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13 RUDERN Otterndorf stellt zwei Landesmeisterinnen Am 21.-22. Mai fand bei bestem Wetter unsere Heimregatta auf dem Hadelner Kanal statt, verbunden mit dem Landesentscheid der Kinder. Für unsere Kids, Junioren und Senioren bedeutet Heimregatta, dass sie sowohl als Aktive rudern, als auch ihre „Arbeitsdienste“ versehen. Und dies nicht nur an den beiden Regattatagen, sondern auch tagelang im Vorfeld neben Schule und Trainingsbetrieb bei den Vorbereitungen der Medaillen, Start-Nummern, dem Aufbau der Regattastrecken, den Festhalterpontons etc. tatkräftig helfen. Auch die Doppelbelastung der Ruderer mit Jobs als Festhalter, Helfer an den Siegerstegen, Streckenposten und vielen anderen Arbeiten während der Regatta-Tage hatte jedoch keine Auswirkungen auf die Stimmung und vor allem auf die Regattaergebnisse. Bei der 50. Ruderregatta waren wir als Gastgeber auch ruderisch sehr erfolgreich! Aus gesundheitlichen Gründen konnten fünf Aktive leider erst gar nicht an den Start gingen. So stellten sich den verschiedenen Rennen fünf Kinder (bis 14 Jahre), zwei Junioren (bis 18 Jahre), sowie neun Senioren (Ü18) plus zwei Steuerfrauen. Bei 35 Bootsstarts im Einer, Doppelzweier, Doppelvierer und dem Achter sowie im Slalom konnte 20mal der Siegersteg angesteuert werden. Wir gratulieren den Erstplatzierten Rieke Hülsen, Vivien Küver, Max Ole Göhmann, Lennard Küver, Marei Anderson, Theis Heitmann, Paula Bäurich, Florian Heitsch, Sabrina Heitsch, Inken Bargstedt, Max Reinke, Carl Reinke, Christopher Pieper, Felix Bargstedt, Hannes Michaels, Carl Christoph Ramm und Merle Kamps. Rieke Hülsen fuhr jedes ihrer Rennen sehr souverän und gewann selbst die Landesmeisterschaften im Leichtgewichts-Einer 14 Jahre mit großem Abstand. Vivien Küver konnte sich am Sonntag dann die Landesmeisterschaft im Einer 13 Jahre mit einem super Rennen sichern. Aufgrund der guten Ergebnisse und ihrer Rudertechnik wurden beide Mädchen von der Landesruderjugend Niedersachsen für den Bundeswettbewerb, den Deutschen Meisterschaften der Kinder Ende Juni in Salzgitter nominiert. 12 Boote konnten sich in spannenden Rennen jeweils den 2. Platz sichern und dreimal konnte der 3. Platz, teilweise gegen die vereinsinterne Konkurrenz, errudert werden. Es war eine sehr gelungene Regatta, nun freuen wir uns schon auf die nächsten Herausforderungen. Elke Wetekamp Bundeswettbewerb Salzgitter Am Donnerstag, dem 30. Juni 2016, begann für uns, Vivien und Rieke, das Abenteuer des Bundeswettbewerbs. Wir hatten uns beide beim Landesentscheid in Otterndorf im Einer qualifiziert und freuten uns, dass es nun endlich losging. Nach einer 3½-stündigen Fahrt in Begleitung unserer Trainerin Elke und unserem Fahrer Jan kamen wir am Salzgittersee in Salzgitter an. Nachdem wir unsere Boote aufgeriggert hatten, gingen wir ein letztes Mal vor der am Tag darauf stattfindenden Langstrecke auf das Wasser, um uns einen Überblick von der Strecke zu verschaffen. Am Abend bekamen wir in der Turnhalle, in der die Ruderjugend Niedersachsen schlief, unsere Niedersachsen- T-Shirts und übten noch einmal gemeinsam mit den anderen Ruderern aus Niedersachsen die Schlachtrufe. Nach einer Nacht mit wenig Schlaf stand für uns am nächsten Tag die Langstrecke mit einer Distanz von 3000m an. Wir waren beide sehr aufgeregt und gingen alles noch einmal mit unserer Trainerin Elke durch. Als erste von uns ging Rieke um 10:11 Uhr an den Start. Kurz bevor Rieke auf das Wasser musste, konnte man merken, wie die Spannung stieg. Rieke fuhr ihren Start, hatte allerdings danach mit ihren Nerven zu kämpfen. Sie überholte kurz vor dem Ziel eine Gegnerin, was eine gute Leistung war, denn die Boote wurden einzeln und mit Zeitabstand gestartet. Trotz allem war Rieke mit sich und ihrer Leistung nicht zufrieden. Auch Vivien war vor ihrem Rennen sehr aufgeregt, zudem es auch ihre erste Teilnahme am Bundeswettbewerb war. Aufgeregt, aber auch motiviert, es ihren Gegnerinnen zu zeigen, legte sie los. Kurz vor der Wende hatte sie allerdings mit dem kräftigen Wind zu kämpfen, gab sich aber alle Mühe, die Wende trotz den erschwerten Bedingungen zu meistern. Am Ende kam sie völlig erschöpft ins Ziel und hatte ihr Bestes gegeben. Nach den Rennen mussten wir auf die Siegerehrung warten, um unsere Platzierungen zu erfahren.


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