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VB_TSV_Spiegel_März_17

HANDBALL Vize-Niedersachsenmeister im Beachhandball Die männliche E-Jugend begann 2016 ihre Saison beim 12 Beachhandball-Turnier in Cuxhaven. Sie hatten noch nie zuvor im Sand gespielt und wollten nun diese Erfahrung sammeln. Das Trainerteam Anette Busch und Karsten Ribbecke legte drei Tage vor dem Turnier noch eine Trainingseinheit im Stadion am Meer ein. Bei 32 Grad im Schatten wurde schon einmal geübt, wie der Ball im Sand am besten zum Mitspieler geworfen werden kann. Am Samstag dem 27. August war es dann endlich so weit. Um 7:30 Uhr war Abfahrt. Neun Spieler, Trainer und Eltern machten sich auf den Weg. Zuerst wurde eine kleine Strandmuschel–Stadt errichtet, die als Mannschaftslager in den Pausen genutzt wurde. Die Jungs waren total aufgeregt. Nun konnte es auch endlich losgehen. Um neun Uhr hatten die NEONFLYERS (unser Teamname) dann endlich ihr erstes Spiel. In zwei mal zehn Minuten mussten nun so viele Treffer wie möglich erzielt werden. Das gelang dem Team herausragend. So wurde Hannover78 mit 32:2 besiegt. Was für ein überragender Start für Justus Fach, der als Keeper klasse Paraden bot, und das Team mit Janne Ribbecke, Pascal Claus, Frieder Bäurich, Lennard Westphal, Hennes Jark, Moritz Nitschke, Maximilian Schwab und Jarek von Thaden. Alle hatten tolle Spielzüge als Team aufgebaut, die zu diesem deutlichen Sieg führten. Dank des tollen Wetters ließen sich auch die Pausen gut überwinden, indem im Sand gebuddelt oder einfach nur im Mannschaftslager geruht wurde. So zog die Mannschaft von Spiel zu Spiel. Weitere zwei Gruppenspiele wurden deutlich gewonnen. Um 15:30 Uhr war das letzte Spiel für den Samstag gegen Daverden. Wird dies auch wieder gewonnen? In der ersten Halbzeit sah es ganz so aus. Die verbuchten die Otterndorfer auf ihrem Konto. In der zweiten Hälfte wachte dann Daverden auf und machte es den NEONFLYERS schwer, sich durchzusetzen. So kam es zu einem Unentschieden. Das musste nun in einer Verlängerung zu einer Entscheidung führen. Wer das erste Tor wirft, gewinnt diese Halbzeit. Bei allen stieg die Spannung. Die Eltern am Rande konnten kaum noch ruhig stehen. Wird das erste Tor unser sein? Jaaaaa … Geschafft! Den vierten Sieg am heutigen Tage. Kaum zu glauben. Völlig überrascht, gut gelaunt aber auch kaputt traten wir den Heimweg an. Nun Kräfte sammeln für den nächsten Tag. Am Sonntag mussten noch zwei Gruppenspiele absolviert werden. Die NEONFLYERS wollten es nun bis ins Halbfinale schaffen. Einmal auf dem Center Court spielen, das wäre schon klasse. Aber bis dahin war es noch ein weiter Weg. Da das Wetter durch angekündigte Gewitter sehr unsicher war, wurden die Spiele um die Hälfte der Zeit gekürzt. Nun mussten die Jungs in kurzer Zeit zeigen, was sie können und von Anfang an voll auf dem Platz stehen. Dies gelang in den beiden Gruppenspielen wieder perfekt, so dass als Gruppenerster nun noch ein Qualifikationsspiel anstand. Dies wurde gegen die Beach Boys aus Altenwalde gespielt. Puh, nur noch ein Spiel und man steht im Halbfinale. Das konnte noch keiner so recht glauben. Hoch motiviert und völlig konzentriert wurde auch dieses Spiel mit 5:0 und 4:0 gewonnen. Klasse ... Halbfinale! Was war das denn für ein Lauf! Sieben Spiele ungeschlagen und nun steht man im Halbfinale von 21 teilnehmenden E-Jugend-Mannschaften. Das war der Hammer! Wegen der Wetterlage hatten die Jungs kaum Zeit, sich auszuruhen. Los geht’s. Gegen die Vampires aus Oyten mussten sie sich nun beweisen. Sollte es noch mal klappen? Die erste Halbzeit ging mit tollen Ballwechseln an die NEONFLYERS. Wow, unglaublich! Die zweite Halbzeit begann ganz anders. Die Jungs lagen schnell mit 0:4 zurück. Nun hieß es, dran zu bleiben, wenn man dem Shoot Out aus dem Weg gehen wollte. Und, ja, es wurde kurz vor Ende noch ein Ausgleich geschafft. Nun noch einmal Verlängerung. Also nochmal das Golden Goal. Daumen drücken auf der Tribüne … und … Nein! Die Oytener entschieden die Halbzeit für sich. Doch noch war nichts verloren. In einem spannenden Shoot Out wurden von fünf möglichen Würfen drei getroffen. Ebenso auch von Oyten. Wieder Ausgleich. Dann behielten die NEONFLYERS die Nerven. Jarek traf und die Oytener verwarfen. Plötzlich standen die Jungs im Finale. Es wurde gejubelt, Freudentränen flossen bei Kindern, und auch bei manchen Eltern waren die Augen leicht feucht. Alle lagen sich in den Armen. Mann, war das toll!


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