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12 RUDERN Regatta Leer Am 5. und 6. September, dem ersten Wochenende nach den Sommerferien, stand bereits die erste Regatta der Herbstsaison an. Wir hatten nur eine Woche Zeit, die Kinder und Junioren nach der Sommerpause mit Wanderfahrt wieder auf das Rennrudern einzustellen. Leider war das Meldeergebnis im Kinderbereich nicht auf unserer Seite. Unsere drei leichten 13-jährigen Damen mussten sowohl beim Slalom als auch im leichten Einer gegeneinander antreten. Es hatte keine weiteren Meldungen gegeben. Trotzdem gingen die drei, wenn auch schweren Herzens, hochmotiviert an die Rennen und gaben alles! Im Doppelzweier mussten sie dann, verstärkt durch Vivien Küver, mangels Gegenmeldungen bei den „schweren“ Doppelzweiern an den Start gehen. Hier waren sie jedoch in zwei verschiedenen Leistungsklassen am Start. In allen drei Rennen zeigte Rieke Hülsen ihre Klasse und belegte mit Abstand jeweils den ersten Platz. Doch auch Marei Anderson und Laura Tamm gingen an ihre Grenzen. Sie teilten sich gerecht die Plätze hinter Rieke auf, Marei holte den zweiten Platz im Slalom und Laura im Streckenrennen. Im Doppelzweier waren Rieke und Laura ein Team und sicherten sich den ersten Platz, Marei und die ein Jahr jüngere Vivien erkämpften sich einen zweiten Platz. Ihr Slalom-Rennen und ihr Einer-Rennen gewann Vivien dann sehr souverän! Unsere Jüngsten, das „Dreigestirn“ Frieder Bäurich, Lennard Küver und Max Ole Göhmann war auch wieder am Start und stellte sich in den Rennen der 9 bis 11-jährigen. Im Slalom erklommen sowohl Frieder als auch Max Ole in ihrer Altersklasse das Siegertreppchen. Im Streckenrennen am Sonntag mussten die beiden gegeneinander antreten, Frieder fuhr auf Rang zwei und Max Ole kam als Dritter ins Ziel. Lennard war in einer anderen Abteilung des Rennens und erruderte sich ebenfalls einen 3. Platz. Dafür, dass die Jungs erst seit drei Monaten im Boot sitzen, zeigten sie eine tolle Leistung! Theis Heitmann war im Slalom und in zwei Streckenrennen im Einer am Start. Obwohl er bei den Schwergewichten starten musste, zeigte er im Slalom, wie man ein Boot beherrscht und wurde dafür mit einem ersten Platz belohnt. Auch auf der 1000 m-Strecke gab er alles und versuchte, den doch wesentlich größeren Jungs das Leben schwer zu machen. Am Samstag erkämpfte er sich einen prima zweiten Platz, am Sonntag einen vierten Platz. Von den Junioren waren Merle Kamps, Paula Bäurich und Dario Schade an beiden Tagen am Start. In Leer versuchen wir immer, dass die Junioren möglichst Groß- und Mittelboot fahren können. Merle war in vier Doppelvierer-Rennen und einem Doppelzweier am Start. Davon konnte sie dreimal am Siegersteg anlegen, und je einmal den zweiten und dritten Platz belegen. Paula war sowohl in Skull (3x) als auch in Riemenbooten (2x) unterwegs. Sie startete dreimal im Doppelvierer, einmal im Vierer mit und einmal im Achter. Im Vierer mit konnte sie nach einem sehr guten Rennen am Siegersteg anlegen, dreimal fuhr sie auf einen guten zweiten Platz und einmal belegte sie den dritten Platz. Auch Dario Schade genoss die Beschleunigung eines Großbootes. Er durfte am Samstag sogar bei seinem zweiten Start im Doppelvierer bei Flutlicht am Nachtsprint an den Start gehen. Auch wenn es dort dann „nur noch“ für den dritten Platz reichte, so ist es doch eine unvergessliche Atmosphäre. Am Sonntag konnte er dann auch im Achter am Siegersteg anlegen. Sonntags waren dann auch Inken Bargstedt und Justus Bock am Start. Inken war zweimal im Doppelzweier am Start und erruderte sich einen zweiten und einen dritten Platz. Justus wollte nur im Einer an den Start gehen, er fuhr ein gutes Rennen, leider versteuerte er sich in der „Leeraner Kurve“ ein wenig, was ihn dann den Sieg kostete. Auch wenn das Wetter bedeutend besser hätte sein können, wir hatten ein tolles Wochenende mit vielen Eltern als Schlachtenbummlern und prima Ergebnissen! Elke Wetekamp Regatta Hamburg mit norddeutschen Meisterschaften Am 26. und 27. September ging es für die Ruderer dann zur zweiten Herbstregatta nach Hamburg. Dieses Mal hatte der Wettergott es gut mit uns gemeint, bei Sonnenschein und wenig Wind fanden die Rennen statt. Leider mussten wir aufgrund der ersten Erkältungswelle einige Rennen abmelden und waren nur mit fünf Kindern vor Ort. Dafür trafen wir aber auch auf unsere auswärtigen Abteilungsmitglieder in und um Hamburg. In Hamburg stand für die Kinder neben den Streckenrennen über 300 m bzw 1000m auf einer 6-Bahnen-Regattastrecke mit Bojen, an beiden Tagen ein Slalom auf dem Programm. Unsere auswärtigen Senioren Hannes Michaels und Christopher Wetekamp kämpften um die norddeutschen Meisterschaften, in denen auch Paula Bäurich am Start gewesen wäre. Für unseren zukünftigen Junioren Theis Heitmann war es die letzte Möglichkeit, in seinem Ruderleben noch einmal einen Slalom wettkampfmäßig zu fahren und zu gewinnen. Diese Chance nutzte Theis auch und belegte souverän an beiden Tagen den 1. Platz. Die Hamburger Ruderjugend verabschiedete ihn mit den Worten, man werde ihn und seine Bootsbeherrschung vermissen :-) Doch nicht nur Theis zeigte, dass er gut Slalom fahren kann. Rieke Hülsen fuhr ebenfalls beide Slalom-Strecken als zeitschnellste über die Ziellinie, Max Ole Göhmann am Sonntag. Marei Anderson und Lennard Küver belegten im Slalom einmal den 3. und einmal den 4. Rang. In ihren Streckenrennen waren die Kinder ebenfalls gut unterwegs.


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