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26. März 2012

Siedlung: Kurmann irritiert über den OB

CUXHAVEN. Rüdiger Kurmann ist irrtiert über eine Aussage des Cuxhavener OB: Mit einer Presseerklärung hat der Rüdiger Kurmann, Fraktionsvorsitzender "Die Cuxhavener", auf ein Interview von OB Dr. Ulrich Getsch reagiert. Getsch hatte gegenüber dem Cux-Kurier zur Siedlung unter anderem geäußert, "dass modernisierte Wohnungen für sozial Schwache nicht zu bezahlen sind."

Dazu meint Kurmann, selbst Mitglied des Aufsichtsrates: "Ich weiß nicht, was uns der OB erzählen wollte. Selbstverständlich wird der neue Aufsichtsrat der Siedlung darauf achten, dass die Gesellschaft getreu ihrer Aufgabe Wohnraum für alle Cuxhavener zur Verfügung stellt. Damit natürlich auch für Bürgerinnen und Bürger, die Hartz IV, Wohngeld oder andere Hilfen erhalten.

Wenn der OB aber damit sagen wollte, dass der jetzige Vorstand der Siedlungsgesellschaft eher Luxussanierungen wie Am Alten Hafen 5 oder Neue Reihe 20 finanziert hat, so stimmt das natürlich. Und weil das eben die falsche Firmenpolitik war, wird in den nächsten Wochen ein neuer Vorstand für die Leitung der Siedlung eingesetzt. Der wird dann dafür sorgen, dass bezahlbarer Wohnraum für alle Cuxhavener zur Verfügung gestellt wird."

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Leserkommentare

Rüdiger Kurmann,31. März 2012, 09:28 Uhr

Kurmann irritiert über den OB

Interessant ist ja, dass die beiden letzten Kommentare von Siedlungsmietern stammen. Und Herr Wienzek, ich stimme Ihnen zu, Im Dobben wohnt es sich mittlerweile gut, das wissen Sie ja!
Holger Wienzek,30. März 2012, 19:14 Uhr

Maßlosigkeit der Vergangenheit?

Die Formulierung müsste anders lauten: Versäumnisse der Vergangenheit !!!!!
Und zwar ganz gravierende Versäumnisse hinsichtlich der Werterhaltung städtischen Eigentums – dem Wohnungsbestand der Siedlung AG!
Erst unter der Ära des amtierenden Vorstands wurden die längst überfälligen Sanierungen und Modernisierungen angeschoben und das mit einem augenscheinlichen und bemerkenswerten Ergebnis (siehe: Im Dobben, Grenzstraße, Lehfeld) wenn man einmal ganz sachlich das Thema "Siedlung" behandeln würde. Hier wurde zeitgemäßer Wohnraum für eine Vielzahl von Familien geschaffen, die sich mittlerweile gerne mit ihrem Quartier identifizieren (siehe Lehfeld, früher negative als "Ostblock" tituliert). Ach ja: das hier so gerne breitgetretene Thema: Luxussanierung "Am Alten Hafen 5" - wissen Sie eigentlich noch, in welchem Zustand sich dieses, an exponierter Stelle Cuxhavens befindliche Gebäude vor der Sanierung befand - und das über Jahre!!! Vernagelte Fenster und Grafitischmierereien und von den verlorengeglaubten Wandmalereien mal ganz zu schweigen. Apropo „Im Dobben“: Schauen Sie sich doch bitte einmal die Häuserzeile „Im Dobben 18 – 20“ an. Wird so „Maßlosigkeit der Vergangenheit“ definiert?
Gabriele Spahr,30. März 2012, 16:44 Uhr

Ein Gleichnis

Es war einmal eine Mutter. Die hatte zwei Töchter. Die eine von ihnen beschenkte sie von Geburt an mit allen Dingen, die das Herz der Tochter begehrte. Diese Tochter lernte nie Bescheidenheit und wurde in ihren Wünschen von Jahr zu Jahr gieriger und maßloser. Trotzdem schlug die Mutter dieser geliebten Tochter keinen ihrer Wünsche ab und verschuldete sich dabei bis an den Rand der eigenen Insolvenz. Dann war da noch die zweite Tochter. Das war die ungeliebte Tochter. Diese musste schon früh für sich alleine sorgen, weil die Mutter sich nicht um sie kümmerte und immer nur damit beschäftigt war, die Wünsche der geliebten Tochter zu erfüllen. Die ungeliebte Tochter hielt sich trotzdem immer irgendwie über Wasser und gab sich dabei auch noch Mühe, Aufgaben zu erfüllen, die eigentlich die Mutter selbst hätte erfüllen müssen. Irgendwann war die ungeliebte Tochter am Ende ihrer Kräfte. Da bat sie die Mutter um Hilfe und Unterstützung in Form von Geld oder aber doch wenigstens einer Bürgschaft. Aber die Mutter reagierte empört. Wie konnte dieses ungeliebte Kind es nur wagen, solche Ansprüche zu stellen. Wusste sie als Mutter doch nicht einmal mehr, womit sie die immer maßloseren Wünsche der geliebten Tochter noch erfüllen sollte. Die Mutter wollte nicht sehen, wo ihre eigenen Versäumnisse der Vergangenheit lagen. Sie gab lieber der ungeliebten Tochter selbst die Schuld an ihrer schlechten Situation. Viele, viele Menschen hatten kein Verständnis für die ungerechte Mutter und zeigten ihr das auch. Die Mutter rang sich dann widerwillig dazu durch, für die ungeliebte Tochter zu bürgen. Zuvor hatte sie aber natürlich noch alle gerade aktuellen und maßlosen Wünsche der geliebten Tochter erfüllt. Dann wurde es problematisch. Denn eine insolvente Bürgin wollte niemand. Und die Mutter bat ihren Insolvenzverwalter um Unterstützung. Aber der war skeptisch und zögerte. War die ungeliebte Tochter doch mittlerweile schon in einem gesundheitlich kritischen Zustand. Und keiner konnte mit Sicherheit sagen, ob die Bürgschaft für den Kauf frischen Essens das Leben der ungeliebten Tochter auch wirklich noch retten konnte. Die ungeliebte Tochter hatte sehr viele Adoptivkinder, die nun auch zu verhungern drohten. Gleichzeitig rief die geliebte Tochter, die den seltsamen Namen NHC trug, immer lauter nach neuem Luxus....... Fortsetzung folgt
Bernhard Jaeger,27. März 2012, 20:13 Uhr

messen lassen.....

Es wird ganz sicher kein Problem sein sich daran messen zu lassen...
Das Problem ist die Maßlosigkeit der Vergangenheit !
Rüdiger Kurmann,27. März 2012, 17:05 Uhr

Siedlung: Kurmann irritiert über den OB

Weser 1
Das hoffe ich doch, dass ich daran gemessen werde....
Weser1,27. März 2012, 14:35 Uhr

Siedlung: Kurmann irritiert über den OB

"....weil das eben die falsche Firmenpolitik war, wird in den nächsten Wochen ein neuer Vorstand für die Leitung der Siedlung eingesetzt. Der wird dann dafür sorgen, dass bezahlbarer Wohnraum für alle Cuxhavener zur Verfügung gestellt wird." Besonders der letzte Satz. Daran wird man Sie jetzt messen, Herr Kurmann!
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