, die in großen Städten ausstellen, sind gar nicht mehr bereit, nach Cuxhaven zu kommen."

So nahmen auch zahlreiche Gäste die Gelegenheit wahr, einen Blick auf die Werke zu werfen und Fragen im direkten Gespräch an den Künstler zu richten. Im Mittelpunkt der Neugier stand die Frage, was "Aroma" denn nun mit Bildern zu tun hätte.

"Mich fasziniert es, Geschichten, Inhalte und Stimmungen mit Farben erzählen zu können", erklärte Kanter. Ebenso wie Texte und Musik, könnten Farben ganz konkrete Dinge ausdrücken. Die Farben stünden deshalb auch im Mittelpunkt seiner Werke.

"Geht man den Weg über Düfte, kann man einen bestimmten Farbton viel exakter treffen", beschrieb Kanter sein Herangehen. Beim Malen bediene er sich daher dem Reich der Düfte - ganz wie sein Vorbild Luca Turin es mit der Sprache macht. Der Geruch einer Winterlandschaft wird so zu einem bestimmten Blau, die ausgetrocknete Zitrone landet als Gelbton auf der Leinwand. Neben Düften nehme sich Kanter aber auch Bilder mit richtigen Landschaften und Personen als Vorlage, um diesen dann aber nur bestimmte Farben zu entnehmen.

Letztlich solle der Betrachter in seine Bilder aber alles hineininterpretieren können, Er finde es dennoch viel besser zu fragen, wie riecht das Bild, als die Standardfrage. was will mir der Künstler damit sagen. "So genau weiß ein Maler manchmal auch gar nicht, was er macht", gab Kanter zu.

Von Maik Henschke

Die Ausstellung "Aroma" ist bis zum 20. März in der Galerie Alte Wache zu sehen. Geöffnet ist Dienstag bis Freitag 10 bis 13 Uhr und 15 bis 17 Uhr sowie am Sonnabend 10 bis 13 Uhr.


Brandstiftung auf Kinderspielplatz

CUXHAVEN. Am vergangenen Wochenende wurde durch Brandstiftung auf dem Kinderspielplatz an der "Heinrich-Heine-Straße" ein neuwertiges Kombi-Spielgerät mit Turm und Rutsche beschädigt. Der Schaden beläuft sich auf ca. 2000 Euro.... mehr
 

Loxstedt: 62-Jähriger tötete seine Ehefrau

KREIS CUXHAVEN. Ein 62-jähriger Mann hat sich am Mittwochmorgen telefonisch bei der Polizei gemeldet und gestanden, seine Frau am gestrigen Tage getötet zu haben. Polizeibeamte suchten die Wohnung in einer Loxstedter Siedlung auf... mehr
 

Was wünschen wir uns für unsere Kinder?

CUXHAVEN. "Mein Kind soll es einmal besser haben" - so lautet das Thema des nächsten Gottesdienstes "Quer durchs Leben - der andere Gottesdienst" am Sonntag, 14. März, um 18 Uhr in der Gnadenkirche, Pommernstraße 81. wieder zu... mehr
 
Künstler Matthias Kanter lässt sich bei der Auswahl seine Farben von Düften inspirieren. Ergebnis ist seine Serie "Aroma". Die in Cuxhaven ausgestellten Bilder sind in einem Zeitraum von zwei Jahren entstanden. Fotos: Henschke
Schreiben Sie einen Kommentar




CAPTCHA Bild zum Spamschutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*

* obligatorisches Feld