Page 28

VB_TSV_Spiegel_September_16

28 TRENDSPORT AROHA BIG DAY 2016 in Berlin unter dem Motto „Den Drachen verjagen“ Wie auch in den vergangenen Jahren ist nach dem AROHA Big Day sofort wieder vor dem AROHA Big Day. Seit Anfang November 2015 liefen die Vorbereitungen für diesen großen Tag. Die ersten Informationen wurden verfasst und verteilt. In unsere WhatsApp-Gruppe wurden stets die neusten Informationen hinzugefügt. Leider stellten wir fest, dass dieser für uns so besondere Tag innerhalb der Ferienzeit von Niedersachsen stattfindet. Da die eine oder andere bereits ihren Urlaub gebucht hatte, war eine Teilnahme für einige aus unserer Gruppe für 2016 leider nicht möglich. Aber unsere weiteren Planungen bekamen sie mit und freuten sich auch mit den anderen. Die Begrüßung an den Trainingsabenden lautete fast immer „Ich freue mich schon so auf Berlin und den tollen Tag“. Endlich war der 15. Juli 2016 und Elke L., Doris, Ursula, Anni und Elke S. traten die Fahrt nach Berlin an. Bei der ersten Station in Hamburg gab es schon mal zum Einstimmen für die Zugfahrt ein kleines Gläschen Prosecco und für Zugproviant war bereits rechtzeitig gesorgt. Wie auch in den vergangenen Jahren wurden wir im ICE darauf hingewiesen, dass wir mal wieder zu laut waren, dabei waren wir doch nur fünf Personen. Gesprächsstoff hatten wir für eine Fahrt von locker 1000 km – wie immer. Aufgrund der vielen Themen im Zug, waren wir uns bei der Ankunft in Berlin noch nicht so ganz sicher, wie wir den Abend verbringen wollten, denn der große Tag war am 16. Juli. Proviant war nicht mehr vorhanden, doch da wurde schnell Abhilfe geschafft. Der Berliner Bahnhof bietet eben alles. Die Mitarbeiter eines Berliner Geschäftes waren super locker und fröhlich. An der Kasse forderten sie uns auf, dass wir doch bitte unseren Ausweis zeigen mögen, denn Alkoholabgabe gibt es, wie bekannt – erst ab einem gewissen Alter. Doch wir sind ja nicht auf den Mund gefallen und machten einen Satz zu einer kleinen kurzen Geschichte. Es lachten nicht nur wir, sondern auch die Kunden im Geschäft, die vor und hinter uns standen. Also dann los zu unserem Hostel, das wir bereits kannten. Die Zimmereinteilung fand spontan statt und wir bezogen schnell die Betten und beschlossen, da wir ein wenig Appetit verspürten, eine Kleinigkeit zu uns zu nehmen. Doch leider hatten die Restaurants in der Nähe geschlossen. Gut, wenn nicht essen, dann nehmen wir es eben in flüssiger Form zu uns. Wir fanden eine Cocktailbar, in der wir sehr sehr freundlich empfangen wurden und irgendwie sofort zur Stammkundschaft gehörten, zumindest empfanden wir es so. Auf die Frage „gibt es hier eine Kleinigkeit zu essen“, entgegneten die Inhaber oder Pächter uns so lieb „ihr bekommt etwas, mal sehen, was wir haben“. Sie stellten uns sehr frisch aufgeschnittenes Obst hin, Nüsse, Salzgebäck usw. Es wurde sogar unaufgefordert nachgereicht und alles nur für ein „DANKESCHÖN“. Wir genossen die Köstlichkeiten bei unserem Getränk, lachten, sangen die Lieder mit, die im Hintergrund erklangen und Anni begab sich kurz zu der Gruppe, die sie für eine Russin hielten. Fröhlich gingen wir ins Hotel. Die Verabredung für das Frühstück wurde noch getätigt, und auf den Zimmern wurde Wir in der Cocktailbar sich noch ein wenig über den ersten halben gemeinsamen Tag ausgetauscht, bevor die Augen zufielen. Doris musste sich vor dem Frühstück von Anni und Elke S. ständig das Lied „Sie lacht immer“ anhören. Ob es für Doris schön klang, das werden wir sicher nicht erfahren? Doch als kleine Entschädigung spielten wir es noch mal von Youtube und sangen alle drei mit. Das Lied hätten wir ein wenig umschreiben können in „Sie lachen immer“ – denn so war es bei uns fünf an diesen drei Tagen. Zur verabredeten Zeit waren wir alle fünf beim Frühstück, allerdings mit dem Unterschied, dass Elke L. schon die ersten acht km mit Laufen hinter sich hatte, obwohl der Tag durch AROHA noch anstrengend genug werden sollte. Wir hatten Zeit genug, um noch mal zum Alexanderplatz zu fahren und dort ein wenig zu bummeln oder einfach nur den Sonnenschein zu genießen. Um 14:00 Uhr starten wir dann zum langersehen Event. Was uns wohl erwartete unter dem Motto „den Drachen verjagen“? Außerdem war es schon sehr besonders, dass die Veranstaltung in diesem Jahr im Freien stattfand. Der Wettergott wollte dabei sein und schenkte uns Sonne pur. Es konnte nicht besser sein. Es war wieder erstaunlich in viele begeisterte und starke Gesichter wir blickten, die aber auch viel Liebe und Ruhe ausstrahlten, obwohl das Event noch nicht mal begonnen hatte. Wir vor der Bühne


VB_TSV_Spiegel_September_16
To see the actual publication please follow the link above