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14 RUDERN Gegen Abend ging es dann los und wir marschierten mit den anderen niedersächsischen Ruderern zu der Siegerehrung auf der Naturtribüne. Immer wieder waren die lauten Schlachtrufe der anderen Bundesländer zu vernehmen, aber auch die Ruderjugend Niedersachsen war nicht zu überhören. Vivien belegte in ihrer Abteilung den 3. Platz und wurde in der Gesamtwertung Fünfte, womit sie sich für das A-Finale der Kurzstrecke am Sonntag qualifizierte. Rieke erfuhr bei der Siegerehrung, dass sie trotz ihrer Probleme noch den 2. Platz in ihrer Abteilung und insgesamt den 3. Platz erreicht hatte. Auch sie hatte sich somit für das A-Finale qualifiziert. Der Samstag stand ganz im Zeichen des Zusatzwettbewerbs. Hierbei wurden die Ruderer in Gruppen von meist 10 Leuten eingeteilt und mussten verschiedene Übungen wie Staffellauf oder Dreisprung bewerkstelligen. Wir waren in der gleichen Gruppe und erreichten den 5. Platz in unserer Abteilung Die Ruderjugend Niedersachsen belegte in der Länderwertung den 13. Platz. Am Sonntag kamen die Otterndorfer Schlachtenbummler, um uns kräftig anzufeuern. Unter ihnen war auch unser Trainer Martin, der leider nicht früher kommen konnte, da er beruflich verhindert war. Wir mussten alle recht früh aufstehen, da Vivien ihr 1000m-Rennen bereits um 9.02 Uhr hatte. Erneut hochmotiviert und entschlossen, zum zweiten Mal das Beste aus sich herauszuholen, ging sie an den Start. Der wieder kräftige Wind erschwerte es ihr allerdings, sich am Start gerade auszurichten. Trotzdem ließ Vivien sich nicht verunsichern und versuchte mit jedem Schlag, an ihre Gegnerinnen heranzukommen. Am Ende musste sie sich jedoch der starken Konkurrenz geschlagen geben und errang den sehr guten 6. Platz. Rieke war schon lange vor ihrem Rennen sichtlich aufgeregt, aber auch wie Vivien entschlossen, ihr Bestes zu geben und diesmal keine nervlichen Probleme zu haben. Sie startete im A-Finale und setzte sich gleich am Start von ihren Gegnerinnen ab. Der Abstand zu den gegnerischen Booten wuchs, doch Rieke erlag wieder ihren Nerven, weshalb sie dann von Platz 1 auf Platz 6 fiel. Danach versuchte sie, sich noch ein letztes Mal nach vorne zu schieben und erreichte letztendlich den 4. Platz. So ging ein insgesamt sehr schönes Wochenende zu Ende, für das wir uns bei allen bedanken wollen, die uns begleitet, tatkräftig unterstützt, angefeuert und motiviert haben. Ein besonderer Dank geht an unsere Trainer Elke und Martin, die sich sehr viel Mühe gegeben haben, uns auf dieses Wochenende vorzubereiten. Danke! Vivien Küver und Rieke Hülsen Ausflug nach Sahlenburg Anfang Juni fuhr die Ruderjugend Otterndorf nach Sahlenburg zum Ahoi-Bad. Das Wetter hätte nicht schöner sein können, es war draußen wärmer als drinnen. Passend war, dass wir vom Bad aus ins Watt gehen konnten. Dort haben wir eine ausgiebige Schlammschlacht gemacht, es war anschließend eine Kunst, wieder sauber ins Bad zu kommen. Im Schwimmbad war die Stimmung nicht verklungen, insbesondere nicht, als alle 13 Ruderer gemeinsam zum Abschluss die Rutsche nutzten. Dank an die Organisatoren! Lennard Küver Am 24. April haben sich sechs Kinder und Jugendliche auf dem Weg ins Teufelsmoor begeben, um dort eine Strecke von 25km zurückzulegen. Gerudert wurde durch das Teufelsmoor auf Wümme und Hamme zwischen Bremen-Borgfeld und Osterholz-Scharmbeck. Zu früher Stunde, um sieben Uhr, haben sich alle am Bootshaus eingefunden, um gemeinsam mit dem Bulli zum Startpunkt zu fahren. Bereits während der Fahrt konnte das verrückte Wetter bemerkt werden. Die Autobahnen war plötzlich mit Schnee bedeckt – Ende April!! So wurden die Otterndorfer teilweise auch am Startpunkt noch komisch angeguckt – denn auch am Bus hatte der plötzliche Wintereinbruch Spuren hinterlassen. Durch die verzögerte Anreise war „Moby Dick“ auch schließlich eines der letzten Boote, welches sich nach Beginn der Rallye auf die Reise durch das Moor begab. Während des Ruderns war an Wetter quasi alles dabei: von Sonnenschein beim Ablegen über starke Hagelschauer hin zu Dauerregen und wieder zurück zu Sonnenschein – der April macht eben doch, was er will! Trotz Wetterschwankungen haben alle bis zum Ziel, dem Bootshaus der Ruderer des Rudervereins Osterholz- Scharmbeck, durchgehalten. Auch das Kielschwein war noch bei guter Laune. Dort angekommen wurde das Boot verladen, anschließend wärmten und stärkten sich die Otterndorfer mit Bratwurst und Kuchen – der „Kalte Hund“-Kuchen war besonders „(un-)beliebt“. Nach der Stärkung und dem Abholen des Teilnahme- Präsents, einem faltbaren Trinkgefäß für’s Ruderboot, wurde der Heimweg angetreten, mit zufriedenen, aber müden Ruderern. Fazit der Teufelsmoorrallye: Das Teufelsmoor wurde seinem Namen gerecht und überraschte mit teuflischem Wetter. Ariane Baack Die Teufelsmoorrallye – ein Wetterspektakel


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