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29 TRENDSPORT - TURNEN Reise der Altherren-Sportriege II nach Wismar Am 29. April 2016 starteten siebenundzwanzig Mitglieder der Altherren-Sportriege II zum 26. Mal zu einer Wochenendreise in die neuen Bundesländer. Das Reiseziel war in diesem Jahr die Hansestadt Wismar. Diese liegt an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns am südlichen Ende der durch die Insel Poel geschützten Wismarer Bucht. Erstmals um 7.00 Uhr starteten wir gut gelaunt und voller Tatendrang am „Busbahnhof Pieper“ mit Peter Köller und seinem „Reise- Express“. Nach Zwischenhalten an den Raststätten Buddikate Ost (A1) und McDonalds (A20) erreichten wir gegen 13.00 Uhr in Wismar das Hotel „Alter Speicher“, direkt gelegen in der historischen Innenstadt zwischen Hafen und Marktplatz. Um 14.00 Uhr begrüßte uns Herr Gerd Giese, ehemals Stadtarchivar der Stadt Wismar, zu einer Stadtführung. Nach ersten allgemeinen Informationen führte uns der Weg durch die Krämerstraße mit zahlreichen Einzelhandelsgeschäften zu dem Haus, in dem der gelernte Einzelhandelskaufmann Rudolph Karstadt am 14. Mai 1881 sein erstes „Manufactur-, Confections- und Tuchgeschäft" eröffnete. Unmittelbar daneben steht heute noch m Rudolph-Karstadt-Platz das bereits 1908 eröffnete Karstadt-Stammhaus Wismar. Von hier waren es nur noch wenige Meter zu Marktplatz. Der 100 mal 100 Meter große Marktplatz ist einer der größten Norddeutschlands. Auf ihm befindet sich ein Wahrzeichen der Stadt, die Wismarer Wasserkunst von 1602 im Renaissancestil. Am Markt konnten wir auch das klassizistische Rathaus von 1819 und das backsteingotische Bürgerhaus „Alter Schwede“ bewundern. Besondere Beachtung verdienten in der Umgebung des Marktplatzes die hervorragend sanierten Straßenzüge mit mittelalterlichen bis klassizistischen Giebelhäusern. Nur wenige Meter vom Marktplatz entfernt trafen wir auf den Torso der Marienkirche, die ehemalige Hauptkirche der Stadt. Von dieser Kirche ist nur noch der Turm (immerhin stolze 81 m hoch) mit den beiden Seitenhallen erhalten. Der Der Willkommenszeremonie war in diesem Jahr komplett anders und mit Worten nicht so zu beschreiben. Emotional sehr bewegend und rief Gänsehaut hervor. Schauten wir in die Augen der anderen, so war die emotionale Berührung schon sichtbar und uns ging es nicht besser. Zusammen mit dem Maori Jesse Afutoto wurde Neuseeland und ein Teil der Maorischen Kultur nach Berlin geholt und gemeinsam mit Bernhard Jakszt und seinem AROHA Team zu einem einmaligen Erlebnis vereint, und alles bei Sonnenschein unter freiem Himmel! Wir bekamen AROHA und KAHA auf besondere Weise zu spüren. KAHA war das „i“-Tüpfelchen zu dem, was das tolle AROHA Team in den vergangenen Big Days auf die Beine gestellt hatte. Ebenfalls war die Präsentation mit den AROHA Short Sticks überwältigend. Die bewegenden Abschiedsmomente im Freien werden wir sicher alle fest in unsere Herzen schließen und nie wieder gehen lassen. Die Kraft und die Freude, die von jedem einzelnen ausgeht, macht diese Sportart zu etwas sehr Besonderem. Bevor es dann mit vielen Teilnehmern zum Grillen auf die Dachterrasse ging, wurde gemeinsam der Schweiß des Tages abgeduscht. Auch hier war alles sehr unkompliziert. Wir teilten einen kleinen Umkleideraum mit vielen Frauen und in jeder Ecke befanden sich Taschen und Kleidung. Unter den Duschen wurde immer hin und her gesprungen, damit wir alle schnell fertig wurden. Es ist unbeschreiblich, wie Jung und Alt eine Einheit bilden. Bei dem gemeinsamen Grillen konnten wir noch ein letztes Mal ein wenig Maorische Kultur erleben, denn Jese und Bernhard mit seinem Team wiederholten auf vielfachen Wunsch die Begrüßung noch einmal. Jese stand uns auch für viele Fragen zur Verfügung. Ja, er war ein Großteil unser großen „AROHA Familie“ beim Big Day 2016. Zum Ende der Veranstaltung blieben uns unvergessliche Eindrücke, neue Bekannte und Emotionen, die nicht in Worte zu fassen sind. Wir sprachen während der Rückfahrt zum Hostel immer und immer wieder über diesen einzigartigen und unvergesslichen Tag. Gerne wollten wir den fFünf mit etwas weiterem Besonderen abschließen. Wir entschlossen uns, den traumhaften sommerlichen Abend an der Spree zu beenden und auch hier waren AROHA und KAHA immer wieder Thema. Auch Jese ging uns nicht aus dem Kopf. Wer hat so viel Glück ein wenig Einblick in diese Kultur zu bekommen? Am Sonntag ging es wieder zurück. Für uns fünf steht fest, wir werden auch 2017 wieder dabei sein. Jeder Big Day ist ein neuer Big Day. Aber ein paar Dinge bleiben und das sind Emotionen‚ Erinnerungen und die Vorfreude auf das Jahr 2017. Elke Stüben Diverse Teilnehmerinnen (auch mal ohne uns) Jese, der Maori


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