Nachrichten und Anzeigen aus der Stadt und dem Landkreis Cuxhaven
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12. Januar 2010

Christian Berg: Aktion gegen Killerspiele und Verrohung

CUXHAVEN. Der Cuxhavener Autor, Regisseur und Schauspieler Christian Berg ist seit Jahren ein Überzeugungstäter, wenn es um Unterhaltung für Kinder geht. Seine Unterhaltung spielt sich immer auf einer Augenhöhe mit seinem jungen Publikum ab, hat immer einen Hintergrund und ist seit Jahren Motor seiner Arbeit. Seit einigen Jahren beobachtet Berg, dass Kinder, bedingt durch vielerlei Umstände, immer weniger zuhören können. Lesungen vor jungem Publikum und Schulaufführungen vor Kindern aus Problemgebieten werden immer schwieriger.

Christian Berg beobachtet, dass im Elternhaus immer weniger vorgelesen wird. Gleichzeitig vermehren sich Verrohung und die Bereitschaft zu Gewalt und Gewaltverherrlichung, gerade durch sogenannte Killerspiele, Programme im Fernsehen und den leichten Zugang zum elterlichen DVD-Regal.

Seit einem Treffen mit einer betroffenen Mutter des Amoklaufs von Winnenden, welches ihn sehr betroffen gemacht hat, thematisiert Christian Berg diese Problematik auch nach jeder seiner Vorstellungen von der Bühne. "Mir passiert es in letzter Zeit immer wieder, dass Kinder sich in meinen Stücken auf die Seite der Schurken schlagen und sogar verbal reagieren und applaudieren, wenn den Helden des Stücks ein Leid geschieht. Ich mache das jetzt seit 23 Jahren und habe eine solche Verrohung wie in den letzten drei Jahren noch nicht erfahren müssen."

Der Entertainer, der gerade mit seinen Produktionen "Alice im Wunderland" und "Happy Birthday Jim Knopf" auf Tournee im gesamten Bundesgebiet ist, will daher jetzt eine eigene Aktion gründen: Das Bündnis "Gebt den Kindern Bücher", in denen Berg Buchpatenschaften für Kinder aus sozialen Spannungsgebieten vermittelt und darüber hinaus Unterschriften für das generelle Verbot von Killerspielen mit Tötungsabsicht sammeln wird, um sie den zuständigen Stellen zur Verfügung zu stellen. Christian Berg startet diese Aktion ab dem 1. März, während seiner Tournee mit "Happy Birthday Jim Knopf", die ihn durch Nordwestdeutschland, u.a. Bremen, Cuxhaven, Walsrode, Leer, Delmenhorst, Hannover, Bremerhaven und viele weitere Städte führt.

Die Aktion wird darüber hinaus ab dem 2. April während des achtmonatigen Gastspiels von Christian Berg mit seinem Dschungelbuch im Hamburger Schmidt-Theater weitergeführt.

MAREN REESE-WINNE

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Christian Berg will Killerspiele verbieten. Foto: Potschka
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Leserkommentare

Mike L.,22. Juni 2010, 03:35 Uhr

Verbot von Spielen mit Gewalt abgeschmettert

Vielleicht haben es einige gelesen,Gott sei dank ist ein verbot von gewalthaltigen Spielen abgelehnt worden.Ein Schritt in die richtige Richtung,wir leben schliesslich in einer Demokratie.Und töten gibts ja wie schonmal gesagt gar nicht in Videospielen,man schiesst nur auf Pixel,es sind keine echten lebenden Menschen,dieser Unterschied muss einen doch mal auffallen.Aber leider wird hier im Gegensatz zu anderen Ländern noch immer zuviel geschnitten und zensiert,so das man als Erwachsener gezwungen ist sich uncut Ware wie Games oder Horrorfilme aus dem Ausland zu bestellen.Das ist keine Demokratie meiner Meinung nach.Und zum Schluss HERR Berg würde mich natürlich auch noch intressieren ob sie das gutheissen Kinder so auszunutzen?Ich meien damit Kinder unterschreiben zu lassen,auf den AAW-Listen.Ein gewisser herr groll auf der Site der Stuttgarter zeitung,ist jedenfalls dieser Frage immer ausgewichen,bis jetzt.Schon komisch,oder?Kinder die das ganze noch nicht verstehen können.Das AAW hat also 85.000 unterschriften(wohl 25% MINDESTENS MIT kINDERN DENKE ICH MIR) zusammenbekommen,UND es erst jetzt eingreicht wo doch schon feststeht das kein Verbot(was auch Zensur wäre)von Spielen mit Gewalt kommt.Finde ich jetzt ziemlich sinnlos das noch einzureichen.Die Petition gegen ein solches Verbot hat übrigens 70.000 Unterschriften bekommen,und das nur innerhalb eines Monats.Wer weiss wieviel es gewesen wären wenn das auch ein Jahr gesammelt worden wäre und wenn die auch Kinder die davon keine Ahnung haben unterschreiben lassen würden?Komisch ich höre nie das man gegen ein Alkohl-oder Zigarettenverbot ist,obwohl es ja da bewiesen ist das es schädlich ist.Im Gegensatz zu Videospielen

jugendschutz ja-Zensur Nein
Gamer sind KEINE Amokläüfer!
PS Leider war mein Pc kaputt,deshlb war ich länger nicht hier
MIke L.,20. Mrz 2010, 18:51 Uhr

Verbot von Actionspielen in der Schweiz

Wie vielleicht schon bekannt ist,wurde ein gesetz in der Schweiz angenommen das Spiele wie Manhunt verboten werden(was es zb in deutschland)ist.Aber viele sind auch dagegen in der Politik.Sie sagen das man Erwachsene nicht bevormunden sollte.Genau das ist es doch.Bevormundung
Wenn man ab 18 Alkohl trinkt oder raucht sagt ja auch keiner was.Auch wurde gesagt man sollte das Hobby von sovielen nicht be -oder verurteilen.Wahre Worte von Schweizern Politikern.In dieser deutlichkeit habe ich das leider noch nicht von deutscen Politikern gehoert.Schade,das die keine Einsicht zeigen.So geht auch in der Schweiz ein Stueck freiheit dahin.
Herr Berg wirds sicherlich freuen,aber da ist noch nicht das letzte Wort gesprochen,viele Politiker halten so ein verbot fuer unsinnig,schon weil es keien Beweise fuer einen kausalen Zusammenhang zwishcen Videospielen mit gewalt und Amoklauefen gibt.Ob es hier in deutschland unter Politikern(und anderen)mal zur so ner Einsicht komt?Wahrscheinlich nicht bis die alte Geneartion der Politikern weg vom politischen Fenster ist
MIke L.,15. Mrz 2010, 02:21 Uhr

Fussball verbieten

Hallo,
es hat wahrscheinlich jeder mitbekommen.Die sache mit Hertha BSC und den gewaltbereiten Hooligans.Komischerweise habe ich noch keinen gehoert,der Fussbal verbieten lassen will.Dabei macht Fussball doch offensichtlich gewalttaetig
MIke L., 6. Mrz 2010, 18:48 Uhr

Antwort Luca

Genau das ist der Knackpunkt Luca.Aber davon redet Herr Berg nicht,es liegt in der Aufsichtspflicht der Eltern.selbst wenn man nicht zuhause ist kann man Pcs mit Passwoertern verschluesseln,Konslen haben auch heutzutage Jugendschutzeinstellungen.Also kein Problem
Das Wort Killerspiel versuche ich jedoch weitgehendest zu vermeiden,es rueckt die Spieler in einen schlechten Licht.Denn weder werden in einem Action-Spiel Menschen getoetet(es sind nur Grafiken,keine lebenden Menschen)noch wird man dadurch zum Killer,und aggressiv macht es auch nicht.Konnte ich bei mir und meinen Kumpels jedenfalls nicht beobachten,obwohl wir vor 20 jahren,schon solche Games gespielt haben.Und eine ernstzunehmende Studie gibts dazu auch nicht.Zudem gibt es auch Studien die das genaue Gegenteil sagen.Man will einfach nur muendigen ,erwachsenen Leuten verbieten was sie spielen duerfen,schon fast wie in China.Dies ist jedoch gegen das Grundgesetz nachdem eine Zensur NICHT stattfindet.Die Politiker wollen also mit einem Verbot das Grundgesetz brechen,das werden sie jawohl nicht wirklich vorhaben.
Aber so ein Schuenemann der in einem Schuetzenverein ist,der findet(natuerlich)die waffengesetze ausreichend.Zudem setzt er bei den Vereinen auf Eigenverantwortung.Und Erwachsene koennen in Eigenverantwortung nicht Videospiele zocken?
Was fuer ein bluehender Bloedsinn!
Der Schweizer, 5. Mrz 2010, 15:37 Uhr

Warum nicht ...

... die Waffen verbieten mit den die Menschen tatsächlich umgebracht werden ? Sehr geehrter Herr Berg, es entzieht sich meiner Kenntnis wieviele "Killerspiele" schon versucht haben Sie umzubringen. Mir persönlich hat noch keins nach dem Leben getrachtet, aber ich habe bereits in den Lauf einer 45er geschaut. "Killerspielen" bin ich schon begegnet. Jetzt raten Sie mal welche Begegnung bei mir einen bleibenderen Eindruck hinterlassen hat ? Beliebt, populär und berühmt wie Sie sind, sollten Sie ihr Augenmerk auf den Verbot von realen Waffen lenken, alles andere ist stümperhaft und ihrer nicht wert. Nutzen Sie ihre Popularität und bewegen etwas wirklich Grosses. Zu gross für Sie ? Dachte ich mir schon ! Dann kleckern Sie mal schön weiter, klotzen ist ja auch was für wirklich wichtige Leute mit Rückgrat.
Luca, 5. Mrz 2010, 08:30 Uhr

Sicherheit

Guten Tag herr Berg
Ich denke wenn die Eltern auf ihre Regale aufpassen, in denen Gewalttätige sachen gelagert werden, haben sie kein Zugriff darauf, sie müssen immerhin mal so denken das Killerspiele nicht nur von Kindern gespielt werden sondern auch von vielen Erwachsenen, und Filme, schalten sie um 20:15 das Fernsehen ein, sogar dort sieht man gewalt, zwar nicht so schlimm wie auf USK 18 DVD´s aber man sieht Gewalt, die ELTERN müssen so etwas von Kindern fernhalten, nicht die Regierung.
Auserdem, ich denke nicht das sie so etwas beurteilen können ohne jemals ein Killerspiel gespielt zu haben!
MIke L., 5. Mrz 2010, 01:09 Uhr

Ueberraschung

es geschehen noch zeichen und Wunder,Politiker spreche nsich GEGEN ein verbot von Ego-Shooter aus so zb:
Thorsten Ehlgötz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU und Stadtrat, findet, dass ein reines Verbot von "Killerspielen" nicht durchsetzbar sei. "Wir können nicht alles mit Gesetzen verbieten", so Ehlgötz. "Pauschalisieren durch Verbote ist immer schlecht." Im Gegensatz zu Rech befürwortet Ehlgötz, der der selben Partei angehört, ein härteres Waffengesetz: "Wir brauchen die Waffengesetze, um einem Missbrauch vorzubeugen".

Oder:
Die SPD schließt sich dieser Meinung an. Rech's Kommentar erachtet Doris Baitinger, Fraktionsvorsitzende der SPD und Stadträtin, als scheinheilig: "Es zeugt von großer Ahnungslosigkeit", so Baitinger. "Killerspiele töten keine Menschen. Rech will sich nur die Unterstützung der Waffenlobby sichern. Er lenkt vom eigentlichen Problem
Ebenso:
Auch Jörg Rupp, Kreisvorstand der Grünen-Fraktion, möchte großkalibrige Gewehre aus den Privathaushalten verbannen."Am liebsten würden wir waffenlose Haushalte sehen, wissen aber, dass dies nicht durchsetzbar ist", sagt Rupp."Es wäre gut, wenn Munitionen und Gewehre getrennt voneinander aufbewahrt werden würden". Außerdem sieht er ein großes Problem im illegalen Waffenbesitz. Über ein Verbot von Killerspielen kann Rupp nur den Kopf schütteln.

"Rech wollte wahrscheinlich eine Schlagzeile produzieren, was anderes kann ich mir nicht vorstellen. Die Spiele werden geprüft, bevor sie auf den Markt kommen und können somit nicht abartig sein. Seine Äußerung ist eine Beleidigung für alle Spieler"

genau das ist es,solche Aueserungen sind beleidigungen
Zu lesen ist dies ales im Original bei ka-news.de
Es gibt doch noch Politiker de sehn wo das wirkliche Problem liegt,und das ist nicht bei den Spilen(fuer Erwachsene).nachdem man dauernd Anfindungen liest und Gamer die sowas spielen muessen geaechtet werden und den ganzen Quatsch,ist das richtger Balsam fuer die Seele
MIke L.,24. Februar 2010, 16:43 Uhr

Unterschriftensammlung des Herren Berg

Aha,der Herr Berg will also jetzt Unterschriften gegen Spiele mit Toetungsabsichten sammeln?Heh?Mich hat noch keins meiner Spiele versucht zu toeten,ich schwoere,echt nicht.
Und wenn er meint im Spiel selber,dort geht es nicht darum zu toeten.Viele Shooter haben eine grosse Story(bioshock zb)und toeten ist eh das falsche Wort.denn wir wissen:
Ein Videospiel besteht NUR aus Grafiken.Also wird da NIEMAND getoetet
Doktor Trask,16. Februar 2010, 14:16 Uhr

Die vielen Rechtschreibefehler im vorhergehenden Post bitte ich zu entschuldigen, ich habe mit der neuen aber winzigen Tastatur ziemlich zu kämpfen (Groe Hände, kleine Tasten).

Ach und noch etwas möchte ich anmerken, wenn man seit Ende der 70er immer nur hört Spiele machen dick, dumm, einsam, süchtig, gewalttätig und sind eh nur was für die ganz kleinen unabhängig vom Inhalt und gehören verboten und deren Nutzer in den Knast oder in die Therapie dann kommt irgendwann einmal die Zeit an denen viele Leute etwas Barsch bei Aussagen und Forderungen wie denen von Herrn Berg reagieren, das ist nur Menschlich.

Und ein Dank an die Redaktion das sie Gamerbeiträge nicht löschen oder groß zensieren, das ist in der deutschen Presselandschaft leider Gottes keine Selbstverständlichkeit, spreche d aus leidiger Erfahrung.
Mike L.,15. Februar 2010, 23:44 Uhr

Doktor Trask

Halo Trask,
1 du kannst mich duzen,bin doch auf stigma-videospiele
2.ja genau so meine ich das Trask,wo sind die Anzeigen die er der Plizie ubergeben haben will?Naja mich betrifft es ja eh nicht(da ich wie fast ale Gamer sachlich bleibe)intresieren wuerde es mich aber schon ob das jetzt noch was anzeigentechnisch kommt oder ob das nur Saebel rasseln war?Denn ich glaue daran das das nur ein kleiner Teil der Gamer war,und wie schon mehrmals gesagt wurde,ist es natuerlich nicht shcoen.Aber das wuerden sie bei jeden anderen kontovers diskutierten Thema auch haben.Strengen sie doch mal ein Zigarettenverbot an,mich intressieren dann mal die Reaktionen.
Man muss es auch mal so sehn:
dauernd werden die Gamer kriminalisiert(siehe Kipo-Vergleich),es wird nach Aechtung fuer die Games UND Gamer egrufen die Ego-Shooter spielen(zb in Herren Bergs gaestebuch schoen zu lesen,auch der Vergleich den besitz von Ego-Shootern mit den besitz von KIPO-Fotos gleichzustellen und Haftstrafen fuer Ego-Shooter-Besitzer zu fordern ist natuerlich aufgefuehrt.Ist alles zu lesen auf seite 2 von herren bergs Gaestebuch.Herr berg moechte nicht beleidigt werden,aber wenn es gegen gamer geht sowas schaltet er frei,ist das ok?Nach meiner meinung auf keinen Fall,ich denke nach den Meinungen der meisten Menshchen ist es auch nicht ok,jedenfalls hoffe ich das.

Allen "boesen" erwachsenen Gamern noch ein Froehliches zocken

jugendschutz: Ja-Zensur: Nein
Gaming is not a crime
Gamer sind keine Amoklauefer!
Mich wuerde mal auch intressieren wie er beleidigt wurde.
Doktor Trask,15. Februar 2010, 11:50 Uhr

Mike L

Um ihre Frage zu beantworten, laut eigener Aussage hat Herr Berg jeden Pro-Killerspiele-Poster auf seiner Seite angezeigt, wie er das gemacht haben will weiß ich nicht, die mesiten ahben nicht wie ich ihren echten Namen (Das tat ich nur weil er die ganze Zeit sagt wir wären Feiglinge und würden uns hinter den Pseudonymen verstecken und weil ich ihn auf Stigma-Videospiele eingeladen hatte und ein vernünftiges Gespräch mit ihm führen wollte) genannt, so bleibt es wohl bei Anzeigen gegen unbekannt es sei denn die jeweiligen Internetzugangsanbieter würden die Namen hinter den IP-Adressen rausgeben und das geht so ohne weiteres nicht. Desweiteren habe cih von den angeblcihen Drohungen kein gesehen, selbst die sogenannten Beleidigungen waren ehr Kritikschreiben denn Beleidigungen, das einzige was stimmt ist das seine aktion von 1 Person! mit der Büherverbrennung verglcihen wurde und dieser Vergleich kam nur dadurch zu Stande das es im letzten Oktober eine Vernichtungsaktion des AAW wegen Spiele gab (Bei der die Presse eine Menge manipulierte Beiträge gesendet hatte, was ich auch beweißen kann), ich würde sagen das die Anzeigen kaum als gültig gewertet werden, um bestraft zu werden muß man auch was Unrechtes getan haben.
Mike L.,15. Februar 2010, 00:00 Uhr

Radiointerview herr berg

Heute gab Herr berg mal wieder ein Hadio-Interview(wie beruehmt einen so ne Aussagen ueber Viodeospiele doch machen kann,gell?)und leider waren wieder einieg Dinge falsch dargetstellt:
Zitat von Herr Berg:
Für mich sind Killerspiele alles das, wenn in dem Spiel das Ziel ist, dass jemand getötet wird.Zitat Ende

1.Wueste ich kein Spiel wo es das Ziel ist zu toeten
2.Wird sowies nicht getoetet,es sind KEINE menschlichen Wesen.Also kann nix getoetet werden

Zitat:
Agupyan: Sie sprechen also Computerspiele an, sogenannte Ego-Shooter..

Berg: Ja das Wort finde ich schon am allerschlimmsten.Zita Ende
Was ist jetzt an dem Wort Ego-Shooter schlimm?
Es ist die Bezeichnung fuer das genre wie es zb auch Pop oder Rock Musik gibt,gibt es im Videospiel-bereich,Jump N Runs(Huepf-Spiele),Racer(Autorenn-Games),RPGs(Rollenspiele)Action-Adventure(erklaert sich von selbst).
RTS-Games(echtzeitstrategie)und Ego-Shooter-Games(Action-Spiele)

Zitat:
Berg: Dass es das Ziel hat ohne wenn und aber Menschen zu zerstören, zu erschießen, zu töten, explodieren zu lassen – ohne einen Sinn dahinter. Ich finde das sollte es nicht gebenZitat Ende
Welches Spiel sol das bitte sein?

Zitat:
Berg: Wir haben einen Jugendschutz.“. Ich kenne so viele Fälle, also ich habe ganz viel Post bekommen auf diese Aktion hin die ich gemacht habe gegen Killerspiele, wo 8-, 9-Jährige an der Schule Zugang zu diesen Spielen hatten. In dem sie sich diese Spiele von älteren besorgt haben. Und ich finde das macht gewaltbereiter im Kopf.Zitat Ende
Tja dann sollten Eltern dafuer sorgen das es kein Zugang waherend ihrer Abwesenheit an die Xbox(dort kann man zb einstellen,welche Spiele gespeielt werden koennen)oder am PC gibtPCs kann man zb durch passowerter schuetzen.Es gibt keien beweise das die Spiele gewaltbereiter mahcen,die Studien eines Weiss oder Spitz sind als unserioes einzustufen.

Berg:
Und das sollten wir nicht haben. Die Welt braucht keine Killerspiele.Zitat Ende
Tja die welt braucht auch keinen Alokohl oder Zgaretten.Trotzdem protestieren sie nicht gegen diese.
ich moechte mich nicht vorschreiben lassen was ich zu spielen habe,sie brauchen es ja nicht zu spielen.

Zitat:
Berg; Wer braucht sie! Wozu brauchen wir diese Spiele?Zitat Ende
Wer?Erwachsene Gamer die diese Spielen moechten.Wie auch erwachsene gerne mal Action-Filme sehen.
Wozu? Um mal in andere welten fern der Realitaet einzutauchen,bbeneso wie bei Horror-oder Actionfilmen,die fuer Erwachsene sind
Zitat;
Berg:Es ist ja bewiesen, dass einige Spiele extra für die US-Armee entwickelt wurdenZitat Ende
Obwohl ihen das schon zigmal geschrieben wurde,weigern sie sich anzuerkennen das es eben nicht so ist.Counterstrike wurde NICHT vom Militaer entwickelt sondern von der Videospielfirma Valve,es war vorher eine Mod des Spiels Half-Life,auch nachzulesen zb in wikipedia.Das koennen sie in 2 Minuten googlen.
es gibt nur ein Spiel was fuer die Army entwickelt wurde:
Americas Army,aber nicht um Toetungshemmungen abzubauen sondern um Taktiken zu lernen.Auch wenn ich mich wiederhole,der Bloedsinn muss endlich mal aus der Welt geschafft werden.
was die bedrohungen anbetrifft,liegen die schon bei der Polizei? Wuerde mich mal intressieren
Mike L>,10. Februar 2010, 03:26 Uhr

Sorry

Ok Herr Berg,hab mich vertan.war zwar nicht in ihren gaestebuch,das Kinder das langweilig fidnen,sondern hier auf dieser Seite(Michaela).Nix desto Trotz steht es ja da,man sollte sich fargen warum sich die Kinder denn gelangweilt haben?
MIke L:, 5. Februar 2010, 09:14 Uhr

Ego-Shooter

Sehr geerter Herr Berg,
sie meinen wir haben sie zu ihren Feindbild erkoren?
Falsch.Wir versuchen nur zu argumentieren,ihnen nahezubringen,das die Sache mit dem militärischen Komplex einfach ne Lüge ist.

Ausserdem warte ich noch immer auf ihre Anzeigen der sie die Polizei übergeben wollten.Bis jetzt habn ich noch nix gelesen das sowas passiert wäre.

Ich habe auch diskussionswürdige Beiträge geschrieben ohne irgendwelche Beleidigungen,davon haben sie keinen veröffenntlicht.
Forschen sie doch mal selber nach,dann werden sie ganz schnell zu den Ergebnis kommen das Counterstrike NICHT vom Militär produziert wurde.Auch dazu hatte ich eine gelonkte wikipedia-Seite zukommen lassen.Ebenso dazu das es Amokläüfe schon weit vor Erfindung der Videospiele gab.Ich frage nochmals warum setzen sie sich nicht gegen Verbote ein,wo auch bewiesen ist,das sie schädlich sind: Alkohl und Zigaretten.Vielleicht weil sie selbst rauchen und-oder mal ein Gläschen Wein trinken?.
Man wollte von der Gamergemeinschaft auf sie zukommen,sie sagten jedoch: Ich hab meine Meinung und sie ihre.Ich wünsche keinen Kontaktaustausch mehr.
So tritt man auf eine Stelle ohne konkretes Ergebnis.

Stigma videospiele hatte auch schon ein Gespräch mit Frau pfeiffer auf ihre Seite,da kam es weder zu Morddrohungen oder Beleidigungen.
Könnte es nicht auch sein,das NIcht-Gamer solche Beleidungen schreiben,um Gamer schlecht dastehen zu lassen?
Auch weiss ich nix davon das Herr Schünemann,Stoiber und CO Morddrohungen und Beleidigungen bekommen hätten.Wir wollen nur nicht das Lügen über die Spiele(militärischer Kompplex,es ist möglich damit zu schiessen zu lernen,ist es nämlich nicht,ein pad ist was ganz anderes als eine echte Waffe.ich muss es wissen,ich war beim Bund)oder Gamer verbreitet werden.Wie Roland Näf sagte: Gamer diskutieren nicht beim näschten mal auf der Strasse sondern hauen einfach zu.Was für ein blühender Blödsinn.Ausserdem vergleicht er allen Ernstes die Videospiel mit der Tabakindustrie.Er sagt früher hätten die Tabakfirmen geleugnet das Zigaretten krank machen,uind leute dafür bezahlt die Studien fälschen.das wäre jetzt auch bei den Videospielern so.Dann könnte ich ja genau so argumentieren,das alle Studien die sowas belegen gekauft sind.
Die Universität von Leipzig zb konnte keine kausalen und sigfinikanten Zusammenhänge zwischen Spiele mit Gewalt und Amokläüfen feststellen.
Wir sind nur Gamer die ihrem Hobby für Erwachsene nachgehen wollen.

Zitat von Herren Berg:
Ich bleibe dabei: Kein Mensch braucht diese Spiele und solang nicht gewährleistet ist,
dass Kinder diese Spiele nicht spielen können, bin ich für ein Verbot!Zitat Ende
es geht darum als vollmündiger Spieler das spielen zu dürfen was man möchte.In Österreich und der Schweiz darf man das zb auch.
Zitat von herren Berg:
nd auf stigmar-videospiele.de, wurde mir gar aberkannt,
das Kinder gern in meine Vorstellungen gehen.Zitat Ende
Lesen sie selbst ihre Gästebücher nicht? Dort hat eine Frau geschrieben das ihre Kinder das langweilig fanden.deshalb steht das dort.

Ich glaube sie stellen sich dem ganzen nicht,weil sie am Ende zugeben müssten das es nicht der Wahrheit entspricht,also das schiessen lernen mit Videospielen,militärische-Komplex-sache usw.Ich hab dafür noch nie handfeste Beweise gesehen.Tim K. zb lernte das Schiessen von seinen Vater,nicht von Videospielen.Der Täter von Erfurt war im Schützenverein.
Man müste ja eigentlich alle Schiessbuden auf der Kirmes verbieten,weil wenn man da nichtt schiessen lernt,dann weiss ich es auch nicht.
Die Argumentation der Gegner ist so löcherig wie schlüpfrig.
Zitat:
ch kenne Grundschüler die Counterstrike gespielt haben und weiß auch von etlichen
machtlosen Eltern, die lange überhaupt nichts davon wußtenZitat Ende
Das wäre ja Vernachlässigung der Aufsichtspflicht,und die Eltern gehören angezeigt.Wo sind denn dann die Eltern wen die Kinder sowas spielen.Anscheinend kontrollieren sie ihre eigenen Kinder nicht.Zuhause haben die Eltern die Aufsichtspflicht.
Komischerweise ist in meinem Bekanntenkreis sowas noch nie passiert.
ich habe zb eine gute Freuindin die 2 Kinder hat,sie zockt auch mal gern ne Runde Enemy Teritory,aber erst sobald die Kinder im Bett sind.
Es ist wohl so,das es ein Generationenproblem ist,diejenigen die mit Videospielen aufgewachsen sind,haben ein besseresVerstandnis wie das alles zusammenhängt.
Wie hat man nicht damalsin den 50ern auf Rockn Roll geschimpft,später auf Comics und ähnliches.Ich hoffe das Videospiele aller Art(nicht nur Ego-Shooter sondern auch die andren Genres die es gibt wie Jump N Runs,Autorennspiele,Beat em ups,ja wir spielen auch solche Spiele)endlich akzeptiert werden.Sogar der Kulturrat befindet Videospiele als Kulturwürdig.
Ich stimme natürlich weiterhin zu das Kinder mehr lesen sollten,keine Frage,und natürlich auch darin das Kinder Ego-Shooter nicht in die Hände bekomen sollte.Aber zum Thema Aufsichtspflichtverletzung habe ich schon was geschrieben.
Ausserdem erwähnen sie nie,das es Mobbing und Aussenseitertum sind,die KInder zu Amokläüfern machen(können).
Ich war auch auf meiner Schule Aussenseiter,musste viel durchmachen,ein Amoklauf kam mir aber nie in den Sinn.
Mich würde mal intressieren wie Gamer(oder es waren keine Gamer )sie beleidigt haben.Wo stehen in ihren Gästebuch Beleidigungen?

Was ist denn mit der Beleidigung die sie in ihren Gästebuch freigeschaltet haben gegen Gamer?
Dort schrieb ein User(wenn sie es wünschen Herr Berg kann ich ihnen den Namen nennen,vieleicht haben sie es sich ja nicht richtig durchgelesen):
Zitat:
Ein sog. "Herstellungs & Verbreitungsverbot" würde bei weitem nicht ausreichen! Auch der Besitz solcher Spiele muss aufjedenfall verboten und vor allem geächtet werden.Zitat Ende
Erstmal wird man kaum ein Herstellungsverbot ereichen können,ich glaube nicht das die amerikansichen Firmen sich von deutschen Politikern beeinflussen lassen.Ein Verbot kann es auch nicht geben da nach dem Grundgesetz,eine zensur nichtt statfindet.
Weiter heisst es:
Killerspiele müssen rechtlich und gesellschaftlich mit Kinderpornografie gleichgestellt werden!
da haust einen die Schuhe aus,da schwillt der Kamm.
Was hat sich dieser Herr dabei gedacht?Wahrscheinlich nix.
Es geht aber nochh weiter:
Auch Erwachsene die diese Spiele verteidigen müssen geächtet werden.
WTF ist hier los? So und sie sagen sie wollen nicht beleidigt werden,schalten aber solche Beiträge frei,die ich als diskriminierend empfinde?
Es ist aber noch nicht Schluss;
Ausserdem sollte es der Polizei zu jeder Zeit erlaubt sein die Rechner nach Killerspielen abzusuchen. Der Besitz solcher Inhalte sollte über hohe Geldstrafen stehen
Wir sollen kriminalisiert werden,weil wir Spiele für Erwachsene spielen,wo nichttmal bewiesen ist das es einen schädlichenen Einfluss hat?
Meinen sie nichttauch das geht ein bischen zu weit?

Und zuletzt:
e Internet-Seiten mit Killerspiele-Inhalten im Ausland! Doch zum Glück gibt es auch da eine technische Möglichkeit: Solche Seiten MÜSSEN gesperrt werden
Ich weiss jetzt nichtt was dieser Herr meint,ob er jetzt meint Foren in denen es um Ego-Shooter geht oder was?
Aber wir sind hier nicht in China
(Noch) herrscht in Deutschland Demokratie vor.
Ich hoffe ich konnte sie ein bischen zum nachdenken bringen,die Medien haben nicht immer Recht.
Ich wünsche allen Gamern und Nicht-Gamern einen fröhlichen Morgen

Gaming is not a Crime!
Jugendschutz ja-Zensur Nein
Gamer sind keine Amokläüfer!
Daniel de Teba Bergener, 2. Februar 2010, 08:53 Uhr

Wer Spiele ablehnt soll sie sich nicht kaufen oder angucken aber nicht daherkommen und sagen es darf sich niemand ein Spiel kaufen oder spielen nur weil es mir nicht gefällt was gezeigt, anderen Leuten den Willen aufzwingen ist UNMORALISCH, die Spieler gehen auch nicht hin und sagen den Leuten also Großenromane und Theaterstücke mag ich ja gar nicht, ich habe etwas gegen den Inhalt und deshalb verbiete ich es allen. Und wie schon oft gesagt, Spiele und Geräte sind teuer was sie Preislich schon nicht als Kinderspielzeuge kennzeichnet, Spiele werden in Deutschland auch für Erwachsene zensiert oder gar indiziert/beschlagnahmt oder gar nicht erst auf dem Markt gebracht obwohl das vom Grundgesetz her eigentlich nicht erlaubt ist, Zitat daraus: "Eine Zensur findet nicht statt", Spiele haben eine Verbindliche Altersfreigabe an der sich alle halten MÜSSEN, die brutalen Spiele haben die Kids meist illegal aus dem Netz, Konsolen spielen keine Kopien ab aber der PC tut das, jedes Gerät hat heute die Möglichkeit so eingestellt zu werden das Kinder nur geeignetes abspielen können, das fängt beim Händy an, geht über DVD/Blu-Ray-Player und Spielekonsolen und endet beim PC und dem Internet.
Mike L., 2. Februar 2010, 01:53 Uhr

@hartmut

es geht doch gar nicht um da toeten an sich.Viele shooter haben sogar eine anspruchsvolle Story,nud es ist immer noch Unterhaltung fuer Erwachsene,wie ein Film der halt auch fuer Erwachsene ist,da gibts gar nix rumzureden.Punkt.
Ein verbot wuerde einer Zensur gleichkommen.Ich sagte schon das die Spiele die bei uns indiziert oder beschlagnahmt sind es in oestereich und der Schweiz frei verkaueflich im laden gibt,trotzdem hoeren wir nicht jeden tag
von Amoklauefen.Filme sehen doch noch mehr real aus als Videospiele,und eder weis das es nciht echt ist.jeder weiss das in einen Film wie saw natuerlich keien echten beine da sind,oder das es in einem Horrorfilm nur Kunstblut ist.Ich meine Erwachsene koennen jawohl sehr gut zwischen Fiction und Realitaet unterscheiden,ich ha sovieel Horrorfilme gesehen ich kann sie nciht mehr zaehlen,das gleiche gilt fuer Actionfilme oder Ego-Shooter.negative Auswirkungen wie sie Spitzer und weiss beschreiben,konnte ich weder bei mir feststellen,noch bei meinen Kumpels.
Die Vorurteile gegen Gamer und Games muessen endlich aufhoeren,das Menschen denken man wuerde sie fressen,weil man Ego-Shooter(aber nicht nur,wir spielen auch RPGs,Autorennen,Beat em Ups etc.)spielt.Man muesste ja auch dan Autos verbieten,weil es jeden tag Unfaelle gibt,von Zigaretten und Alkohl gar nicht zu reden.
Ich werde nichtt muede es zu wiederholen:
1.es ist unterhaltung fuer Erwachsene wie Horroroder Actinfilme
2.der Jugendschutz ist der haerteste ueberhaupt
3.Wenn Kinder trotzdem dran kommen liegt dies in der Aufsichtpflicht der Eltern.Der jugendschutz kommt ja nicht nach hause um zu kontrollieren
4.es existieren keine beweise das es Zusammehaenge zwischen Ego-Shootern und Amoklauefen oder Gewalt gibt,dann muesste ich ja ueberaus gewalttatetig sein,ich bin jedoch liebender vater und Ehemann,auch nicht emotional abgestumpft
5 .Es stimmt nicht das Ego-Shooter von einem militaerishcen Kmplex gemacht werden,von Videospielfirmen werden die naemlich gemahct,wie es auch Studios gibt die Horror-oder Actionfilme fuer ERWACHSENE machen.Leider darf man ja hier keine Links setzen,ich empfehle mal alen Skeptiern auf wikipedia zu gehn,dort Counter Strike einzugeben.Da wird man sehn das es nicht von irgendeinen Militaer gemacht wurde,sondern eien Mod des Spiels half-Life ist.Zudem mal bitte die Stichworte Amoklauf 1913(da gibt es 2,einer in bremen,einer bei Winenden)und Amoklauf 1966.Die beispiele zeigen das es schon Amoklauefe gab BEVOR es Videospiele gab.Gewalt gibt es zudem schon seit es Menschen gibt,was hat den die Mayas veranlasst Menschenopfer darzubringen?Videospiele sicher nicht,es sei den es wird ein Beweis erbracht das es um das 10 jahrhundert rum schon TV,Videospiele und Strom.
was ist den mit Theatherstuecken?Einige triefen nur vor Blut,aber das mahct keinen was.Was ist mit Herren bergs Theatherstueck Alice im Wunderland?Alice soll gekoepft werden?Und sowas zeigt man Kindern?
Hartmut, 2. Februar 2010, 00:49 Uhr

Menschen töten als Form der Unterhaltung?

Ich hatte es ja in meinem vorherigen Kommentar schon geschrieben, es ist meiner Meinung nach ethisch nicht verantwortbar, dass Menschen virtuell in 3D - Perspektive so realistisch getötet werden können.

Wenn man sagt, es ist ja nicht realistisch, es sind ja nur Pixel und man hat ja keine wirkliche Waffe in de Hand und es ist ja nur ein Spiel, so muss ich da widersprechen.

Für mich ist es "schon" ausreichend, eine nur rein "virtuelle" Tötung zu verabscheuen, wo dargestellt wird, wie man selbst mit Waffe mit Hilfe eines Fadenkreuz auf einen Gegner schießt, möglichst auf den Kopf, wo dem Gegner am meisten Lebenspunkte abgezogen werden, und dan abdrückt, Blut spritzt usw.- kurz: die Computerspieleentwickler wollen Spiele ja gerade auch graphisch und vom SPielhandling "realistisch" machen.
Es mag zwar albern klingen, aber meiner Meinung nach könnte man Counter Strike oder Spiele der Doom- Reihe auch gerne mit Steinschleudern oder Betäubungsgewehren spielen.
Für alle Generationen und egal, inwieweit sie nun tatsächlich größere negative Auswirkungen auf Kinder haben.Das Töten jedoch, egal in welchem spieleingebundenem Kontext, ist meiner Ansicht nach zu verbieten.

Ansonsten machten auch mir diese Spiele Spaß, das will ich nicht leugnen.
Sicher sind sie eine angenehme Art der Unterhaltung, und auch PC- SPiele können positive Auswirkungen haben, zum Beispiel bei Ego Shootern die Konzentrationsfähigkeit oder bei Strategiespielen das wirtschaftliche Denken.
Letztendlich jedoch denke ich, das Negative überwiegt: mein Hauptargument gegen hohen Konsum von PC - SPielen ist neben der GEwalt ( wie schon beschrieben) vorallem die Überreizung die diese SPiele bieten, dadurch werden den Kindern und Jugendlichen andere Formen der Unterhaltung langweilig. Aber sicher, wegen Überreizung kann man auch kein PC- SPiel verbieten, hier kommt wieder die Aufsichtspflicht der Eltern ins Spiel.

Trotzdem sind zu gewalttätige Darstellungen in PC- SPielen bzw. Medien allgemein meiner MEinung nach zu verbieten, auch wenn die Grenzen hier subjektiv verschieden sein mögen. ZIgaretten und Alkohol sind ethisch in diesem Maße nicht zu verurteilen, auch wenn sie nicht "gut" für die Gesellschaft sind.
Rainer Nagel, 1. Februar 2010, 09:28 Uhr

Je länger ich diese Diskussion verfolge ...

... desto mehr fühle ich mich in meiner Ansicht bestätigt.

Die Spieler argumentieren mit Fakten. Die Verbotsbefürworter argumentieren mit Behauptungen ohne auch nur ansatzweise auf die Argumente der anderen Seite einzugehen.

Ich unterstelle hier (Achtung Behauptung!), dass der große Teil der Verbotsbefürworter hier Eltern sind, die nicht kontrollieren können oder wollen, das ihre Sprößlinge den ganzen Tag treiben. Und um nicht für die verletzte Aufsichtspflicht belangt zu werden, gehen sie den Weg des geringsten Widerstandes (Wenn man in diesem Fall noch davon sprechen kann :)).

Herr Berg kommt immer wieder gern mit dem Totschlagargument "Sprecht mit den Eltern der Opfer von Winnenden".

Die Opfern und deren Angehörige haben mein tiefstempfundenes Mitleid.

Ich verstehe nur nicht, was das mit dieser Diskussion zu tun hat. Außer dass in diesem Zusammenhang irgendein Idiot das Wort Killerspiele benutzt hat. Die Opfer wurden nicht durch ein Computerspiel getötet. Die Opfer wurden mit Feuerwaffen getötet. Die Kinder hätten diese nicht haben dürfen. Wieder sind die Eltern der Täter schuld. Wie kann es möglich sein, dass Kinder an Schusswaffen kommen und viel schlimmer, dass sie wissen wie man effektiv damit umgeht. Eine Waffe zu laden, zu zielen und gezielt einen oder mehrere Menschen zu töten erfordert neben einer handfesten Persönlichkeitsstörung vor allem eine Menge Übung und Erfahrung. Woher haben die Täter die Erfahrung im Umgang mit Feuerwaffen? Von den Eltern. Also wer ist der eigentlich Schuldige?

Wäre es nicht sinnvoller Waffen generell zu verbieten (Sicherheitsorgane, Militär und ein eingeschränkter Kreis von Jägern ausgenommen). Das wäre doch mal eine Möglichkeit sich zu engagieren. Das wird aber nicht geschehen, weil die Lobby der Waffenhersteller und Schützenvereine einfach zu groß und finanziell zu gut ausgestattet ist.

Abschließend: Menschen werden von Waffen getötet, nicht von Computerspielen.
michaela,31. Januar 2010, 21:08 Uhr

Auf diese Art und Weise kann man auch Aufmerksamkeit bekommen.

Die meisten Kinder die wir kennen,haben nicht aus eigenem Wunsch in die Vorstellungen von Herrn Berg besucht, sonder mussten mit dem Kindergarten, der Schule, irgend einem Vereinen oder mit Mama und Papa oder Oma und Opa die Vorstellung besuchen. Und alle glauben den Kindern etwas gutes zu tun. Die Tatsache aber, dass die Kinder dann im Theater oder Musical dann nicht mehr zuhören wollen sagt doch wahrscheinlich aus, dass die Kinder die Vorstellung einfach nur tot langweilig und öde finden! Ich selber bin meinem Patenkind im alter von 10 Jahren (ein anerkanntes Hochbegabten Kind, das den ganzen Tag Bücher liest!!), in Bremen in einer Vorstellung von Herrn Berg gewesen. Meine Kinder und mein Patenkind waren genervt und gelangweilt von der Vorstellung, ebenso wie ich. Ich und die Kinder wissen echt nicht was an seinen Stücken so besonders und Interessant sein soll. Tatsache ist, das die Kinder sich nichts vormachen lassen, egal wie gut die Erwachsenen etwas finden. In vielen anderen Vorstellungen passiert so etwas ja auch nicht. So ist es eben manche Filme oder Musikstücke werden Flops, weil die keiner sehen oder hören will. Aber anderen dafür die Verantwortung zu geben ist schon echt dreist. Ich hoffe nur das Herr Berg da auch ein Einzelfall bleibt. Sonst wird es hier bald heiter.
Vielleicht sollte Herr Berg mal was anderes machen!!
Außerdem was hat das dann auch alles mit Killer spielen zu tun? Das spielen nur ältere Kinder, von denen keines freiwillig in Bergs Vorstellungen gehen würde.

Ich denke es gibt eine menge gründe warum die Kinder nicht mehr zu hören können. In ihrem Fall jedoch Herr Berg liegt es doch eher an ihren Stücken, auf das einige Kinder eben doch nicht so abfahren wie Sie es gerne hätten, sorry.
Bernsty,31. Januar 2010, 10:29 Uhr

Alice im Wunderland

Träume sind schäume , erwache und lache. Ich zähle zu der Generation, die noch im Wernerwald Baumhäuser Höhlen und Hütten gebaut hat. Wir haben Cowboy und Indianer gespielt, haben mit Schreckschusspistolen auf uns geschossen. Munition gab es damals beim Kaufmann Buck in Sahlenburg. Man konnte auch Krieg spielen mit Figuren die es damals bei der Drogerie Hempel gab. Aber egal, was ist denn heut zu Tage noch erlaubt???? Es werden nur Verbote ausgesprochen zu gefährlich, was sollen die Kinder sonst machen??? Für die Alice Aufführung fehlt den Eltern vielleicht ja auch das Geld.. Oder ist dies von einem Herrn nur ein gewollter PR-Gag????
Menschen Prügeln sich, warum werden sie nicht eingesperrt (Brauhaus) oder vor der Discothek.
In meiner Jugend gab es auch noch Hausschlachtungen, auch dies hat niemanden verroht.
Als wir 15 waren sind wir mit der Mofa durch den Wernerwald gebraust, niemand hat sich daran gestört.
Den Truppenübungsplatz in Altenwalde erkundet, ja da gab es ein Verbot, aber das machte den Reiz gerade aus.

Auch wenn die Jugendlichen Dark Age of Camelot spielen, im Teamspeak unterhalten sie sich über andere Dinge, und wer sich damit Auseinander setzt wird bemerken das vieles in Englisch verfaßt ist und die Kinder diese Sprache leichter lernen.
Ich bin 50, mein Laptop steht bei mir, wenn ich etwas nicht weiß schaue ich im Internet nach,
Da kann man auch wunderbar nachlesen was alles den Kindern schon verboten wurde was in meiner Jugend noch Normal war und die Entwicklung gefördert hat.
Meine Kinder durften noch auf eigenem Grundstück auf Bäume klettern und ein Baumhaus bauen, wo man ungestört war und auch lesen konnte.
Denkt doch einfach mal darüber nach und fragt EUCH : WARUM!!!!! In diesem Sinne ein schönes WE....
Mike L.,31. Januar 2010, 01:34 Uhr

Ego shooter

@Hartmut
Zitat
Computerspiele mit
gewalttätigen Elementen zu einer Verrohung der Gesellschaft beitragen. Zitat Ende

Tja das ist aber nciht richtig,dann meusste ich ja sowas von verroht sein.

Zitat
So ist es schon auffällig, warum in den meisten Spielen, die in der Ich- Perspektive aufgebaut sind, die Computerfiguren Waffen tragen und gebrauchen könnenZitat Ende
ja und was wolen sie jetzt damit sagen?Die Ego-perspektive ist halt die beste fuer so ne Art von Spielen

Zitat
Fakt ist, dass viele Kinder und Jugendliche viel Zeit mit solchen „Gewalt- PC- Spielen“ verbringen. Zitat Ende
aeh auch hier sage ich:
das liegt in der Aufsichtspflciht der Eltern,darauf geht hier naemich so gut wie niemand ein
Zitat
Trotzdem ist das Töten eines Menschen ansich, egal in welcher Situation, in meinen Augen eine so ernste bzw. bedeutende ethische Tat, dass diese nicht zu einer alltäglichen Angelegenheit werden darf und insbesondere nicht der Unterhaltung dienen dürfte. Insofern würde ich das Verbot solcher Spiele voll und ganz unterschreiben, egal für welches Alter.Zitat
eben nicht egal,ich lasse mir ungern als 34-jaheriger vorschreiben was ich zu spielen habe,kommt man sich ja schon vor wie in China.Ausserdem werden kenie Menschen umgebracht,es sind Pixel,Nullen und Einsen.oder ist es realistisch das ein "toter" nach 30 sekunden wieder aufersteht?Wenn es ums reale Leben geht stimme ich ihnen natuerlich zu

Zitat
Hätten zB Eltern mehr Zeit, könnten sie sich mehr um ihre Kinder kümmern und ihnen auch aus Büchern vorlesen. Zitat Ende
da stimme ich ebenfalls zu,aber auch sie ignorieren das die Spiele erst ab 16 oder 18 sind,wenn Kinder diese Spiel trotzdem spien ,muessen die Eltern sich drum kuemmern,weil nach hause kommt der Jugendschutz noch nicht um zu kontrolieren.Und meinen sie nicht gegen Alokohl und zigaretten eine Aktion zu starten waere viel sinvoller?da weiss man das es gefaehrlich ist,nicht bei Videospielen.es steht baer natuerlich ausser Frage das Kinder sowas spielen solten,Erwachsene solte man nciht bevormunden.In der Schweiz und oesterreich bekomt man die sachen(wenn man 18 ist)direkt im Laden,ohne das sie indiziert werden wie hier immer.Und hoert man oft von Amoklauefen da?Nicht das ich wuesste
Benjamin Hahn,31. Januar 2010, 01:33 Uhr

Nachtgedanken

Lieber Martin,
Selbst als Literatur- und Medienwissenschaftler bin ich mir manchmal nicht ganz sicher, ob Dein langer Kommentar jetzt herrlich subtile Satire oder wirklich ernst gemeint ist. Da ich ihn aber so oder so wunderbar als Folie für einen eigenen Kommentar nutzen kann, werfe ich mich mal als „Experte“ in diese Runde und möchte mal ein paar Anmerkungen zu deinem Kommentar anbringen:
Fangen wir mal mit den Morddrohungen an: Die sind leider symptomatisch für jedes emotionale Thema und begleiten grundsätzlich öffentlich geführte Diskussion zu Themen, die in Lebensrealität der Menschen eingreifen. So verurteilenswert solche Morddrohungen sind, so sind sie doch in den meisten Fällen schiere Folge eines unüberlegten „sich Luft machens“. Es passt natürlich leider jetzt genau in die von Herrn Berg aufgestellte These bezüglich Killerspielen, aber de facto muss man sagen, dass diese hier maßlos überschätzt werden. Sie als Argument für eine Weiterführung dieser Diskussion zu nutzen, unterstellt ihnen eine gewichtigere Rolle, als ihnen eigentlich gebührt. Um die Probe auf’s Exempel zu machen, könntest Du ja z.B. mal ähnlich medial transportiert fordern, dass wir den Bierkonsum verbieten, weil er das Komasaufen begünstigt (Du deutest das ja in deinem Kommentar bereits an, ich wollte das hier noch einmal unterstreichen). Ich wäre – so unseriös das jetzt auch in der Tat sein mag – bereit um 50€ mit Dir zu wetten, dass Du binnen eines Tages etliche Morddrohungen erhalten wirst.
Dass in den Elternhäusern leider immer weniger vorgelesen wird, ist eine Tatsache. Dass das durchaus einen schädlichen Einfluss auf die Entwicklung der Kinder haben kann, ist in der Psycholinguistik bekannt. Nur wo besteht da der kausale Zusammenhang zu Killerspielen? Es geht hier um ein generelles Problem elterlicher Verantwortung in Bezug auf den eigenen Medienkonsum und den ihrer Kinder. Es muss Umdenken an der Stelle stattfinden, an der Eltern für sich entscheiden, dass die Beschallung durch Medien den persönlichen Kontakt zu ihren Kindern ersetzt. Dass ist aber ein Problem, das den gesamten Medienkonsum betrifft und nicht nur PC-Spiele. Trotzdem wird hier ein Zusammenhang zwischen Killerspielen und der Unfähigkeit zum Zuhören hergestellt, der jeglicher Sinnhaftigkeit entbehrt. Mal ganz davon abgesehen, dass Kinder eben einfach auch keine dressierten Zirkuskaninchen sind und auch noch nie waren. Dass der kindliche Mangel an dauerhafter Aufmerksamkeit heute zur therapiewürdigen Verhaltensstörung erklärt wird, ist aber noch einmal eine ganz andere Geschichte. Zur Einstimmung sollte man vielleicht mal Heinrich Hoffmann lesen.
Dann kommt der Punkt der Immersion, also des Eintauchens in eine virtuelle Realität und hier wird deine Argumentation ein wenig widersprüchlich: Du sprichst davon, dass es gerade die „komplexe suggestive Aufmachung/Bedienoberflächen“ seien, die die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschwimmen lassen würden. Gerade hier – und das ist einer der großen Diskussionspunkte innerhalb der Immersionstheorie – geschieht das genaue Gegenteil: Während vom Spiel zwar das maximale Eintauchen gewollt ist, sorgt das Interface (die Bedienoberfläche) für das genau Gegenteil. Durch ihre Beschaffenheit als über den Spielbildschirm gelegte Maske mit Statusanzeigen, etc. sorgt dieses Interface für einen ständigen Rückschritt in die Bewusstseinsebene des Nicht-Realen. Erst ein Spiel wie das 2008 erschienene Dead Space hat im Bereich des Shooters durch ein innovatives Figurendesign damit begonnen, diese Grenze zumindest in Teilen aufzulösen.
Was mich an deinem Kommentar besonders irritiert hat, ist dein Vorwurf gegenüber Computerspielen, sie würden die Unterwerfung unter oktruierte Regeln trainieren. Natürlich tun sie das. Aber ich wäre Dir jetzt sehr verbunden, wenn Du jetzt auch nur ein Spiel oder eine Gesellschaftsform nennen könntest, die nicht genau das ebenfalls tut. Mit Verlaub: Der Vorwurf ist Mumpitz. Es ist doch völlig egal, ob ich mich jetzt an die in „Monopoly“ oder in „Fallout“ postulierten Regeln halten muss. Entscheidend ist die Fähigkeit zwischen Spiel und Realität unterscheiden zu können. Genauso wie ein Kind lernen muss, dass es im realen Leben nicht einfach so eine „Du kommst aus dem Gefängnis frei“-Karte ziehen kann, muss es lernen, dass die in anderen Spielen genutzten Regeln ebenso weltfremd sind.
Was ich übrigens an dieser Stelle erwähnen muss: Wir reden hier über Spiele, die überhaupt nicht für Kinder zugänglich sein sollten. Dass sich Mama und Papa manchmal nicht wissen, was ihre Kinder da eigentlich spielen, ist auch nicht wirklich neu: Ich habe meiner Mutter auch nie erzählt, dass wir Räuber & Gendarm in abbruchreifen Häusern gespielt haben. Aber ich will nicht ablenken und deshalb: Spiele mit destruktiven Inhalten bekommen genau deshalb in Deutschland keine Freigabe für Kinder. Ich halte es immer für äußerst simpel, wenn man es der Spieleindustrie anlastet, dass ein 12-Jähriger ein Spiel für 18-Jährige spielt. Von daher finde ich deinen Punkt mit dem Antrainieren fragwürdiger Regeln noch viel fragwürdiger, da Du stellenweise suggerierst, dass den betroffenen Kindern diese Spiele auf legalem Wege zugänglich wären. Noch einmal: Wir sprechen über Spiele für Erwachsene und es liegt in der Verantwortung der Eltern, Geschwister und Verkäufer, dass Kinder an solche Inhalte nicht drankommen.
Natürlich sind Computerspiele ein Markt. Aber alles ist Markt. Auch ein Herr Berg agiert nicht bloß aus reinem Altruismus heraus, sondern auch, weil er selbst ein Produkt anbietet. Ich will ihm an dieser Stelle nichts unterstellen, aber sowohl die mediale Aufmerksamkeit um die Diskussion, als auch der Gegenstand der Diskussion (das Verbot einer Konkurrenzware) sind letztlich verkaufsfördernd. Wenn man also Kritik am Markt übt, dann sollte man das reflektiert machen und alle Seiten betrachten. Und man sollte vielleicht auch das ein oder andere Detail kennen: So ist z.B. Counter-Strike, das erfolgreichste Killerspiel der Welt, ursprünglich kein eigenes Spiel gewesen, sondern eine von Spielern entwickelte Veränderung eines ganz anderen Spiels. Der Hersteller des eigentlichen Spiels Half-Life, die Firma Valve, brauchte fast anderthalb Jahre, bis man mit eigenen, auf dieser Modifikation basierenden Spielen den Markt für sich entdeckte. Zu der Zeit hatte sich das in einer rechtlichen Grauzone (eigentlich sind mods illegale Eingriffe in die Architektur des Spiels, werden aber für gewöhnlich geduldet) befindliche Spiel bereits zum Kultspiel entwickelt, weil es sich bestens für das Spielerlebnis in der Gruppe eignet: Es ist kurz, simpel und nötigt durch seine taktische Beschaffenheit die Spieler zu einem hohen Maß an Kommunikation. Hier haben Spieler dem Markt diktiert, was en vogue ist und der hat wie ein behäbiger Riese dann irgendwann auch endlich mal reagiert.
Ich finde übrigens ihre Forderung nach einem Markt, der keine unseren ethischen Vorstellungen widersprechenden Produkte zulässt, ziemlich sinnvoll, da – und hier werde ich polemisch – unsere Bibliotheken und Mediatheken dann endlich so schön leer sind: Kein Schach mehr, kein Shakespeare mehr, kein Pasolini, kein Bosch – weg mit dem destruktiven Schund! Gerade Du als Musikpädagoge müsstest wissen, dass die bedeutende Kunstwerke nach unseren ethischen Normen destruktiv sind.
Mit einem Blick auf die Uhr, werde ich wohl jetzt Schluss machen mit meinen Anmerkungen, jedoch nicht ohne einmal die Frage gestellt zu haben, wie ich denn jetzt mit einer auf der Tischplatte ruhenden Maus das gezielte Töten mit einer in der Hand befindlichen Schusswaffe lernen sollte. Also, wie geht das?
Hartmut,31. Januar 2010, 00:51 Uhr

Computerspiele nur ein Kleines Rad in der Gesellschaft

Ich selbst habe in meiner Jugend (bin jetzt 25 Jahre alt und studiere auf Lehramt, gebe Vertretungsunterricht an Schulen, habe daher Erfahrung mit Kindern) auch viel Zeit mit Computerspielen verbracht.
Sicherlich sind Herrn Bergs Beobachtungen für die meisten Menschen, die mit Kindern zu tun haben, nachvollziehbar.
Tatsächlich habe auch ich den Eindruck, dass es den Kindern heute sehr schwer fällt sich länger zu konzentrieren oder sich auf eine Unterhaltung einzulassen, die einen mit weniger Reizen bombadiert als ein Computerspiel.
Ich stimme Herrn Berg und meinem Vorredner auch in der These zu, dass Computerspiele mit
gewalttätigen Elementen zu einer Verrohung der Gesellschaft beitragen. Natürlich zeigt sich dies nur in den seltensten Fällen so offensichtlich wie bei einem Amoklauf.
Trotzdem ist festzustellen, dass Gewalt in manchen PC- Spielen, insbesondere in Ego- Shootern, aber auch im Fernsehen eine Art der Unterhaltung ist, die in meinen Augen die „schlechte Seite“ des Menschen anspricht, nämlich, überspitzt ausgedrückt, die Faszination des Menschen an Gewalt und Brutalität. So ist es schon auffällig, warum in den meisten Spielen, die in der Ich- Perspektive aufgebaut sind, die Computerfiguren Waffen tragen und gebrauchen können.
Fakt ist, dass viele Kinder und Jugendliche viel Zeit mit solchen „Gewalt- PC- Spielen“ verbringen. Und es ist sicherlich auch unbestreitbar, dass die Auswirkungen in verschiedener Hinsicht negativ zu charakterisieren sind ( schlechtere soziale Bindungen, körperliche Auswirkungen, Abstumpfung, Überreizung führt dazu, den Alltag und das „richtige Leben“ langweilig zu finden.. usw.).
Vielleicht sind die meisten Jugendlichen davon nicht allzu sehr oder kaum merkbar betroffen.
Trotzdem sind viele Jugendliche nicht in der Lage, mit den PC- Spielen „richtig umzugehen“, sie unterliegen also den eben beschrieben Auswirkungen.

Meiner Meinung nach sollten PC- Spiele, die das Töten eines Menschen aus der Ich- Perspektive zeigen, verboten werden. Zwar argumentieren Befürworter, es handele sich um eine „taktische Operation“, oder die Gegner seien Terroristen die Geiseln gefangen halten ( Counter- Strike), und daher das Töten „Mittel zum Zweck“, Gut gegen Böse. Trotzdem ist das Töten eines Menschen ansich, egal in welcher Situation, in meinen Augen eine so ernste bzw. bedeutende ethische Tat, dass diese nicht zu einer alltäglichen Angelegenheit werden darf und insbesondere nicht der Unterhaltung dienen dürfte. Insofern würde ich das Verbot solcher Spiele voll und ganz unterschreiben, egal für welches Alter.

Dies gilt natürlich nicht für Computerspiele generell. Natürlich können diese auch ungünstig für die negative Entwicklung eines Kindes / Jugendlichen sein, hier ist es jedoch auch Sache der Eltern für eine verantwortungsvolle Nutzung zu sorgen.

Wenn man von einer „zunehmenden Verrohung und Bereitschaft zu Gewalt“ spricht, so sind Computerspiele und Fernsehen mit Gewalt meiner Meinung nach nur ein kleines Rädchen im Getriebe, die Probleme sind hier umfassender und liegen in den Strukturen bzw. im Charakter unserer Gesellschaft, welcher, wie gesagt, auch vom Fernsehprogramm mit beeinflusst wird.
Hätten zB Eltern mehr Zeit, könnten sie sich mehr um ihre Kinder kümmern und ihnen auch aus Büchern vorlesen.
Mike L.,30. Januar 2010, 14:59 Uhr

Ego-Shooter und Action-Games

sehr geerter Herr Rzesut.fo;gend werde ich sie zitieren um nciht die Ubersicht zu verlieren:
Zitat:dem sogar von Morddrohungen gegen Christian Berg die Rede warZitat Ende
wem dem wirklic so ist(angeblich will Herr Berg das ja der Polizie uebergeben,dann wird man ja sehn)ist das natuerlich zu evrachten.Ich selber zb jedoch kennen in meinen Umkreis niemanden der sowas gemacht haette.Weil wir versuchen sachlich zu argumentieren.
Zitat:
besonders dann leichtfallen, wenn man virtuell daran gewöhnt ist: durch Vorbilder wie kämpfende Helden, um sich schiessende Mutanten oder nach World-of-Warkraft-Sessions.
Tja leider ist das nciht richtig,ich kann bei mir und meinenfreunden(wir sind im Alter von 30-34) keineGewaltsteigerung feststellen.Ausserdem scheint mir ahben auc sie(wie die meisten)sich nichtt richtig darueber informiert,dann wuessten sie das World of Warcraft(nicht warkraft)ein Fantasy-Spiel ist was ab 12 Jahren! freigegeben ist,dann kann es jawohl kaum Gewalt erhalten.
Zitat:
Wenn die Regeln jedoch Gewalt diktieren oder allein virtuelle Gewaltanwendung zum Sieg führt, wenn also etwa im friedlichen Sinne erzogene Kinder und Jugendliche aus ihrer Geborgenheit gerissen und ihnen destruktives Handeln als oberste Maxime ihres Handelns antrainiert wird, dann können wir nur noch von erfolgreicher Gehirnwäsche reden.Zitat Ende
Auch hier zeigen sie sich uninformiert,zb bei Counterstrike geht es nicht darum wer die meisten Abschuesse hat,sondern wer zb als erster bei der Bombe ist um sie zu entschaerfen.Das erfordert taktik und Teamwork.
Auch sie ignorieren das diese Spiele gar nicht fuer Kinder freigegeben sind,und wenn Kinder diese Spiele spielen,dann verletzten die eltern die Aufsichtspflicht.Was zuhause passiert darauf hat der Jugendschutz keinen Einfluss.Hier von Gehirnwaesche zu reden ist eben so widersinnig.
Zitat:
Killerspiele mit Tötungsabsicht ebenso wie die gesamte virtuelle Welt sind Zitat Ende
ich hoere immer Spiel mit Toetungsabsicht,was um alles in der Welt soll dass ein.Mich hat noch kein Spiel getoetetZitaat ende
Zitat :
agierender Marketingapparat diktiert Kindern und Jugendlichen suggestiv, diese Killerspiele gut zu findenZitat Ende
was fuer ein schmarren,wie denn? Mit unterschwelliger Werbung i TV,oder wie?
Zitat:
der keine nach unseren ethischen Normen destruktive Produkte zulässt.Zitat
Wer sind sie das sie gleich fuer mich mitbestimmen wollen?

Zitat:
Da Volksabstimmung, Volksbegehren und Petitionen beim Bundestag leider (noch) relativ unpopulär sind, bleibt letztlich die Unterschriftensammlung für ein Verbot von "Killerspielen mit Tötungsabsichten": Zitat Ende
Auch die Gamer haben eine petion eingereicht,ueber 70.000 Unterschriften kamen zusammen,gegen das Verbot von Action-Spielen und Ego-Shootern.Jeder ab 18(oder 16 je nach USK-kennzeichnung)soll jawohl das spielen koennen was er moechte.Ein verbot kaeme einer Zensur gleich,dies widerspricht dem Grundgesetz der freien Meinungsentfaltung.
Zitat:
Training in einem Al- Kaida Camp und dem Schiesstraining am häuslichen Bildschirm sehe ich prinzipiell und technisch gesehen keinen Unterschied: man trainiert in beiden Fällen das gezielte TötenZitat Ende
Wie ich sagte haetten sie sich besser informiert dann haetten sie jetzt was anderes geschrieben.Es gibt ein Unterschied der groeser nciht sein koente.Man kann NICHT reeles schiessen udn schiesen in Videospielen miteinander evrgleichen,man kann NICHT dadurch das schiessen lernen.Ich muss es wissen,ich war beim Bund.Sonst haette ich ja besser schiessen koennen als meine Kamereaden,quasi als Vortraining.beim pad gibts keinen Rueckstoss,man hat das gewicht des Gewehrs nciht,es gibt kein Wind usw
Zitat:
wird und erst, wenn Computerspiele mit Tötungsabsicht überhaupt nicht mehr produziert oder gehandelt werden,Zitat Ende
Was solen das sein,Spiele mit Toetungsabsicht,frage ich hier nochmal.Informieren sie sich doch mal selber statt alles aufzunhemen was die Medien ihnen hinwerfen.
Zitat:
Entwickler, Produzenten und Vermarkter produzieren diese Ware hauptsächlich, um Geld zu verdienen, koste es was es wolle (und warum nicht auch das virtuelle oder reelle Leben?) Zitat Ende
Jeder will geld verdienen,klar,Auch bauern die Eier verkaufen wollen das.Ohne Geld kann man ja sonst keine neuen Spiele mehr entwickeln.Aber auf kosten von reelen leben ist natuerlich mal wieder Bloedsinn.Es ist nicht nachgewiesen worden,das die beiden Dinge zusammenhaengen.
Zitat
meinen Augen kann es kein Spiel mehr sein, wenn es in einem Computerspiel oder in einer Fernsehsendung, aber auch in Büchern um das gezielte Töten und dessen Vorbereitung gehtZitat Ende
Mir ist sowas nicht bekannt

Zitat
Menschen, die nicht an Gewalt interessiert sindZitat
das ist kein gamer den ich persoenlich kenne

Zitat
Nichts ist gut an Killerspielen. Es gibt in dieser realen Welt einfach keine Argumente dafür!Zitat
Es ist ein hobby fuer erwachsene gamer wie auch Horror-und
Action-Filme fuer Erwachsene sind
Das Kinder mehr lesen sollten da gib ich ihnen allerdings recht.seit ich lesen kann,lese ich viel,sowas wie warhammer 40.000,Star wars,Herr der Ringe und Buecher zu Videospielen zb,meistens Sci-Fi oder Horror von Stephen King

Jugendschutz ja-Zensur Nein
Gaming is not a crime
Gamer sind kene Verbecher!
Martin Rzeszut,30. Januar 2010, 12:07 Uhr

Danke, Christian Berg!

Guten Tag,

Den Cuxhavener Nachrichten möchte ich für diesen sehr gut geschriebenen Artikel über Christian Berg und seine für Anfang März geplante "Aktion gegen Killerspiele und Verrohung" danken. Auf das Thema aufmerksam wurde ich vor wenigen Tagen durch einen Artikel in den Kieler Nachrichten (vielen Dank auch der KN!), in dem sogar von Morddrohungen gegen Christian Berg die Rede war, nur weil er sich sich für ein Verbot von Computerspielen einsetze, "...in denen die Mitspieler virtuell Menschen töten." (KN). Ein weiterer Beweis dafür, dass die Schwelle zur Gewalt gerade offensichtlich bei den Verfechtern von Killerspielen sehr niedrig liegt...wen wunderts? Die 100%-Brainwash-Wirkung auf manche Spieler ist offensichtlich unverkennbar....und das leider auch in manchem Kommentar hier zu diesem Artikel.

Ich begrüsse Christian Bergs Idee, ein Verbot von "Killerspielen mit Tötungsabsicht" mittels Unterschriftenliste zu erwirken und möchte mich dieser Aktion gern anschliessen. Schon von Berufs wegen ist Kinderbuchautor Christian Berg hier Fachmann, um mit allem Recht feststellen zu können, dass im Elternhaus immer weniger vorgelesen wird und sich zunehmend Verrohung und Bereitschaft zu Gewalt und Gewaltverherrlichung bei Kindern und Jugendlichen bemerkbar machen.

Als Musikpädagoge stelle auch ich täglich fest, dass immer mehr Kinder und Jugendliche permanent übermüded sind und auf meine Nachfrage hin meist deswegen, weil sie mal wieder viele Stunden vor Fernsehern oder Bildschirmen zugebracht haben. Ihre Konzentrationsfähigkeit ist in solchen Fällen in der Tat sehr eingeschränkt, Tendenz steigend.

Solche Kinder und Jugendliche sind meistens von einer starken nervlichen Anspannung gezeichnet und die Feinmotorik für das Musizieren muss ich im Unterricht immer mühevoller aufbauen. Dazu kommt eine permanente Ungeduld: ist Musizieren nicht sofort sozusagen per Mouseklick und automatischer Fehlerkorrektur machbar, "so geht das gaaarnicht!" Ablehnung der leichtesten Übungen aus Ungeduld schlägt oft in echte oder gespielte Arroganz gegen den Lehrer um: es wird immer schwieriger, Kindern und Jugendlichen den Spaß - Betonung auf Spaß! - am Musizieren zu vermitteln. Aber das gilt auch durchaus manchmal für erwachsene Menschen, die ich ebenfalls unterrichte.

Die im o.g. Artikel der CN erwähnte "zunehmende Verrohung und Bereitschaft zu Gewalt" stelle auch ich fest, wenn auch nicht so direkt wie Christian Berg während der Aufführung von Kindertheater. Ich höre da vielmehr Berichte aus dem Schulalltag: die Respektlosigkeit gegenüber Lehrern und MitschülerInnen nimmt rasant zu und die Mittel werden eindeutig härter.

Auf den Schulhöfen und in den Klassenzimmern sind die Grenzen zwischen Spiel und Gewalt inzwischen fliessend. Statt von "Verrohung" möchte ich eher von zunehmend mangelndem Selbstwertgefühl bei Kinder und Jugendlichen sprechen. Dieser Mangel hat vermutlich hauptsächlich mit dem Verlust sozialer Wärme zu tun. Die dadurch entstehenden Spannungen führen bei Kindern und Jugendlichen besonders schnell zu plötzlichen Hass- Entladungsschüben, in deren Folge reale Gewalthandlungen besonders dann leichtfallen, wenn man virtuell daran gewöhnt ist: durch Vorbilder wie kämpfende Helden, um sich schiessende Mutanten oder nach World-of-Warkraft-Sessions.

Mit nervösen Hass-Schüben geht sehr oft die Perspektivenlosigkeit einher und die Lust am Sprengen aller ethischen und soziokulturrellen Grenzen - oft aus Verzweifelung, wie die Attentate an Schulen dies uns zeigen. Und verantwortlich dafür ist die gesamte Gesellschaft, in der Kinder und Jugendliche erwachsen werden und lernen sollen, wie sie ihr Leben konstruktiv und vertrauensvoll entwickeln.

Dass das Erzeugen von Spannungszuständen bei Computerspielern bis zum Extrem beabsichtigt sein muss, signalisiert schon die äusserst komplexe suggestive Aufmachung/Bedienoberflächen der meisten Computerspiele (mit oder ohne Tötungsabsicht): die SpielerInnen werden sehr schnell und gründlich mit allen Mitteln der Psychologie optisch und akustisch in meist dunkel-schummrige Undergroundwelten entführt....mit der real world hat das nichts zu tun.

Computerspiele trainieren überdies das sich quasi bedingungslose Unterwerfen unter Regeln, die nicht immer von den Spielern selbst gemacht sind. Soweit die Regeln konstruktiv und im ethisch-moralischen Sinne sich im Spiel positiv auswirken, ist das weniger bedenklich. Wenn die Regeln jedoch Gewalt diktieren oder allein virtuelle Gewaltanwendung zum Sieg führt, wenn also etwa im friedlichen Sinne erzogene Kinder und Jugendliche aus ihrer Geborgenheit gerissen und ihnen destruktives Handeln als oberste Maxime ihres Handelns antrainiert wird, dann können wir nur noch von erfolgreicher Gehirnwäsche reden.

Es stellt sich dann - nicht nur für mich - die Frage: wer steckt denn dahinter? Wer hat denn Interesse daran, Kinder und Jugendliche zu befehlsausführenden Marionetten zu erziehen, die ihre geistige Selbstständigkeit zunehmend unter dem Einfluß virtueller Drogen verlieren? Und: gibt es denn niemanden, der das merkt und gegensteuert? Doch, z.B. Christian Berg! Eltern, Pädagogen, Bildungspolitiker und auch Spieleerfinder - soweit sie denn wirklich unabhängig sind - sollten sich an ihm ein Beispiel nehmen!

Killerspiele mit Tötungsabsicht ebenso wie die gesamte virtuelle Welt sind nicht eigentlich Erfindungen von Kindern und Jugendlichen, sondern Entwickler, Produzenten und Vermarkter produzieren diese Ware hauptsächlich, um Geld zu verdienen, koste es was es wolle (und warum nicht auch das virtuelle oder reelle Leben?) Das Drumherum um solche Spiele, die Anschaffung der Medientechnik - kurz: "der Markt" ist jene Macht, der sich diese Gesellschaft seit einiger zeit bedingungslos(!) unterwirft. Und ohne Gehirnwäsche kein Konsum: ein riesiger weltweit agierender Marketingapparat diktiert Kindern und Jugendlichen suggestiv, diese Killerspiele gut zu finden. Der Gefahr, vielleicht nicht im Trend zu liegen, möchten sich Kinder und Jugendliche lieber nicht aussetzen: Mobbinggefahr droht unverzüglich...der Kreislauf funktioniert. Und nach den "Gesetzen des Marktes" auch ethisch ziemlich ungeregelt. Hier liegt für mich das Hauptproblem und daraus entsteht für mich die Forderung: wir brauchen neue Regeln mit dem Ziel, einen Markt zu schaffen, der keine nach unseren ethischen Normen destruktive Produkte zulässt.

Da Volksabstimmung, Volksbegehren und Petitionen beim Bundestag leider (noch) relativ unpopulär sind, bleibt letztlich die Unterschriftensammlung für ein Verbot von "Killerspielen mit Tötungsabsichten": eine hervorragende Idee! Aus Unterschriftenlisten könnten sich weitere Aktionen mit politischer Reichweite entwickeln lassen.

Ich sehe es als dringenst notwendig an, alle demokratischen Möglichkeiten zu beispielsweise einem "Marketing der Gewaltfreiheit" jetzt und gerade in diesen Krisenzeiten zu nutzen.

Das Argument, wir hätten ja genügend gute Jugendschutzgesetze, ist nett gemeint, greift aber nicht. Die erfolgreiche Umgehung dieser Jugendschutzgesetze sehen wir ja auch beim täglichen Alkoholkonsum Minderjähriger. Erst wenn Alkohol in der Apotheke kontrolliert ausgegeben wird und erst, wenn Computerspiele mit Tötungsabsicht überhaupt nicht mehr produziert oder gehandelt werden, können wir von einer erfolgreichen Umsetzung der Jugendschutzgesetze ausgehen.

Nur ein Beispiel, das vielleicht überspitzt anmuten mag: zwischen dem Training in einem Al- Kaida Camp und dem Schiesstraining am häuslichen Bildschirm sehe ich prinzipiell und technisch gesehen keinen Unterschied: man trainiert in beiden Fällen das gezielte Töten. Natürlich: noch sind die Motive in beiden Fällen glücklicherweise nicht miteinander vergleichbar (...oder doch? "Spaß" am Töten?) Doch wer kann sicher sein, dass die technisch antrainierten Ziel- und Reaktionsfähigkeiten unserer Kids nicht eines Tages mal und im Auftrag eines Diktators oder im Rahmen eines Militärregimes in die blutige Realität umgesetzt werden? Ausbildung ist Ausbildung...heute Spiel und morgen Ernst. Bundesdeutsche Politik und Rechtsprechung sieht jedenfalls im Al-Kaida-Training bereits und mit Recht die Vorbereitung einer Straftat, im Handel und bei der Nutzung von Killerspielen mit Tötungsabsicht scheint diese Logik aber offensichtlich nicht zu gelten.

Ich gebe Ihnen, Herr Berg auch voll dahingehend Recht, dass "Verrohung und Bereitschaft zu Gewalt" nicht nur mit Computer-Killerspielen, sondern auch mit entsprechenden Programmen im Fernsehen zu erklären ist. "Tatort" wird zunehmend Teil des Abendprogrammes. Immer zahlreichere Krimisendungen werden mittlerweile als "normal" empfunden. Es werden - im öffentlich rechtlichen Fernsehen wohlgemerkt! - die blutigsten Vorankündigen für Krimis zu jener Sendezeit gezeigt, bei der die Familie einträchtig auf dem Sofa sitzt und vielleicht Frieden und Ruhe braucht. Kaum hat man das Grauen der Selbstmordattentate und die Reportagen aus diversen Kriegsgebieten in der Tagesschau überstanden, wird man mit neuer Gewalt konfrontiert. Ich sehe inzwischen auch nicht mehr ein, dass ich mit meiner GEZ - Gebühr diese Sucht nach Gewalt in den Medien und insbesondere Sendungen wie Tatort und diese ganzen anderen beknackten Polizei- und Komissarsfilme auch noch fördern soll. Damit mache ich mich ja sozusagen mitschuldig, weil ich das Gewaltsystem finanziell stütze!

Abstumpfung gegen Gewalt ist in unserer Gesellschaft offensichtlich zum Symptom geworden. Es verwundert unter diesen Umständen nicht, dass Deutschland sich im Krieg befindet und kaum jemand scheint es bemerkt zu haben oder geht dagegen auf die Strasse. Es verwundert nicht, dass die Bereitschaft zu Gewaltdelikten allgemein niedriger wird, wenn Menschen egal welchen Alters täglich stundenlang das Morden üben oder es sozusagen "belanglos" finden, weil es - im Falle der Killerspiele - "ja nur Spiele" sind.

In meinen Augen kann es kein Spiel mehr sein, wenn es in einem Computerspiel oder in einer Fernsehsendung, aber auch in Büchern um das gezielte Töten und dessen Vorbereitung geht. Ich fordere beispielsweise die Einrichtung einer Ethikkommission, die diese Problematik formuliert, damit der Gesetzgeber entsprechend reagieren kann. Menschen, die nicht an Gewalt interessiert sind und sich gegen Gewalt und Gewaltverherrlichung einsetzen, brauchen endlich eine Lobby! Die Kirche alleine schafft es nicht.

Nach meiner Erfahrung sind Methoden zum Abbauen von Spannungszuständen das beste Rezept zur Heilung nervöser Spannungen und der daraus resiultierenden Gewaltbereitschaft ("Verrohung"). Zu diesen Methoden gehören durchaus auch Medien wie Bücher und Musikinstrumente (mit deren Hilfe man sich sozialisieren kann), das Fahrrad oder das Naturerlebnis (zum "zu sich selbst kommen"). Es müssen nicht unbedingt digital funktionierende Medien sein, die mit ihrer Supra-Komplexität den Nutzer zum Sklaven machen. Das friedensorientierte und angenehme Leben kann sehr einfach strukturiert sein....

Schon deswegen: Ihrer Argumentation, Herr Berg, es solle mehr gelesen werden kann ich nur zustimmen. Ich möchte diese noch erweitern mit der Forderung: "es muss mehr musiziert werden!", weil es die konstruktiven Kräfte im Menschen fördert und dem Leben einem Sinn verleiht! Eltern muß man mit Ideen helfen, damit diese ihren Kindern helfen können: beim Argumentieren für eine gewaltfreie Lebenseinstellung!

Nichts ist gut an Killerspielen. Es gibt in dieser realen Welt einfach keine Argumente dafür!

Für Ihren Einsatz vielen Dank, Christian Berg! An Ihrer Unterschriften-Aktion möchte ich mich so bald wie möglich beteiligen.

mit freundlichen Grüssen,

Martin Rzeszut, Kiel

Musikwerkstatt Rzeszut
Daniel de Teba Bergener,30. Januar 2010, 07:23 Uhr

Antwort

Mike L.
Auch wenn die Zahl unrealistisch klingt das kommt schon hin, zu meiner Schulzeit war es schon so das 9 von 10 Spielen die wir hatten aber die für uns Schüler nicht geeignet waren, waren Raupkopien aus dem Internet. Da der Internetzugang zu dieser zeit abe noch sehr teuer war hat zumeist nur einer das Spil gezogen und den bespielten Rohling dann weitergereicht damit andere sich eine Kopie ziehen können. Das gleiche konnte ich dann später bei meinen jüngeren Bruder auf der Schule beobachten und da war das internet dank Flatrateangebote schon billiger, zwischenhändler brauchte es kaum noch und heute ist das Internet Spottbillig, die Rohlinge kosten fast nichts und die Geschwindigkeit bei Downloads hoch. Gucke ich bei Verwandten was bei deren Kindern auf den Schulhof läuft sehe ich das Raupkopien den Schulhof beinahe überschwemmen, die Lehrer kommen beim einkassieren kaum noch mit wenn es ihnen so wie schon zu meiner Zeit nicht eh alles egal ist. Übrigens da ich schon von Klein auf als sammler zähle (Ja auch bei Spielen gibt es höchste Sammlerwerte, Sammelkataloge, Börsen und co.) hae ich immer schon Kopien abgelehnt und nur Original gewollt, so konnte ich zwar als Kind und Jugendlicher nicht alles bekommen aber das störte mich nicht, desweiteren haben meine Eltern drauf geachtet was zu hause gespielt oder im Fernsehen geguckt wurde, das fehlt heute in vielen Familien. Bevor jemand fragt, ich bin 28.
Mike L.,30. Januar 2010, 03:11 Uhr

Downloads

Rainer 90% halte ich etwas fuer uebertreiben sonst koennte zb Ubisoft keine 8 millionen von Assasins creed verkaufen.Ich selber verurteile diese Piraterie,ich hab mir noch nie ein game kopierne lasen.ich brauche das alles als Original.Schon wege Anleitung und Huelle und evtl Bonusmaterial wie bei kommenden AVP-game der face-Hugger.Dafuer bin ich auch bereit mal etwas mehr auszugeben
Mike L.,30. Januar 2010, 02:25 Uhr

PS

Sorry war nit geplant den Link mitzukopieren,dann bitte loeshcen
Mike L.,30. Januar 2010, 02:22 Uhr

Ego-Shooter und Action-Games

Grad mal was sehr intresantes gefunden:
Amnesty International: Plädoyer für Spiele
Das Dilemma besteht darin, dass es Spaß macht

Bislang hielten sich NGOs wie etwa Amnesty International oft zurück, wenn es um allgemeine Diskussionen über das Für und Wider von Video- und Computerspielen ging.

Doch in der aktuellen Ausgabe des Amnesty Journals befindet sich auch ein Artikel von Thomas Lindemann, welcher mit dem zugegebenermaßen etwas reißerischen Titel "Jeder wird zur Kampfmaschine" daherkommt.

Im Artikel selbst wird dabei in aller Regel von "Kriegsvideospielen" gesprochen. Der geneigte Leser könnte jedoch damit schon direkt einen möglicherweise falschen Eindruck von diesem Artikel bekommen, ihn gewissermaßen als herbe Kritik an Videospielen abtun.

Doch dem ist nicht so.

Lindemann nutzt die Spiele Call of Duty: Modern Warfare 2, Killzone 2 und Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots, um an ihnen exemplarisch deutlich zu machen, was das Phänomen Videospiel ausmacht. Und das alles andere als auf negative Art und Weise. Vielmehr ist sein Artikel zwar sehr bissig geschrieben, aber dennoch ein Plädoyer für unser liebstes Hobby.

So schreibt er beispielsweise über Modern Warfare 2:

Das Beklemmende ist nicht, dass ein Spiel den Krieg darstellt -- davon gibt es längst Hunderte. Sondern ausgerechnet dieses Videospiel ist das Beste unter den aktuellen. Eine spielerische Qualität wird man selbst als Pazifist anerkennen müssen. Das Dilemma besteht darin, dass es wirklich Spass macht.


Auch zur viel kritisierten Gewalt in den Medien hat Lindemann einige nachdenklich machende Worte parat. So sei Mediengewalt als solche doch schon lange nichts Neues mehr. Er geht dabei mit seiner Argumentation bis in die Antike zurück, und gibt etwa Homers Ilias als treffliches Beispiel an.

Besonders beeindruckt scheint Lindemann unterdessen von Spielen wie Metal Gear Solid 4 zu sein. Das Spiel sei gewissermaßen ein Abbild unserer Gesellschaft. Eine herbe Kritik also an dieser.

Es wandte Mittel der Science Fiction so an, wie große Science-Fiction-Literatur das immer tat: Zur Kritik an der Welt.«


In einer Zeit, in welcher Computer- und Videospiele immer wieder gern als Sündenböcke für gesellschaftliche und soziale Probleme herhalten müssen, ist dieser Artikel von Thomas Lindemann sicherlich eine Art wohltuender Balsam. Es wäre schön, wenn auch jene, die ewig und immer wieder gegen so genannte "Killerspiele" hetzen, diesen Artikel in ihr Meinungsrepertoire aufnehmen würden.

Der Komplette Artikel ist in der aktuellen Ausgabe des Amnesty Journals zu finden, welcher sechs Mal im Jahr erscheint.

Mike L.,29. Januar 2010, 20:35 Uhr

Ego-Shooter

Rainer das witzige ist ja(bzw so witzig ist es eigentlich gar nicht)das viele die ich kenne, Herren Berg Mails geschrieben haben
das 1.Spiele wie Counterstrike NICHT von irgendwelchen Militaer entwickelt wurden,wozu auch da man Spiele nicht auf die Realitaet betreffs das man damit zielen lernen kan.Ich hab ihm auch geschrieben das man das gar nicht miteinander vegleichen ann(war beim Bund und spreche deshalb aus erster Hand).Auch weusste ich nicht das man im realen Leben mit einen Pad schiesst.
Dieses America Army-Spiel auf das er hinweist wurde gemacht um Taktiken zu trainieren,nicht um Toetungshemmungen abzubauen.Schliesslich hatte man sowas im 1 und 2 weltkrieg auch nicht.Ich habe Herren Berg
sogar ein Link geschickt zu wikipedia wo drin steht das Counter Strike von der Videospielfirma Valve entwickelt wurde.
Bedauerlicherweise nimmt Herr Berg die Aussagen des AAW und des Koelner Aufrufs fuer bare Muenze,statt selbst nachzuforschen.Er ignoriertt auch noch andere sachen:
-das wir den strengsten Jugendschutz ueberhaupt haben,gewaltverherrherlichende Spiele werden sofort beschlagnahmt.
-das viele Spiele hier nur geschnitten erscheinen,obwohl es Unterhaltung fuer Erwachsene ist.In der Schweiz und oesterreich ist es zb kein problem,dort kann man Gott sei dank auch die Spiele(gegen Altersnachweis) ungeschnitten bekommen,hier werden einfach Erwachsene nicht als Erwachsene behandelt.Herr Berg sagt er pfeift auf den jugendschutz(zu hoeren in einen Radio-Interview bei der NDR-mediathek.Ich dachte er wollte Knder schuetzten,und dann pfeift er auf den Jugendschutz?Versteh ich nicht.
-er ignoriert das es doch schon laengst ein Gesetz gibt das Kinder unter 16 bzw 18 jahren verbietet diese Spiele zu spielen
-Wieso er nicht darauf eingeht das es letztlich sache der Eltern ist,darauf zu achten das die Kinder das nicht spielen bleibt mir ein Raetsel.weil wenn die Eltern nicht handeln,kann selbst der Jugendschutz nix machen.
-Wieso fordert Herr berg eigentlich nicht ein Verbt von Zigaretten und Alokohl?Das waer doch mal ne Massnahme.Dort ist es wenisgtens erwiesen,das diese Dinge Gesundheitsschaedlich sind.Bei den Ego-Shooter und Action-Spielen ist das nicht der Fall.
Von den Studien die ein Spitzer oder Weiss vorlegt,oder gar ein Pfeiffer(Pfeiffer war zb derjenige der behauptete 2002 waer ein tuerkisches Kid von Nazis im schwimmbad ertraenkt worden)sind nicht serioes genug.Weil
1.Hab ich seit meinen 20 jahren(die ich spiele) ganz andere Erfahrungen gemacht als dort behauptet wird.
2.Kann man fuer diese Studien auch eine Gegenstudie beibrigen,so zb von der Uni leipzig.

Aber ein Suendenbock muss ma ja ausmachen,statt dort zu suchen wo die wirklichen ursachen sind:
Mobbing,Ausgrenzung,Isoliertheit

ich und meine Kollegen(und ca 3 Millionen andere erwachsene gamer)muessten ja schon laengst dann Amok laufen.Aber wir sind normale Gamer und keine verohten Monster,wie die presse mal gern einen hinstellt.Gamer die auch mal gern Unterhaltung fuer Erwachsene spielt.Abder die gruppe der Gegner denke ich wird von Jahr zu jahr kleiner,weil die neue Generation,mit den Spielen(wie ich)aufgewachsen ist,und das als eine Kultur sieht wie andere Sachen.Tja ich liebe auch meine Frau und meinen 3 jaherigen Sohn.
weder bin ich agressiv noch emotional abgestumpft.
Komischerweise gibt es soche Shooter(in 3-D)schon seit den fruehen 90ern.Damals hats keinen gestoert,erst als es ein Amoklauf gab.
Eigentlich habe ich ja aufgegeben das da irgendwie (bei Politikern und anderen)noch eine Einsicht kommt,aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
In diesen Sinne Rainer,
ein liebender(34jaheriger)Vater und Ehemann.

Jugendschutz ja-Zensur-Nein
Gaming is not a Crime!
Gamer sind keine Verbrecher!
Rainer Nagel,29. Januar 2010, 11:35 Uhr

Sehr geehrter Herr Berg,

ich habe hier in der CN von Ihrer Initiative gelesen. Und ich muss Ihnen leider sagen, dass ich diese rein polemische und am Problem vorbei schwadronierende Meinungsmache solcher Kampagnen schlicht satt habe. Die Art und Weise Ihrer Initiative unterscheidet sich an keiner Stelle von der inhaltlosen Wahlkampfpropaganda unserer Politiker zu diesem Thema. Aber wenn Sie sich an diese bitte erinnern wollen, die war sehr schnell wieder vorbei.

Auch wenn Sie das nicht hören wollen, in Deutschland sind Medien jeglicher Art mit gewaltverherrlichendem Inhalt für Kinder und Jugendliche bereits per Gesetz verboten. Das Ganze nennt sich Jugendschutzgesetze. Ein zusätzliches Verbot dieser Spiele würde sich rein rechtlich ausschließlich auf erwachsene Menschen auswirken. Das nennt man dann Zensur!

Das Problem ist schlicht die Einhaltung der Jugendschutzgesetze. 90% dieser Spiele werden nicht legal von den Jugendlichen gekauft, sie werden schwarz im Internet heruntergeladen. Dagegen kann kein Verbotsgesetz irgendetwas ändern solange es nicht weltweit durchgesetzt wird. Der Grund warum die Jugendlichen diese Spiele überhaupt haben ist, dass die meisten Eltern nicht Willens oder in der Lage sind die Freizeitgestaltung Ihrer Kinder zu kontrollieren.

Die restlichen 10% werden legal im Laden durch die Eltern erworben und dann ohne jegliche Prüfung, oder schlimmer trotz Prüfung an Ihren Nachwuchs weitergegeben. Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass es ohne Altersprüfung nicht möglich ist die Spiele in Deutschland zu kaufen.

Wenn sie also etwas gegen die Verrohung der Jugend unternehmen wollen, dann bekämpfen Sie die Ursache des Problems. Bieten Sie Kurse zur Kindererziehung für Eltern an. Stellen Sie die Verletzung der Aufsichtspflicht durch die Eltern unter Strafe. Weil ausschließlich diese sind verantwortlich, auch wenn diese sich nur zu gern hinter irgendwelchen Verbotsdiskussionen verstecken. Und wenn Sie dann dabei sind, verlagern sie die Schuldfrage bitte nicht auf die Schulen. Die haben nämlich nur einen Auftrag … Wissen zu vermitteln. Erziehung und Aufsichtspflicht ist ausschließlich Sache der Eltern.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass sich ausschließlich solche Leute für ein Verbot der sogenannten Killerspiele stark machen die schlicht und ergreifend keine Ahnung von der Materie haben, weil Sie selbst keinerlei eigene Erfahrung damit gemacht haben. Also meist die Generation 50+.

Wie Sie vermutlich bereits erraten haben, bin auch ich einer dieser Computerspieler. Und trotz frühzeitigem Einfluss von Computerspielen auf meine Entwicklung habe ich bisher nicht das Bedürfnis verspürt Amok zu laufen. Wer sind Sie also, dass Sie mir meine Freizeitgestaltung vorschreiben wollen?

Mir drängt sich eigentlich nur die Vermutung auf, dass Sie nur deutschlandweit in die Zeitung wollten, um den Kartenverkauf Ihrer Deutschlandtournee anzuheizen.

Mit freundlichen Grüßen

Rainer Nagel
Daniel de Teba Bergener,27. Januar 2010, 19:03 Uhr

Liebe Leser, sehr geehrte Redaktion

Schade das der von mir verlinkte Brief und die Schilderungenen der Kinder und Jugendlichen lieferte sollte das doch lediglich zur Aufklärung dienen warum es manchen Kind oder Jgendlcihen so schlecht geht und warum es zu trauigen Ereignissen wie in Winnenden kommen kann, Spiele sind keine Amoklaufgründe da gibt es anderes und das sollte durch die Schilderungenen derer die betroffen sind von Jugendgewalt und co. deutlich werden, ich bedauere sehr das der Link entfernt wurde beinhaltet er doch auch für ie Redaktion wichtige Informationen, haben die Redakteure sich den Inhalt auch angesehen? ich denke nicht aber wenn die Forenregeln einen Link nicht gestatten dann gestatten kann man eben nicht verlinken, ich hätte es auch nciht verlinkt wenn es nicht so umfangreich wäre und man es hier direkt hätte veröffentlichen können. Mich würde es natürlich freuen wenn es eine Lösung für das Problem gäbe und wie wäre es mal mit einem Artikel über Mobbing, Ausgrenzung und Gewalt an Schulen? Erfahrungsberichte gibt es ja genug.

Herzlichst, Daniel de Teba Bergener.
Sebastian,27. Januar 2010, 15:14 Uhr

Nahezu unmöglich !

Zunächst sei gesagt, dass es den Begriff Killerspiele in dieser Form eigentlich nicht gibt. Benutzt man ihn trotzdem wie in diesem Artikel, so bezieht man sich auf sämtliche Spiele in denen man Gewalt auf Menschen oder menschenähnliche Personen anwendet, soviel dazu.
Spiele welche einen besonders hohen Gewaltgrad zeigen und von denen Herr Berg allem Anschein nach auch spricht, werden vom Staat indiziert, was ein komplettes Werbeverbot und eine USK- Einstufung ab 18 Jahren zur Folge hat oder gleich ein deutschlandweites VERBOT. Diese Spiele dürfen in Deutschland nichtmehr vertrieben werden.
Was nun Herr Berg fordert ist ZENSUR, welche in Deutschland durch das Grundgesetz verboten ist.
Und die restlichen Spiele sind ab 16 oder 18 Jahren freigegeben, somit für Kinder i.d.R. nich zugänglich.
Das größte Problem sind die Eltern NICHT die Spiele.
Mich würde außerdem mal interssieren wieviele Generationen Herr Berg schon erlebt hat, wenn er solche Behauptungen aufstellt. Wenn er meint das Spiele Kinder "verrohen" lassen (als ob das der einzigste Auslöser wäre), kann man auch sagen wir verbieten ihre Theaterstücke, da sie den Kindern falsche Werte vermitteln, geht wiederum auch nicht, da durch GG geschützt (künstlerische Freiheit, Kulturgut).
Und immer wieder kann ich nur betonen das wir in Deutschland bereits eines der strengsten, wenn nicht sogar das strengste Kontrollsystem für Unterhaltungsmedien haben.

Dies sind meine Gedanken und Meinungen als 16 Jähriger Schüler, welcher seit etwa seinem 11 Lebensjahr Videospiele spielt und weder aggressiv auffällig ist, noch schulisch besonders schlecht ist (bezogen auf Prof.Dr. Christian Pfeiffer). Das einzigste was meine Noten drückt ist die Tatsache das ich mich eher zurückhalte und nicht verrohend auf die Lehrer einwirke.

PS: Trotzdem sehr aufmerksam diesmal nicht direkt Spiele mit Amokläufen zu verbinden.
Irgendjemand muss ja der Sündenbock sein und wiedereinmal scheint es die Videospielgemeinde getroffen zu haben.
Mike L.,27. Januar 2010, 00:43 Uhr

Kinder

Mag sein das die Kinder nicht zuhoeren(koennen).Und das das auch Fachleute bemerkt haben.Aber was hat da Ganze mit Videospielen zu tun,die wie horror-und Action-Filme ab 16 bzw 18 sind und eh nicht in Kinderhaende gehoeren?Wie
gesagt es liegt in der Aufsichtspflciht der Eltern sich darueber zu informieren was ihre Kids spielen und dementsprechend zu handeln,und den Kids nur zocken lassen was fuer sie freigegeben ist.So einfach ist das.Und natuerlich
jubelt man eher den Schurken zu,er hat viel mehr Perosenlichkeit als der Held.Was ist dran falsch?Als ich als Kind mit Masters of the Universe-Figuren gespielt habe,habe ich auch Skeletor immer gewinnen lassen,weil ich es schon damals unglaubwuerdig fand,das der Gute immer gewinnt.Und Darth vader finde ich auch intressanter als ein Luke Skywalker.das ist nicht erst seit 3 jahren oder so,so.War schon in meiner Kindheit so.Also schlimmes kann ich da nicht sehn.Hat nix mit Verrohung und sicher nix damit zu tun das die Kids(wie es Hummel sagte)ballern bis der Bildschirm rot ist.Ich hatte naemlich in meiner kindheit noch keine Videospiele,das kamm erst mit 14,vor 21 jahren.Also kann das ja schonmal nicht stimmen.Und wie gesagt,die Polizei hat festgestellt das gewalttaten zurueckgegangen sind.Passt also nicht ganz zu Herren bergs Aussage.Auch nicht die Schurken-helden Sache,da wie gesagt das bei mir schon so war.
Das man Buechern Kindern geben soll,stimme ich natuerlich ein,ich bin selbst begeisterter Viel-leser(Stephen king,Star Wars,Warhammer 40.000,Akte X)und versuche auch mein Kind beizubringen(ok mit 3 jahren kann ers ja noch nit)sich dafuer zu begeistern.Er hat auch buecher wie Winnie pooh etc.Er darf auch mal an der Xbox(aber nie zu lange)kindgerechte Spiele spielen.
Mike L.,26. Januar 2010, 23:42 Uhr

Links

Aber schon komisch,
erst wil man die Links stehn lassen weil sie zum Thema passen um sie dann doch zu loeschen
Die Redaktion,26. Januar 2010, 12:07 Uhr

Bitte die Regeln beachten

Liebe Leser und Kommentar-Schreiber,
Stil und Inhalt der aktuellen Diskussion veranlassen uns, noch einmal an die Regeln für das Erstellen von Kommentaren zu erinnern. Unter anderem heißt es dort nämlich (das wissen auch alle, die einen Kommentar platzieren):

Behandeln Sie andere Nutzer so, wie Sie selbst behandelt werden möchten. Denken Sie immer daran, dass Sie es mit Menschen und nicht mit virtuellen Persönlichkeiten zu tun haben.

Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung. Versuchen Sie deshalb nie, Ihre Meinung anderen aufzuzwingen.

Untersagt sind insbesondere:
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- Fremdsprachliche Beiträge
- Zitate ohne die Angabe einer Quelle bzw. des Urhebers.
- Beiträge, die vom thematischen Bezug zum Originalbeitrag abweichen
- Mehrteilige Beiträge
- Unkommentiertes Einstellen von Zitaten und Textausschnitten jeder Art

Die Redaktion behält sich das Recht vor, Themen und Beiträge zu löschen, zu bearbeiten, zu verschieben oder zu schließen.“

Soweit der Auszug aus den Regeln.

Bitte beachten Sie, worum es in der von Christian Berg angestoßenen Aktion überhaupt geht. Er hat in seinen Veranstaltungen Beobachtungen gemacht, die sich sehr wohl mit denen vieler Fachleute decken, die täglich mit Kindern zu tun haben. Daher startet er die Aktion „Gebt den Kindern Bücher“. Und er plant, Unterschriften für den Verbot von Killerspielen zu sammeln. Das ist sein gutes Recht. Meinungsvielfalt muss in beide Richtungen gestattet sein. Jeder ist frei in seiner Entscheidung, die Aktion zu unterstützen oder nicht.

Ab sofort wird die Verlinkung zu externen Webseiten nicht mehr möglich sein, so wie es auch in den Kommentarregeln vermerkt ist. Wir bitte diese Regeln zu respektieren.

Die Redaktion
Hans-Georg Güler, CN,26. Januar 2010, 10:03 Uhr

Angabe von Links in Kommentaren

Liebe Kommentatoren,

die von Ihnen genannten Links hatten wir zunächst bestehen lassen, da sie das diskutierte Thema ergänzten. Nun wurden wir erneut von anderen Lesern auf die bestehenden Kommentar-Regeln aufmerksam gemacht. Deshalb haben wir die web-links zunächst wieder entfernt. Wir werden aber intern nach Möglichkeiten suchen, die einen differenzierten Umgang mit dem Verweis auf andere sites erlauben.

Bitte beachten Sie zunächst weiterhin die formulierten Regeln, die Sie mit der Freischaltung Ihres Kommentars akzeptieren.
Max Kaule,26. Januar 2010, 04:39 Uhr

CN misst mit zweierlei Maß !!!

Mein kompletter Kommentar wurde von der CN gelöscht, weil ich "einen Link" gesetzt hatte.
Auf dieser Seite zähle ich schon 7 (!!!) Links ...
Mike L.,26. Januar 2010, 01:32 Uhr

Disketten und kellerloch

PS
Disketten instlaliert man lange nicht mehr,nur Cds.Spiele als disketten gibts gar nicht mehr.Ich spiele aber auf Xbox 360,da braucht man nicht installieren un spielen zu koennen(nur wenn man die Xbox leiser machen will).Und im Kellerloch spiele ich auch nit.ich weiss ja nicht wo andere spielen,ich spiele im Wohnzimmer
Mike L.,26. Januar 2010, 00:48 Uhr

Leserbrief in Maniac

Ja Daniel,den Brief kenne ich auch.Ich hatte auch solche Probleme,war auch Aussenseietr in der Schule.Auch wenn nicht ganz so krass wie der Briefeschreiber,aber es reichte.Nur dachte ich nie an Amoklauf.Aber genau das ist es ja worum es geht:
Man wird gemobbt,tagtaeglich,haehlt es irgendwann nicht mehr aus.Ich kann gut verstehen was er durchgemacht hat.
Soziale probleme sinds doch die einen Amoklauf verursachen,keine Videospiele.

@ Herr berg
Ich zitiere sie mal:
Ich will weder das Gamen, noch Nintendo, Wii oder sonst etwas verbieten, ich will und das werden Sie lieber Anonymus, ja wohl auch wollen, dass Killerspiele mit Tötungsabsicht für Kinder verboten werden und das Erwachsene, die diese Spiele Kindern zugänglich machen, bestraft werden Zitat Ende
Sie scheinen sich aber nicht sehr gut mit unseren gesetz auszukennen,denn:
Da nach den Angaben der USK bereits jetzt Spiele, die “bewaffnete Action, mitunter gegen menschenähnliche Spielfiguren” zeigen, höchstens ein Kennzeichen “ab 16″ erhalten und somit für Kinder nicht freigegeben werden, entspricht die Forderung von Herrn Berg insoweit dem “Status Quo”

uebrigens eine sehr gute seite die sich gegen Stigmatiesrung und Vorurteile von Gamers bzw games auseinandersetzt

Herr Berg,
es gibt keine Spiele die unter 16 freigegeben sind fuer Kinder.Somit brauchen sie auch kein verbot fuer Kinder fuer diese Spiele zu fordern.es existiert shcon seit es Videospiele gibt.Also das nennt sich USK,sowas wie die FSK aber fuer Spiele halt.Somit hat sich ihre Aktion ja eigentlich erledigt
Im uebrigen werden sie auch kaum Nintendo verbieten koennen,es ist die Firma,keine Spielekonsole.Warum verwechselt ,man das immer ?Nintendo stellt die Wii her.
Daniel de Teba Bergener,25. Januar 2010, 08:06 Uhr

Bitte durchlesen

Ich empfehle dringend das sich jeder, Spieler wie Gegner folgendes in ruhe durchlesen, leider kann ich nur verlinken das es doch einiges an Text beinhaltet und hoffe inständig darauf das dieser Post von mir auch freigeschaltet und nicht gefiltert wird.Ich denke das könnte verstehen helfen, verstehen wie es zu solch Grauenhaften taten wie in Erfurt, Winnenden und Emsdetten kommen konnte.
Keek,24. Januar 2010, 22:42 Uhr

Immer feste druff

Eine Diskussion, die von zwei extrem gegensätzlichen Standpunkten aus geführt wird... Die "Kontrahenten" sprechen sich gegenseitig Bildung, Toleranz und das Vermögen ab, sich in den anderen zu versetzen.
Seid doch Euren Kindern ein Vorbild und diskutiert argumentativ :)
Man fühlt sich ja hier wie in einem Killerspiel, was so abstumpft, dass man sein Gegenüber gleich zerstückeln will, weil die Militärindustrie das gern so hätte...
Mike L.,24. Januar 2010, 19:52 Uhr

Link wurde gem. Regel entfernt

@Hummel

ich weiss nicht warum sie immer Kinder da reinziehen.Diese Spiele sind wie Filme zb ,Alkohl und zigaretten erst ab 18 freigegeben.Wenn Kinder darankommen sollte,ist es PFLICHT der Eltern darueber zu wachen,so wie ich es bei meinen Kind mache.Und ich spiele selbstverstaendlich mit meinen Kind,es bekommt auch selbstverstaendlich keine Spiele ab 18 zu sehn.Das was Spitzer und Co davon sich geben(ja ich kenne diese ganzen koelner Aufruf,AAW und Expertenkreis Amok)ist nur leider nicht wahr.Ich war beim Bund,man kann NICHT mit einem Videospiel das toeten lernen.Es ist ein Unterschied ob man ein Pad bedient und nur einen knopf drueckt,oder eine MP in den Haenden haehlt mit Rueckstoss usw.Bevor ich in den Bund kam spielte ich auc u.a solchee Spiele,dann muesste ich ja besser zielen koennen als meine Kameraden.dem war nicht so,es ist voellig unrealistsich sowas zu denken.Und noch mal Hummel65:
das Miliater nimmt keinen Einfluss,hat mix mit Videospielen zu tun.Wie auch ab Horror-und Action-Filme werden diese Spiele fuer Erwachsene produziert.Man fordert ja auch nicht ale Action-Filme zu verbieten.oder man fordert nciht die nachrichten zu verbieten,was da zu sehn ist(abgerissene Arme und Beine)und das in Realitaet,muesste man ja dann nach ihrer Logik verbieten.

Auch wird niemand von der Militaer-Industrie bezahlt,auch wenn sie es nicht wahrhaben wollen,es ist eben nicht eindeutig.So wies man bei einem test in der sendung welt der Wunder zb nach das Spielen dieser Spieel nicht mehr aggresiv macht,als andere auch.Ist auch auf youtube zu sehn.
Unbegreiflich was wir mit unseren kindern machen?
ich weiss nicht was sie mit ihren Kindern machen,ich spiel mit ihm Ball,baukloetze oder wir gehn raus.
Ich habe auch 2 freunde (einer mit Kindern)in meinen Alter die diese Spiele spielen(aber ja nicht nur).keiner von uns ist aggresiv,der mit Kindern laesst genausowenig wie ich dem Kind solche Spiele sehn.wenn sie solche Leute kennen die das tun(obwohl die Spiele erst ab 18 sind)sollten sie sie vielleicht mal drauf ansprechen.Also bitte nicht einfach verallgemeinern,weil mit wir kann ich nicht gemeint sein.
haben sie mal meien Links durchgeschaut?ich koennte fast wetten,das nicht.
Dann erklaeren sie mir doch mal,wie es Amoklauefe schon 1913(2mal)und 1966 gab,lange bevor es Videospiele gab?Oder wollen sie behaupten die gabs da schon?
Oder das Maedchen kuerzlich mit den Molotov-cokctails,hat auch keine Videospiele gespielt.Oder der Rentner der (ich glaube wegen ner Erbschaft)durchgedreht ist.Auch keine Videospiele.So einfach kann man es sich nicht machen,und den Videospielen den schwarzen Peter zuschieben.
Und nein ich hab gar kein Spiel wo ich mit Atombomben Staedte zerstoeren kann.welches ist das bitte?Der Link zu den youtube-Video waere mal intressant.
Auch sind sie gar nicht drauf eingegangen,das ich erwaehnte,das das persoenliche Umfeld an solchen Amoklauefen Schuld ist,wie zb Mobbing.
Und wie gesagt,ich habe 20 jahre erfahrung in Videospielen,nicht eins von den Argumenten trifft auf mich zu:
Weder bin-war ich je gewalttaetig,noch emotional abgestumpft,noch sonstwas.
Ausserdem machen diese Ego-Shooter nur ca 5% aller Videospiele aus
Daniel de Teba Bergener,24. Januar 2010, 16:25 Uhr

Hummel65

Grossman und Spitzer gelten in Wissenschaftlerkreisen als unseriöse Selbstdarsteller und werden nicht gerade ernst genommen aber wenn sie meinen, pro Grossman oder Spitzer Studie gibt es mindestens 20 andere Studien die das was die beiden Herren erzählen wiederlegen, desweiteren ist bekannt das besonders Herr Grossman zum Lügen neigt denn das was er oftmals behauptet stimmt einfach nicht, nicht einmal annährend, so behauptet er Beispielsweiße dass das US-Militär Counter-Strike entwickelt habe, wahr ist aber dass das zwei US-Studenten waren, diese haben Programmeteile des bekannten Aktion-Spieles Hal-Life (Welches in Deutschland stark zensiert wurde)ungeschrieben. Spitzer und Grossmn erhalten wie auch Herr Pfeiffer von der Bundesregierung finanzial Unterstützung und bekommen von da auch gewisse Forderungen und Ergebnisse diktiert, setzen sie diese nicht um gibt es keine weiteren Gelder mehr. Bevor Sie solch unseriöse Meinungsmacher ins Feld werfen sollten Sie sich besser erkundigen.
Katrin Haber Eiche,24. Januar 2010, 10:03 Uhr

Hummel65

Lieber Mike,
sie schrieben:
"Man sollte nicht alles glauben was man so in den Medien hoert!"
Ich empfehle Ihnen da mal zu lesen z.B. die schrecklichen doch faszinierenden Bücher von Dave Grossman. Dort erfahren Sie wie die heutigen Killerspiele in die Zimmer unserer Kinder gekommen sind. Diese wurden ja wie Counter Strike(jetzt habe ich es richtig geschrieben,oder?) entwickelt um die Soldaten zu besseren Mördern, zu Killern zumachen. Effiziente Tötungsmaschinen die auf Befehl, präzise töten. Der Unterschied, auch wenn ich dass Militär aus tiefsten Herzen ablehne ist, dass eine Soldat immer Führung hat und unter Führung das Töten erlernt. Aber ein Kind (und auch "Erwachsene", wenn Sie wünschen), dass im dunklen Kellerloch vor dem Computer sitzt und solche Disketten installiert übt ohne Führung das töten. Und das ist das fatale. Kopfschuss um Kopfschuss!

Nein, diese angeblich Diskussion die Sie da erfinden wollen gibt es nicht. Es gibt eine erdrückende Last an Fakten und Studien. Und diese Ergebnisse sind eindeutig! Dazu empfehle ich Ihnen z.B. mal Herrn Spitzer zu lesen. Der ist im Gegensatz zu Ihnen (entschuldigen Sie bitte) eben ein echter Wissenschaftler und wichtig, nicht von der Militärindustrie bezahlt.

Es ist unbegreiflich was wir mit unseren Kindern machen. Ballern bis der Bildschirm rot ist. Wann haben Sie das letze mal mit Ihren Kindern mit bunten Fingerfarben die Fenster ihres Hauses bemalt, oder an der rinde eines Baumes gerochen. Aus Ästen und Blättern eine Hütte gebaut. Sie haben eher mit Atombomben virtuelle Städte vernichtet. JA! Ich kann youtube benutzen und habe mir das Zeug angesehen. ES IST GIFT.
Mike L.,24. Januar 2010, 04:06 Uhr

Ego-shooter

Achso ja ich vergass noch was:
Bitte man kann so oder so kein Herstellungsverbot erreichen,da die angesprochenen Spiele (in der presse)wie Counter Strike zb NICHT in Deutschland sondern zum groessten teil zb in den USA hergestellt wird,das wird also schonmal nicht klappen.Zudem sind zb die Gesetze in der Schweiz nicht so streng,dort gibt es zb keine Indizierungen fuer Spiele ab 18 jahren,jeder der 18 ist kann ins Geschaeft gehen und es sich kaufen.Wenn in Deutschland eine Indizierung stattfindet darf es zwar noch an Erwachsene verkauft,aber nicht mehr beworben werden.Trotzdem hoert man nicht jeden Tag das in der Schweiz ein Amoklauf stattfand.Warum nicht?Weil Videospiele einfach nicht der Grund dafuer sind
Nochmal @Hummel 65
Es gibt noch sehr viel zu diskutieren,da es naemlich auch
Wissenschaftler gibt die beweisen das es nix mit Videospielen zu tun hat.Bewiesen ist noch gar nix!Man sollte nicht alles glauben was man so in den Medien hoert!
Tatjana und Klaus,24. Januar 2010, 03:05 Uhr

"Killerspiele"

Wir sind 43 und 33 Jahre alt und spielen ebenfalls diese sog. "Killerspiele" Tatsache ist doch, daß Kinder und Jugendliche im Normalfall überhaupt nicht an diese Games herankommen. Händler verlangen bei uns immer den Personalausweis, da diese Spiele erst ab 18 Jahren freigegeben sind. Als weiteres kann man diese Spiele nicht als Killergames bezeichnen, da man durch diese nicht wirklich das Töten lernen kann, wie z.B bei der Bundeswehr oder im Schützenverein. Amokläufe gab es im Übrigen schon im 18/19. Jahrhundert, als es bekanntlich noch keine diditalen Medien gab. Das sagt uns, daß Amokläufe nicht auf das Spielen dieser Games zurückzuführen sind, sondern auf die Persönlichkeit dieser Täter und den Umkreis, in dem sie aufwachsen. Wir spielen auch schon seit 10 bzw. 20 Jahren und hatten bis jetzt noch NIE das Verlangen, jemanden zu verletzen oder gar umzubringen. Was den Jugendschutz angeht, sollten Kinder und Jugendliche natürlich keinen Zugang zu EGOSHOOTERN bekommen.
Mike L.,24. Januar 2010, 02:33 Uhr

Link wurde gem. Regel entfernt

Da stehen einen die Haare zu Berge wenn ich Kommentare wie zb von der Hummel65 lese.ch bin 34,habe eine Frau und einen Sohn und die Pubertaet habe ich auch erlebt.Was fuer Vorurteile,kann echt nicht wahr sein.Ego-Shooter und Actionspiele(oder k-spiele)wie sie hier genannt werden,sind fuer Erwachsene.Genau wie Filme mit der entsprechenden Kennung ebenfalls.Und ich weiss nicht wie die hummel drauf kommt das die Kriegsindustrie was mitverdient.Das sind Studios die Spiele fuer Erwachsene produzieren.Was hat das bitte mit dem Militaer zu tun?komischerweise schreit hier keiner nach Alkohl und Zigaretten-verbot.
Ausserdem was sind Spiele mit Toetungsabsicht?
Abgesehn davon wird bei den Spielen(die erst ab 18 freigegeben sind)niemand getoetet,ein Spiel besteht nur aus Pixeln,einsen und Nullen.Will man hier Videospielern die ihren Hobby nachgehn etwa bevormunden?Ich spiele unter anderen auch solche Spiele(seit 20 jahren),weder bin ich emotional abgestumpft,noch hatte ich irgendwann Amoklaufgedanken.Und eine Familie habe ich auch sehr geehrte-r Hummel65.Wenn Kinder die Spiele spileen,dann liegt es(wie bei Alkohl und Zigaretten auch)doch in die Aufsichtpflicht der Eltern sowas zu kontrollieren.Natuerlich sollten 13-jaherige nicht sowas spielen,deshalb ist es ja auch erst ab 18 freigegeben.
Ein Verbot von Action-und Ego-Shooter-Spielen ist nach dem Grundgesetz aufgrund eigener Freiheitsentfaltung auch nicht moeglich und waere eine Bevormundung.
Man solte doch lieber nach den wirklichen Ursachen von Gewalt suchen: probleme in der Familie und Schule,Mobbing etc.
Es darf nicht sein das man einen Suendenbock sucht(in dem fall videospiele)sowas hate man schon oft:
In den 50ern war es Rockn Roll(der damals uebrigens Negermusik genannt wurde,diesen begriff sollte man heute eigentlich nicht mehr verwenden)
dann waren es
Comics
Beatles
heavy Metal
und jede generation hat sich gegen Vorurteile gewehrt wie es heute Videospieler machen.Allein in deutschland gibt es ca 8 Millionen gamer,sagen wir mal davon sind 3 Millionen Erwachsene,dann muessten 3 Millionen die vielleicht auch solche Spiele spielen ja Amok laufen.

das sind ALLES faelle BEVOR es Videospiele ueberhaupt gab.

sehr geehrter Herr Berg,
statt sich einen suendenbock zu suchen sollten sie die von mir gennaten Ursachen mal besser urberpruefen
Zudem ist laut Kriminalstatistik die Gewalt zurueckgegangen

ich hoffe ich konnte ein bischen Aufklaerung leisten

PS
@bravo
Es gibt Nintendo als eine Spielkonsole nicht.Nintendo ist naemlich die Firma die die Spielkonsole Wii herstellt,Sony stellt die Playstation her,und Microsoft die Xbox 360
Daniel de Teba Bergener,23. Januar 2010, 19:12 Uhr

Guten Abend Herr Berg,

ie wäre es wie sie mal auf XX vorbei kommen und mit denen reden die von den ganzen Thema auch wirklich Ahnung haben, vielleicht erkennen sie das Computerspiele nicht Teufelswekr sind, wir Deutschen das weltweit strengste Jugendmedienschutzsystem besitzen, digitale Spiele nicht nur zur Kinder und Jugendunterhaltung dienen und Computerspieler keine schlechten Menschen sind.
Alrik,23. Januar 2010, 17:58 Uhr

ich begrüße Herrn Bergs Kampf gegen Killerspiele, allerdings sind auch Bücher gefährlich.
In vielen Büchereien und Buchhandlungen liegen Schundromane wie Charlotte Roches "Feuchtgebiete" auch für Kinder offen zugänglich aus.
In den Büchern des notorischen Zuchthäuslers Karl May werden großkalibrige Waffen verherrlicht und Gewalt als Problemlösung propagiert.
Ein Verbot von Killerspielen reicht also nicht aus, Deutschland braucht auch ein Verbot von Schundromanen und Negermusik.
"Musik" wie sie von Sido & Co gemacht wird hat in Deutschen Kinderzimmern nichts verloren.
Ebenso muß der Kampf gegen die Komadroge Alkohol vorangetrieben werden. Alkohol ist nichts für Kinder, deswegen benötigen wir ein absolutes Herstellungs- und Verkaufsverbot.
Wie von der CSU gefordert sollt die Herstellung von Killerspielen - aber auch Schundromanen,Negermusik und Alkohol- wie die Herstellung von Kinderpornographie bestraft werden.
Minimum sind dafür 3 Jahre Haft ohne Bewährung.
Katrin Haber Eiche,23. Januar 2010, 17:35 Uhr

Hummel65

Super Sache!
Ist auch schon eine Vernichtungsaktion für Killerspiele angedacht? Man könnte die Spiele doch sammeln und gegen gebrauchte Bücher tauschen. Caunter Straick gegen Jim Knopf oder so was in der Art. Und den Müll den örtlichen Entsorgungsbetrieben übergeben. Dann kann man aus den Disketten noch was recyclen. Das wäre ein klares Signal gegen die Kriegsindustrie die mit den Kindern Milliarden verdient. Und kommt mir jetzt blos nicht mit dem Argument dass solcher Müll für Erwachsene ist. Dieses Zeug ist schädlich wie Gift und wird eh fast nur von Kindern und von einigen zurückgeblieben "gespielt", die die Pubertät übersprungen haben und eh keine Frau abkriegen. Die Meisten(eher alle) einer bekannten sehen das langsam ähnlich und haben begonnen den Schund aus den Zimmer zu verbannen. Einige besitzen nur noch einen zentralen TV, der auch kontrolliert wird. Gehirnforscher haben das übrigens schon seit Jahren erforscht und bewiesen! Dazu gibt es nichts zu Diskutieren.
Also lasst uns was bewegen, macht kaputt was unsere Kinder kaputt macht und unterstützt diese Aktion!
R. Asmus-Krampitz,15. Januar 2010, 09:52 Uhr

Betreff Schneemann

Sehr geehrter Schneemann/Schneefrau!?
Ich stimme Ihnen in den meisten Punkten voll zu und mir ist bewußt, wie ich bereits ausgeführt habe, dass Kinder nicht nur lesen wollen, sondern sie wollen und sollen Spielen, alleine, mit Freunden und SELBSTVERSTÄNDLICH auch mit Eltern. Und genau dies prangere ich an, diese Zeit wird sich eben oftmals nicht genommen, statt dessen werden Kinder vor dem Fernseher oder Computerspielen geparkt.
Welche Logik steckt darin, zuhause derartige Dinge vorzuhalten? Mit dem Besitz dieser Geräte kann ich genauso wenig kontrollieren ob mein Kind bei anderen trotzdem - dann noch zusätzlich zum Konsum zuhause - spielt. Diese Dinge kann man in einem Gespräch mit den betreffenden Eltern des Spielkameraden klären.
In meinen Aussagen ging es mir darum klarzumachen, dass man sich oftmals nicht gegen diese Dinge wehren kann, weil das Umfeld und das "Leben" eben anders funktionieren. Jeder, so wie wir auch, trifft selbst die Entscheidung was er seinen Kindern mit auf den Weg gibt, ich bin der Überzeugung mit Lesen und Gesellschaftsspielen, Spielen draußen, das richtige zu tun. Andere finden ihre Erfüllung im Parken vor der Spielkonsole, that´s life.
Ich finde das Projekt "Gebt den Kindern Bücher" ein sehr gutes und unterstützendwertes und Killerspiele gehören für mich genauso verboten.
Christian Berg,14. Januar 2010, 18:57 Uhr

Killerspiele

Ich muss mich jetzt einmal persönlich einschalten, denn offenbar bin von einigen Mitmenschen komplett falsch verstanden worden: Ich bin nicht gegen Game-Boy, Playstation oder Wii. Ich bin für ein komplettes Verbot von Killerspielen mit Tötungsabsicht. Der Vorwurf eines konservativ-vorgeprägten Weltbildes hat mich schon sehr amüsiert und Sie wollen doch nicht ernsthaft Ballerspiele, die, die Hirne verblöden und veröden, mit der Entstehung des Rock`n Roll vergleichen?
Aber Danke, für das kompliment, mit dem Zeigefinger! Ich will Ihnen, liebe nice.D gern zurufen: Lieber Zeigefinger als Stinkefinger.
Schneemann,13. Januar 2010, 19:18 Uhr

Betreff Fr. Asmus- Krampitz & Keek

Ich finde es schade, dass es nicht genügend Eltern gibt, die Bestimmungen für die Nutzung der Spielekonsolen festlegen. Aber ist es nicht auch so, dass wir Eltern für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Technik zuständig sind- sei es der Fernseher, Stereoanlage oder die Spielekonsolen? Meinen Sie, wenn die betroffenen Kinder nicht eine solche Spielekonsole hätten, dass die Kinder mehr lesen würden? Kinder wollen auch beschäftigt werden und nicht nur ständig lesen! Und da sind auch oft die Eltern gefragt mit Brettspielen o.ä. Doch die Eltern heute wollen doch nicht mehr in ihrer "wenigen Freizeit" sich mit ihren Kindern beschäftigen. Es ein Einfaches die Kinder vor der Konsole zu parken. Damit haben sie auch keine Kontrolle über die Spiele, die gespielt werden. Ich persönlich finde ein solches unverantwortliches Verhalten seitens der Eltern nicht o.k. Aber sind Sie sich sicher, dass ihr Sohn nicht bei Freunden mit den Konsolen und Ballerspielen spielt? In Kontakt kommen die Kinder die keine Konsole haben doch bei Freunden und dann unkontrolliert (im Bezug auf Ballerspiele)! Ist es nicht besser solche Dinge selber zu Hause zu steuern und zu wissen, was ihr Kind spielt und wie lange? Wir haben zu Hause jede menge Kinderbücher, Brettspiele, aber auch eine Spielekonsole. Am Anfang ist alles Neue natürlich spannend für die Kinder und will viel gespielt werden, aber trotzdem kann man den Kindern ein verantwortungsvolles Spielen mit den Konsolen vermitteln. Somit sind die Kinder nicht ausgegrenzt, aber interessieren sich auch noch für andere Dinge (wie z. B. lesen).
Was Hr. Berg betrifft, ist die Aktion sicherlich gut für ärmere Familien. Die Gewalt, die im Artikel angesprochen wird, ist aber auch vielerorts häuslicher Natur und nicht nur hervor gerufen durch Konsolenspiele.
Michael Ring,13. Januar 2010, 16:51 Uhr

Spiel und Realität

Im November 2008 war ein Autofahrer mit seinem PKW im Landkreis Osterholz zu schnell an einem Radarmessgerät vorbei gefahren. Als er den Blitz bemerkte, stoppte er sein Auto und fuhr mit seinem Auto rückwärts gegen das Messgerät, um es zu zerstören. Lt. Zeitungsbericht war der Autofahrer in Rage geraten. Der Polizist an der Messstation erregte sich darüber so stark, dass er einen tödlichen Herzinfarkt bekam.

Ich habe damals einen Brief an den Weserkurier geschrieben, in dem ich darauf hingewiesen hatte, dass in der gleichen Zeitung ein PC-Spiel getestet wurde, bei dem es unter anderem um Autorennen durch verschiedene Innenstädte geht.

Aufgrund einer persönlichen Betroffenheit (Ich kenne den Sohn des getöteten Polizisten), wird mir der Handlungsbedarf auf diesem Gebiet stark bewusst. Es geht mir nicht um ein Verbot dieser Spiele. Aus meiner Sicht ist ein sensibler Umgang mit diesem Gewaltthema unter dem Aspekt "Medien und ihre Wirkung" wichtig.

Mein Brief an den Weserkurier wurde bisher nicht beantwortet, obwohl ich empfohlen hatte, das Thema auf der PC-Seite anzusprechen.

Michael Ring, Bremen
R. Asmus-Krampitz,13. Januar 2010, 16:41 Uhr

"Nur weil es vielleicht früher einmal modern war, möchte ich meine Kinder jedenfalls nicht mit brauner Cordschlaghose und grüner Pudelmütze zur Schule schicken, weil ich nicht bereit bin, modernere Kleidung zu kaufen"
Nur weil es heute modern ist, seine Kinder sich selbst zu überlassen, weil ich ja selbst soviel Zeit für mich selbst in Anspruch nehme, anstatt mich ihnen zu widmen und mit ihnen Gesellschaftsspiele zu spielen, muss ich ja nicht alles mitmachen, weil es ja so schön bequem ist.
Ich kenne leider auch nur wenige Eltern die dann auch solche "Nutzungsregeln" handhaben, aus den vorher erwähnten Gründen, die lieben Kleinen sind dann nämlich so still und oftmals total weggetreten wenn sie solche Spiele spielen und stören nicht.
P.S. Ich bin froh, mich nicht so gut mit Nintendo, Wii & Co. auszukennen. Ich kenne dafür viele gute Kinderbücher und Gesellschaftsspiele... und freue mich, daß ich meinen Sohn für das Lesen und Spielen begeistern konnte!
Dennis,13. Januar 2010, 10:43 Uhr

nice.D

Die Geschichte mit den Kindern, die sich auf die Seite des Schurken schlagen, finde ich sehr amüsant. Daran zeigt sich, dass alles vielschichtiger ist als es auf dem ersten Blick erscheint und Kinder das sogar in diesem Fall besser durchblicken als Herr Berg. Sie lassen sich keine schwarz-weiß Welt mehr aufzwingen und überkommene Idealvorstellungen eines konservativ-vorgeprägten Weltbildes.
Herr Bergs emotional getriebener Aktionismus zum Thema "Killerspiele" verrät nur seine Unwissenheit oder Faulheit sich wirklich ernsthaft mit einem Thema auseinanderzusetzen, das Teil der Jugendkultur ist (sowas wie Rock 'n' Roll, nur in anderer Form). Die Jugend hat sich immer gegen die Vorstellungswelt der Erwachsenen erhoben, da hilft auch kein erhobener Zeigefinger.

Übrigens ist Lesen eine große Sache, aber es muss entdeckt und nicht aufgezwungen werden.
Keek,13. Januar 2010, 09:06 Uhr

Technisch modische Entwicklung

Sie sind ernsthaft der Auffassung, dass eine fahrende Bibliothek Kinder davon abhält, einen Teil ihrer Freizeit an einer Spielkonsole zu verbringen? Es ist doch sehr viel mehr eine Leistung der Eltern, dafür zu sorgen, dass sich das Kind durch übertriebene Vorsorge eben nicht ausgegrenzt fühlt. Ich habe als Erziehungsberechtigter doch alle Möglichkeiten offen, in meiner Familie klare Nutzungsregeln ( Spielzeit und Spiele mit angemessener Altersfreigabe) festzulegen und so "vernünftig" mit diesen modernen Spielwaren umzugehen. Ein vollständiger Boykott macht die Konsole nur noch interessanter und eine Dosierung / Überwachung kann ich dann beim Spielen bei Freunden nicht mehr gewährleisten.
Nur weil es vielleicht früher einmal modern war, möchte ich meine Kinder jedenfalls nicht mit brauner Cordschlaghose und grüner Pudelmütze zur Schule schicken, weil ich nicht bereit bin, modernere Kleidung zu kaufen.

P.S.: Die Wii-Konsole ist von Fa. Nintendo
Renate Asmus-Krampitz,12. Januar 2010, 17:43 Uhr

Bravo!

"Lesen gefährdet die Dummheit" - ein schöner Spruch der an der Tür "unseres" Bücherbusses klebt. Ich kann Christian Bergs Initiative nur begrüßen und kann in diesem Zusammenhang nur noch mal mein Bedauern ausdrücken über die Abschaffung eines Bücherbusses, der vielen bildungsfernen Familien Bücher doch ein Stück näher gebracht hat.
Auch ich sehe die Entwicklung mit großer Sorgfalt und was mich am meisten erschreckt ist die Tatsache, dass man sich in dieser Gellschaft eher erklären muss, wenn das Kind kein Nintendo, Wii oder eigenen Fernseher hat.
Mir tut es sehr leid, wenn mein Sohn sich ausgeschlossen fühlt, weil wir diese Dinge nicht bereit sind zu kaufen. Alle Freunde und Schulkameraden aber "Komplettausstattung" haben.
Ich wünsche ihm viel Kraft und Ausdauer bei einem Thema, bei dem ich selbst bereits kapituliert habe, trotzdem aber froh bin, daß es bei uns in der Familie (noch) klappt.
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