Nachrichten und Anzeigen aus der Stadt und dem Landkreis Cuxhaven
WERBUNG
30. März 2010

19-Jähriger stirbt bei Unfall auf B73

HEMMOOR. Nur zwei Wochen nach dem tödlichen Unfall auf der B 73 im Bereich Wingst kam es am frühen Dienstagmorgen erneut zu einem tragischen Verkehrsunglück auf der Bundesstraße. Der aus Hemmoor stammende Fahrer (19) des Wagens wurde dabei getötet; die Beifahrerin (48) erlitt schwere Verletzungen.

 

Der 19-Jährige befuhr gegen 5.30 Uhr die B 73 in Richtung Stade, als er etwa 300 Meter nach dem Ortsausgangsschild Hemmoor-Basbeck nach rechts von der Fahrbahn abkam. Nach einigen Metern auf dem Grünstreifen kippte der Pkw in einen Wassergraben.

Als die Polizei Hemmoor und die Freiwillige Feuerwehr Basbeck kurz nach halb sechs am Unfallort eintrafen, hatten Verkehrsteilnehmer die beiden Insassen des verunglückten Fahrzeugs bereits aus dem Auto gezogen und erste Hilfe geleistet. Für den Fahrer des Wagens kam jede Hilfe zu spät. Die Beifahrerin, Mutter des Fahrzeugführers, wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Der genaue Unfallhergang lässt sich für die Polizei nach bisherigen Ermittlungen nicht rekonstruieren, da es für das eigentliche Geschehen (noch) keine Zeugen gibt. Fest steht, dass der Wagen im vorderen Bereich brannte. Ob dieser Brand den Unfall verursacht hat, oder durch den Unfall ausgelöst wurde, lässt sich nach dem bisherigen Erkenntnisstand der Polizei nicht sagen. Das Fahrzeug soll noch genauer untersucht werden.

Darüber hinaus bittet die Polizei, dass sich Zeugen, die den eigentlichen Unfallhergang beobachtet haben, mit dem Kommissariat in Hemmoor unter Telefon (04771)6070 in Verbindung setzen.

Die B73 blieb für die Aufräumarbeiten bis 7.15 Uhr gesperrt.

Von Heike Leuschner

Ihre Stimme wird übermittelt

16. Mai 2012
Fußball-Freundschaftsspiel

Eintracht unterliegt Werder Bremen 1:7

CUXHAVEN. Der Fußball-Bezirksliga-Meister FC Eintracht Cuxhaven hat am Mittwochabend vor 4000 Zuschauern auf dem Jahnsportplatz mit 1:7 (1:5) gegen den Bundesligisten SV Werder Bremen verloren. Dabei... mehr
 
16. Mai 2012
Im Bett erwürgt?

Freitag fällt Urteil im Mordprozess

STADE/CUXHAVEN.  Eine lebenslange Haftstrafe soll der 45-jährige Cuxhavener Kraftfahrer Klaus K. wegen heimtückischen Mordes an seiner langjährigen Lebensgefährtin Silvia S.... mehr
 
16. Mai 2012
Radweg nach Altenbruch fertig

Ab Pfingsten freie Fahrt

CUXHAVEN. Die CuxHafenEntwicklungsgesellschaft hat mitgeteilt, dass der neue Radweg zwischen Groden und Altenbruch noch vor den Pfingsttagen freigegeben wird. Ab Montag wird der noch fehlende... mehr
 
Tragischer Unfall auf der B73 bei Hemmoor. In diesem Pkw verunglückte ein 19-jähriger Hemmoorer in den frühen Morgenstunden tödlich. Die 48 Jahre alte Beifahrerin wurde schwer verletzt. Foto: Leuschner
Diesen Artikel mit drei Klicks bewerten

Sie können entweder einem Wort drei Stimmen geben oder Ihre drei Stimmen auf verschiedene Wörter verteilen.

  1. Artikel bewerten
  2. Ergebnis ansehen



Leserkommentare

ein freund, 8. Mai 2010, 19:51 Uhr

Heut ist dein 19ter Geburtstag und du bist nicht bei uns... Es ist schon über einen Monat her und doch denk ich jeden Tag an dich... Vermiss dich
Jasmin Heyse,19. April 2010, 11:27 Uhr

D. <3 miss you

Du wirst uns auf immer fehlen...
Dein liebes Lächeln, dein Humor, dieser grenzenlose Ehrgeiz...
Alles hattest du noch vor dir...
Du hast immer für deine Träume gekämpft.
Du warst so süß und lieb und ich hab immer nur gelächelt wenn du bei Marktkauf mit meiner Mami gesprochen hast.
Sie hat immer viel von dir erzählt, wenn sie von der Arbeit kam, wie fleißig du warst und eure Späßchen!
Und meine beste Freundin und ich haben an einem schönen sonnigen Tag, glaub ich 3mal in einer halben Stunde an deiner Kasse am Getränkemarkt gestanden und uns irgendein Sch*** gekauft, nur um dich noch einmal lächeln zu sehen.
Unglaublich das man das nie wieder sehen kann und ich habe leider auch nur dieses eine Bild von dir... mit dem Fisch... :) ... :( das macht mich am traurigsten... Keine Bilder, kein Ton...

Es gibt nur eins was ich für dich getan hab, ich habe eine Gruppe bei Meinvz gemacht und ich hoffe das ganz viele Menschen die dich geliebt haben und es noch tun, da beitreten.
Dennis, du fehlst... Ich werde dich nie vergessen.

Jasmin Heyse
Wurzelaus9ist3, 7. April 2010, 12:56 Uhr

Ersthelfer

Es steckt mit Sicherheit nicht immer reine Sensationsgier hinter einem nicht-helfen. Oftmals ist es die große Angst, falsche zu tun und dem Unfallopfer noch mehr Schaden zu zufügen.

Um zusätzliche Hilfe von weiteren Passanten zu erhalten ist es sinnvoll, diese direkt anzusprechen ("Sie mit der roten Jacke, helfen Sie mir...").
unbekannt, 7. April 2010, 08:21 Uhr

an Herrn Gloystein

Dem Dank des Vaters ist fast nichts mehr hinzu zu fügen.
Auch ich halte es für selbstverständlich in einer solchen Situation zu helfen.
Sie Herr Gloystein können morgens in den Spiegel sehen, sie haben getan, was Sie konnten. Die Frage die ich mir stelle ist, können das die anderen, die die Bilder sahen und die Folgen jetzt zum Teil kennen, auch?
Ich wünsche Ihnen die Stärke alles verarbeiten zu können!
Papa, 4. April 2010, 01:03 Uhr

Unfall B73

An dich,der so gehandelt hat wie es auch mein Sohn gemacht hätte,unser aller Dank!!Es ist für mich einfach nicht nachvollziebar das erst einmall die Gier nach Sensation befriedigt werden muss bevor es jemand schafft das wichtigste auf Erden zu schützen bzw zu retten und zwar das Leben.Ich hoffe für die Gaffer das sie nicht in eine solche Situation geraten und einen solchen Menschen an der seite zu haben Dennis war kurz vor seinem Abitur und wurde aus seinen eigenen Zukunftsplänen gerissen.Es gibt keine Worte für den Schmerz,den seine Angehörige,die Freunde,Nachbarn und alle die kannten,haben!!!!!Der Junge Mann war ein sehr guter Sohn,Bruder und Onkel.Alle die ihn kannten,schätzen sich glücklich dieses kurze aber Intensive Leben mit ihm verbracht zu haben.An dich noch einmal die Bitte versuch diesen Unfall zu verarbeiten und noch einmal Aufrichtigen Dank meiner Familie,der Freunde und Bekannten.!!!!An dich mein Sohn es war eine wunderschöne Zeit mit dir .Und dessen kannst du gewiss sein überall wo wir sind bist auch du.Unsere Herzen halten dich fest umschlossen!!!Deine dich immer liebende Mama,dein dich liebender Papa ,Deine Schwestern, Dein Brudersowie deine kleine Nichte
ein Freund, 2. April 2010, 14:20 Uhr

Verständnislos...

Wieso hilft man in einer solchen Situation denn nicht? Warum steht man tatenlos dabei und lässt andere die Arbeit machen? Es kann jedem passieren und jeder möchte, dass seinen Freunden und Angehörigen, oder sogar ihm selbst, in einer solchen Situation geholfen wird!!
Der Junge hätte in 2 Wochen sein Abitur geschrieben, er wollte Arzt werden und hatte sein ganzes Leben noch vor sich. Ich denke, die Leute die tatenlos dabeistanden haben schon was von ihrem Leben gehabt und haben trotzdem nicht versucht seins zu retten. Er hätte in einer solchen Situation gehandelt und geholfen, das kann wohl jeder bestätigen, der ihn gekannt hat. Seinen Freunden und Angehörigen bleibt nun nur die Erinnerung und der Schmerz über den Verlust eines so wundervollen Menschen.
S, 2. April 2010, 11:00 Uhr

verarbeitung von unfällen

An den Ersthelfer. Die Feuerwehr hat für so etwas Seelsorger, dies sind Pastoren, die dir helfen dies zu verarbeiten. Frag einfach bei eurer Feuerwehr oder eurer Kirche wer dies bei euch ist. Er wird dir helfen können.
Wurzelaus9ist3, 1. April 2010, 22:53 Uhr

Beitrag von Sandra H., 01.04.10, 11 Uhr

Ein Sanitäter kann in einem solchen Fall gar nicht helfen. Wenn dann ein Psychologe, ggf. ein Seelsorger.

@ Peter Gloystein: Ich kann Ihnen sehr empfehlen über das Erlebte zu sprechen und es in gar keinem Fall in sich hinein zu fressen. Reden Sie mit der Familie oder Freunden über Ihre Gefühle und Empfindungen, das hilft. Für diskrete, direkte Hilfe ist die Notfallseelsorge (kostenfrei) 24 Stunden am Tag erreichbar, zu alarmieren über die Rettungsleitstelle des Landkreises Cuxhaven (04721 - 23 0 66).

Machen Sie sich keine Vorwürfe und beziehen Sie den Tod des jungen Mannes nicht auf sich oder Ihrer geleistetet Hilfe.

Mein Mitgefühl der Familie und den Freunden!
unbekannt, 1. April 2010, 20:14 Uhr

Ganz leise ohne ein Wort,
gingst du für immer von uns fort.
Es ist so schwer dies zu verstehen,
doch einst werden wir uns wiedersehen.

Tiefes Mitgefühl an die Angehörigen, die eine sehr schwere zeit vor sich haben und so mögen sie Kraft schöpfen aus der Zeit , den Erinnerungen, die sie mit Danny hatten...

Es ist nicht zu glauben, wieviele Menschen da hilflos rumstanden und nix getan haben, ansonsten wäre er nicht ertrunken und diese Wissen macht es den Angehörigen noch schwerer mit diesem Verlust zu leben...

Mein Respekt vor Peter Gloystein, der als einziger so reagiert hat wie man es sollte....

In Gedanken bei der Familie
soenke barndt, 1. April 2010, 14:09 Uhr

schade ist es sicherlich-ein junges leben-täglich-überall

aber korrekt ist auch:mensch füttert maschine-maschine frist mensch.
mw, 1. April 2010, 13:54 Uhr

unbekannt

Furchtbar das es menschen gibt die einfach nur da stehen und nichts zu tun... obwohl sie ihm vielleicht das Leben hätten retten können!

Er war ein so lieber, netter und aufmerksamer Mensch.
Er hat es nicht verdient so früh von uns zu gehen.

In unseren Herzen wirst du immer ganz nah bei uns sein. Wir werden dich nie vergessen. Du warst ein wunderbarer Mensch.

Mein tiefstes Mitgefühl geht ganz besonders an seine Familie.
sandra.h, 1. April 2010, 11:00 Uhr

super toller helfer

super das du wenigsten mut hattest . kann dir nur denn einen rat gebn such dir ein saniter oder artzliche hilfe das ist das einzige was dir teilweise helfen kann die bilder wirst du nie wieder los wünsche dir alles gute und hoffe das du hilfe bekommst ich spreche aus erfahrung
Peter Gloystein,31. März 2010, 20:53 Uhr

Artikel von 31.03.2010

Als ich am Unfallort eintraf brannte der Wagen noch, es waren auch schon einige Autofahrer an der Unfallstelle doch leider hat keiner den Mut gehabt oder aus welchen gründen auch immer den Jungen aus dem Wagen zu ziehen der komplett im Wasser lag. Auch nach dem ich in das Wrack geklettert war und versucht habe den Jungen aus den Wage zu ziehen blieben die Menschen am Wrack stehen ich musste ihn noch mal wieder los lassen weil mir die Kraft fehlte und ich auf Grund des Brandes und der starken Rauchentwicklung keine Luft mehr bekam. Erst beim zweiten versuch hatte ich ihn fast aus den Fahrzeug geborgen und erst nach mein rufen auf Hilfe griffen die Menschen die um das Fahrzeug standen zu und halfen mir. Die Männer die zupackten und mir den Jungen abnahmen haben mit der Wiederbelebung angefangen , doch nach der zeit die vergangen war wusste ich das der Junge nur Tot sein konnte. Ich holte noch eine Decke aus meinen Wagen für die Mutter legte sie ihr um und verließ nach eintreffen der Rettungskräfte die Unfallstelle. Ich frage mich seit gestern ständig warum keiner den Jungen sofort raus gezogen hat ? Und könnte er noch leben ? Mich hat es sehr berührt und mir kommen heute noch die tränen wenn ich an das Bild von den Jungen denke wie er im Wrack und im Wasser lag. Wie schafft es nur die Feuerwehr solche Bilder zu verarbeiten wie nur ? Für mich haben ab den gestiegen Tag die vielen Kreuze an der B 73 eine neue Bedeutung erhalten, sie stehen nun Bildlich für mich als Mahnmal für das Leid der Angehörigen und den vielen Rettungskräften die diese Bilder verarbeiten müssen.
ist egal,31. März 2010, 20:44 Uhr

Kann mir jemand sagen wie er heißt?? Schlimm sowas auch wenn ich ihn nicht kannte. Mein herzliches Beileid an die Eltern, Familie und Freunde.
Schreiben Sie einen Kommentar




CAPTCHA Bild zum Spamschutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*

* obligatorisches Feld