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21 TANZEN Fünf Jahre Tanzkreis Auch zum Gelingen des neuen TSV-Spiegels möchte der Tanzkreis wieder einen Artikel beitragen. Nach nunmehr fünfjährigem Bestehen verfügen wir über einen Paarstamm von 12-15 Paaren, immer noch souverän geführt und angeleitet von „the coach“ Peter Hermsen, der uns Mittwoch für Mittwoch mit Engelsgeduld hilft, die Tücken und Klippen der jeweiligen Tänze, bestehend im wesentlichen aus Tanzschritten, und -figuren, Schrittbetonungen, Takt und Haltung, zu umtanzen. Das Tanzgeschehen setzt sich wie folgt zusammen: mittwochs 20.00 - 21.30 Uhr Tanzkreis mit Standard- und lateinamerikanischen Tänzen (Welttanzprogramm), donnerstags 18.00 -19.00 Uhr Boogie-Woogie-Formation, sowie jeden ersten Sonntag im Monat von 13.30 - 15.00 Uhr Training zur Standard- und Lateinamerikanformation. Innerhalb dieses regelmäßigen Tanzgeschehens hat sich das, was als Hobby- und Interessengemeinschaft begann, mittlerweile zu einer Einheit mit freundschaftlichem Charakter verwoben, und so nimmt es nicht Wunder, dass wir uns auch zu außertanzlichen Veranstaltungen treffen. Neue Boogie-Woogie-Outfits Am Anfang des Jahres stand zunächst die Fahrt unserer vier Damen der Boogie-Woogie-Formation, Brigitte (Gitty) Weber, Helga Witt, Andrea von Hassel und Edith Sieb nach Hamburg für neue Formationsoutfits. Besonders die Herren der Formation hatten bis dahin feststellen müssen, dass, wohl in Folge einer Überdosis Boogie-Trainings, die markant goldenen Anzüge, ursprünglich eine knallige Anlehnung an den Goldanzug, den King Elvis Presley in der Steve-Allen-TV-Show vom 1.7.1956 trug, langsam anfingen enger zu werden und hier und da ein wenig zu zwicken. Abgesehen davon waren aber alle Paare der Meinung, dass die alten, gold-pink-farbenen Kombinationen einer Überholung bedurften. Fündig wurden die Damen in einem kleinen Fiftiesladen nahe der Reeperbahn, von wo sie neben viel Fröhlichkeit und guter Laune neue, schwarz-rote Outfits mitbrachten. Tanzen für unsere französischen Gäste Für das Frühjahr hatte der Tanzkreis die Anfrage vorliegen, ob wir anlässlich der Freundschaftsveranstaltung für die französischen Gäste aus der Partnerstadt Neuenkirchens unser Auftrittsprogramm, bestehend aus Cha-Cha-Cha- und Boogie- Woogie-Formation, auf die Tanzfläche bringen könnten. Im – fast schon zu vollen – Saal der Gaststätte „Tamms“, setzten wir die Auftritte in die Tat um. Der Funke sprang schnell auf das Publikum über und der Erfolg waren zwei Zugaben und ein begeistert hinterlassener Tanzsaal. Der jährliche Ausflug mit Fahrradtour Am 4. Juli d. J. stand dann unser alljährlicher Ausflug auf dem Programm, den immer zwei Paare aus dem Team organisieren. Er begann mit dem Treffpunkt Hotel „Land und Meer“, wo wir nach dem Begrüßungs-Prosecco ein ausgedehntes Frühstück zu uns nahmen, das keine Wünsche offenließ. Derart gestärkt, machten wir uns auf zu einem vermeintlich lockeren Spaziergang zum Minigolfplatz. Für die Kürze des Weges, so kalkulierten wir, brauchten wir auch keine Getränke, die wir an den beim Hotel geparkten Fahrrädern beließen, denn später am Tag war noch eine Fahrradtour geplant, nach Nordleda zum Grillen bei Petersen. Zunächst aber spürten wir die Wirkung des Hochsommers, denn der Spaziergang verlief querfeldein, mittags an einem der heißesten Tage des Jahres, also staubiger Weg, trockene Kehle und nichts zu trinken. Unsere Stimmung zeigte sich davon aber unbeeindruckt und setzte sich auch auf dem Minigolfplatz so fort. In mehrere Gruppen eingeteilt, verteilten wir uns über den Platz. Zur Förderung der Zielsicherheit gab es nun auch wieder ein paar kleine Prozente, die auf jeden Fall schonmal die Stimmung förderten. Die Zielsicherheit war in Abhängigkeit von den Bahnen relativ, es gab schlussendlich nach Auswertung der Gruppenresultate einen überlegenen Sieger, der sich über eine ganze Flasche voller Prozente freuen konnte. Zurückgekommen beim Hotel „Land und Meer“ konnten wir dann alle Viere von uns strecken, und es uns neuerlich bei Kaffee und Torten/Kuchen gutgehen lassen. Die anschließende Fahrradtour nach Nordleda fand dann nur noch zum Teil in der Nachmittagshitze statt, zum späteren Nachmittag entluden sich Gewitter und wir schafften es gerade noch trockenen Fußes zum Grillen und eigentlich auch Tanz bei Petersen, was der Gasthof aber kurz vor Beginn unseres Ausfluges aus seinem Angebot gestrichen hatte. Schade war das insofern, als dieser Ausflug nach fünf Jahren der erste gewesen wäre, der den Programmpunkt „Tanzen“ enthalten hätte. So ließen wir dann bei Grillfleisch am Tisch und diversen, flüssigen Stimmungsmachern den Abend ausklingen und auch so, dass alle wohlbehalten wieder zu Hause ankamen. Zu erwähnen wären jetzt noch unser anstehendes Currywurstessen am 5. November und unser Weihnachtsessen, das gewissermaßen für uns den Jahresabschluss darstellt. Zum guten Schluss, so hoffe ich, wird dem geneigten Leser nicht verborgen geblieben sein, dass man bei uns eine Menge Schweiß verlieren, aber eine tolle Tanztruppe dazugewinnen kann. Uwe Meyer


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