Baustelle am Schulzentrum Otterndorf: "Es nimmt Form und Gestalt an"

OTTERNDORF. Es ging von einem Wetterextrem ins nächste: Ende des vergangenen Jahres behinderten anhaltende Regenfälle die Arbeiten am Otterndorfer Schulzentrum. Nun ist es der anhaltende Frost, der der zuständigen Baufirma Goldbeck zu schaffen machte. Vier Wochen ist sie mittlerweile in Verzug. Doch der Stichtag für die Abnahme des Gymnasium-Neubaus ist immer noch im Blick - und die Arbeiten laufen auf Hochtouren.

"In diesen Wochen haben wir leider einiges an Zeit verloren", erklärt Frase. Minusgrade an sich seien kein größeres Problem. Wenn diese sich allerdings anhaltend unter minus zehn Grad halten, kommt die Arbeit aber doch fast zum Stillstand. "Uns ist sogar das Heizöl in den Behältern eingefroren", so der Projektleiter. "Da ging gar nichts mehr."

Die Arbeiten an der Schulstraße laufen somit wieder auf Hochtouren. Das ist auch nötig, da es mittlerweile schwer wird, den Stichtag für die Abnahme, am 3. Juli, zu halten. Von vier Wochen Verzug spricht der Projektleiter derzeit. Es sei demnach schwer abzuschätzen, ob der Termin gehalten werden kann.

Als nächster Zwischenschritt steht das obligatorische Richtfest auf dem Programm. Am 9. März wird die Veranstaltung stattfinden. Beginn ist um 10 Uhr.

Trotz des Verzugs nimmt der Neubau des Gymnasiums schon sichtlich Form und Gestalt an. Witterungsbedingte Verzögerungen blieben, laut Projektleitung, bei einer solchen Baustelle nicht aus. Und so ganz aus dem Blick haben hat die Baufirma den angestrebten Abnahme-Termin auch noch nicht genommen.

Von Joël Grandke

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