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24. März 2010

"Charles de Gaulle" am 10.4. am Steubenhöft

CUXHAVEN. Sie ist zu groß für Bremerhaven. Die "Charles de Gaulle", Flaggschiff der französischen Marine, sollte am 10. April die Seestadt besuchen. Aber der gigantische, nuklear angetriebene Flugzeugträger ist zu wuchtig für den Columbusbahnhof. Jetzt legt er in Cuxhaven an.

Fakt ist: Die "Charles de Gaulle" nimmt am großen Nato-Manöver "Brilliant Mariner" teil, das am 12. April beginnt. "Auf dem Weg zum Skagerrak sollte der Flugzeugträger in der Seestadt unterkommen", sagt Fregattenkapitän Uwe Rossmeisl vom Flottenkommando in Wilhelmshaven. Allerdings kam jetzt kurzfristig die Absage aus der Seestadt. Da es auch in Wilhelmshaven keinen passenden Liegeplatz für den Flugzeugträger gibt, suchte und fand man Hilfe in Cuxhaven: "Die ,Charles de Gaulle? wird mit zwei Fregatten am 10. April am Steubenhöft festmachen", sagte Rossmeisl am Dienstag.

Von KLAUS MÜNDELEIN

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Leserkommentare

buergerin80,13. April 2010, 19:40 Uhr

Schade!?

Was soll unser Land mit solch einer Kriegsmaschine?
Unsinniger kann man Steuergelder wohl kaum noch verpulvern, als solch einen Vorschlag in die Tat umzusetzen.
Johann,13. April 2010, 11:52 Uhr

Schade

Schade, daß wir Deutschen so etwas imposantes nicht haben. Da wären die Steuergelder wenigstens mal sinnvoll angelegt!
Uwe,12. April 2010, 19:11 Uhr

Flugzeugträger

Hallo, ich war samstagmorgen mit meinem Sohn extra in Cuxhaven um den Träger zu sehen. War schon gigantisch.
Hat sich absolut gelohnt dafür 500km zu fahren.
Viele Grüße aus Hildesheim
Keek,11. April 2010, 12:42 Uhr

Französischer Besuch

Tja...Nun sind sie wieder weg. Schade, dass so etwas nicht sehr viel öfter in Cuxhaven statt findet. Meiner Ansicht nach hat der kurze Zwischenstop der Franzosen dem Komapatienten Cuxhaven ein paar Lebenszeichen entlocken können. Das Hafengebiet und die Innenstadt waren über das ganze Wochenende hoch frequentiert, Gastronomie und Nachtleben haben die französische Anwesenheit sicher auch freudig bemerkt und heitere Erlebnisse, wie Franzosen auf Englisch in einem türkischen Imbiss in Deutschland etwas zu essen bestellen sind halt nicht all zu häufig an der Tagesordnung.
Trotz Protest und hanebüchener Argumentionen diverser Gegner habe ich mir die Freude über den französchischen Besuch nicht verderben lassen und hoffe, dass es in Cuxhaven häufiger zu solchen Events kommt.
Michael Zischler,Paderborn,11. April 2010, 10:56 Uhr

Charles de Gaulle

Wider einmal wird hier alles schlechtgeredet.Einige Schreiber hier müssen ständig mit aller Gewalt in jeder Suppe ein Haar suchen.
Ich wäre gern in Cuxhaven gewesen,um diesen Giganten einmal mit eigenen Augen zu sehen,denn so ein Schiff sieht man wirklich nicht alle Tage.
Dafür würde ich alle Queen Mary´s und Freedom of the Seas dieser Welt sausen lassen!
Nicole,10. April 2010, 22:30 Uhr

Charles de gaulle

Schade das man den Flugzeugträger nicht besser sehen kann,der muß ja gewaltig groß sein.
Nicole,10. April 2010, 22:22 Uhr

Charles de gaulle

War auch zum gucken bei den Franzosen,und muß sagen:bin echt beeindruckt wie groß der Zerstörer ist!!!!!Ein seltenes Bild in Cux da muß man einfach hin und gucken.Und Morgen wenn sie wieder ablegen...freu mich drauf :-)
L. M., 9. April 2010, 09:22 Uhr

Lasst sie doch labern

Meine Güte, die Grünen sind doch gegen so ziemlich alles, wo man irgendwie gegen sein kann. Wobei hierbei hätte selbst ich das irgendwie nicht erwartet...
Hat jemand eine Idee, ob man den Flugzeugträger zumindest anschauen kann, oder wird das Gebiet abgesterrt? Würde mir das Ungetüm nur sehr ungern entgehen lassen. Außerdem ist man im Falle einer Explosion, die ja laut den Grünen zu gefühlten 65% stattfinden wird, dann wenigstens sofort tot *SarkasmusAus*.
Weniger_Besorgt, 7. April 2010, 16:37 Uhr

Keine Atomwaffen an Bord

Laut Aussage von Präsident Sarkozy aus März 2008 ist die "Charles de Gaulle" zu Friedenszeiten nicht mit Atomwaffen ausgerüstet.
gashamster, 5. April 2010, 20:52 Uhr

Atomwaffen tragender atomar angetriebener Flugzeugträger

Verständigung und Freundschaft mit den Menschen in Frankreich, verläßliches Handeln auch in militärischen Pakten wie der NATO heißt doch nicht bedingungslose Unterstützung einer menschenfeindlichen, umweltverseuchenden Atompolitik mit den Schauplätzen Tschernobyl, La Hague, Sellafield, Harrisburg, aber auch Wismut Aue (mit Hunderten von Toten) und wahrscheinlich Tausenden Toten im weltweiten Uranbergbau - im Falle Frankreichs in Niger. Nachzulesen in einer der letzten Ausgaben des Spiegel.
Lutz und Karin Jahnke, 3. April 2010, 06:09 Uhr

Oh , - DIE GRÜNEN haben neuerdings wieder etwas gegen Waffensysteme?

Anmerkungen zu dem Artikel "Klein kritisiert Besuch des Flugzeugträgers" der Niederelbe Zeitung vom 01.April 2010

Man hätte es ja verstanden, wenn "DIE LINKE" , oder - gefühlt unbedeutendere - Parteien wie z.B. die SPD, Wind wegen des Flugzeugträgers gemacht hätten, - aber dass sich nun ausgerechnet "DIE GRÜNEN" melden, ist geradezu bizarr...

Wir erinnern uns:

Es waren "DIE GRÜNEN", die seinerzeit aufgrund der Regierungsbeteiligung der Regierung Schröder dem Kriegseinsatz im Kosovo zustimmten. Und es war der Große Führer Joschka Fischer, der seine Partei darauf einschwor und eben diese jenem folgte.
Danach waren es "DIE GRÜNEN", die seinerzeit unter Regierungsbeteiligung der Regierung Schröder dem Kriegseinsatz in Afghanistan zustimmten. Und es war wieder der Große Führer Joschka Fischer, der seine Partei darauf einschwor und eben diese ihm folgte.

Alliierte Waffensysteme, - eben auch der Träger "Charles de Gaulle" -, waren in diese Unternehmen eingebunden.

DIE GRÜNEN haben unlängst dem Mandat über die Stationierung/ Verbleib und die weitere Entsendung deutscher Soldaten in Afghanistan zugestimmt.
Dies impliziert(!) selbstverständlich, dass jeder deutsche See- oder Flughafen für jene Staaten offen ist, die in das Unternehmen eingebunden sind. Und genau das ist der Punkt:
"DIE GRÜNEN" gaben ihr placet für Kriegseinsätze, möchten das aber vor der eigenen Haustür "besenrein" wissen.

Falsch, liebe Leute, so geht`s nicht.

Wer sein "Ja" zu einer wie auch immer gearteten Kriegsbeteiligung gibt, muß nicht nur früher oder später Blut eigener, gefallener Soldaten aufwischen, sondern auch zur Kenntnis nehmen, dass große Schiffe, - große Kriegsschiffe - , die die Jan-Cux-Idylle manches grünen Abgeordneten stören mögen, auch zum Geschäft dazugehören. Und wenn ein Träger, der zum Manöver im Skagerrak unterwegs ist, in der BRD drei Häfen sucht, dann legt der hier nicht an, um seine Besatzung bei Marinello Eis essen zu lassen...

Deutschland, - die Toten in Kundus vom Karfreitag zeigen es beklagenswert erneut -, steht in Kriegsbeteiligung. "DIE GRÜNEN" haben daran ihren Anteil. Der Träger ist auf dem Weg zu einem Manöver.
Wer ihn sehen will, soll ihn sehen. Wer ihn nicht sehen will, muß das nicht. Aber wer Kriegseinsätze qua Partei unterstützte und dann, wenn ausführende Organe, - also Marine, Luftwaffe, Heer -, vor der Haustür parken, "Pfui" rufen will, sollte einfach nur die Klappe halten. Also "DIE GRÜNEN".
martin,26. März 2010, 23:42 Uhr

Öko-Spießer!

Hallo,
ich kann es einfach nicht fassen, dass hier nur von irgendwelchen öko-pazifisten-spießern gemeckert wird.
so ein ereignis gibt es in cuxhaven nicht alle tage und es wird sicherlich ein touristenmagnet. warum muss hier jeder mit seinen festgefahrenen ideologien kontern.
ich kann von mir sagen, dass ich als 21-jähriger noch nie einen flugzeigträger zu gesicht bekommen habe und werde mir das nicht entgehen lassen. ich bin einfach offen für alles neu und nicht durch festgefahrene meinungen beeinträchtigt.
lg
Keek,25. März 2010, 19:13 Uhr

Strahlende Tötungsmaschine ?!

Dass ein Schiffsbesuch einer befreundeten Nation auch etwas mit maritimen Traditionen und Partnerschaft zu tun haben könnte, sollten Sie in Ihre Überlegungen mit einbeziehen und falls Sie sich nicht dafür interessieren, einfach das schöne Wetter an einem anderen Ort genießen, wo Ihnen mit Sicherheit kein französischer Flugzeugträger über den Weg laufen wird. Und was die Reaktorsicherheit auf der Charles de Gaulle angeht, können Sie sicher sein, dass an Bord sehr viel gründlicher mit diesem Thema umgegangen wird, als es z.B. bei Fa. Vattenfall in Krümmel ist, oder denken Sie allen Ernstes, dass die Besatzung völlig enthaart, zeugungsunfähig, durchfallerkrankt und erbgutgeschädigt ist ?!
Norbert Welker,25. März 2010, 18:21 Uhr

Charles de Gaulle am 10.4. am Steubenhöft

Dieses Schiff hat nichts in Cuxhaven zu suchen. Die Atomtransporte wurden einhellig abgelehnt - ein schwimmendes Atomkraftwerk kann dann auch nicht akzeptiert werden. Vielleicht sind auch noch Atomwaffen an Bord, es geht ja ins Manöver. Cuxhaven sag: N E I N !!!
campingfreund,25. März 2010, 14:37 Uhr

charles de gaulle

endlich mal ein schiff das nicht an cuxhaven vorbeifaehrt !
es wird jede menge neugierige anziehen. war aber klar das wieder gemeckert werden muss
morningbear,25. März 2010, 07:54 Uhr

Strahlende Tötungsmaschine

Zunächst möchte ich mal auf den heutigen Artikel in der print CN hinweisen. Den wohl einzig wahre Grund, dass das Ding nicht in Bremerhaven liegen wird, findet man im Text versteckt, wenn man den Bericht aufmerksam liest:

"Hinter den Kulissen gibt es nicht wenige, die der Charles de Gaulle keine Träne nachweinen. Bremerhaven will sich als Klimastadt einen Namen machen. Ein nuklear betriebenes Kriegsschiff will in dieser Szenerie nicht so recht passen..."

Ich denke mal, dass für CUX, als aufstrebende Windkraft Metropole, und als vom Tourismus abhängiges Urlaubsgebiet das gleiche gilt.

Unabhängig davon, finde ich den Besuch dieser strahlenden Tötungsmaschine völlig unpassend. Cuxhaven ist kein Kriegshafen wie z.b. Kiel oder Wilhelmshaven. Das Ding hat hier also nichts zu suchen. Einen "Freundschaftsbesuch" stelle ich mir auch anders, nämlich friedlicher vor. Ich besuche meine Freunde ja auch nicht mit dem Baseballschläger in der Hand...

Über ein Atom betriebenes Schiff kann man geteilter Meinung sein. War man noch von der Otto Hahn begeistert, weiß man heute, dass die Sicherheit für die Umwelt problematisch ist. Ein relativ kleines Schiff bietet nicht die Sicherheit eines Reaktors auf dem Land. die Nachrichten von den russischen Schiffen sind aussagekräftig genug.

Wenn ich etwas zu sagen hätte würde ich diesen Besuch ablehnen. Gründe würden sich finden lassen, wie Bremerhaven und Wilhelmshaven clever vorgemacht haben.
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