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11 RUDERN Gegen Mittag ließen wir uns geschafft, aber zufrieden zurück zu unserem Lager chauffieren und vergnügten uns anschließend in der „Poollandschaft“ des Campingplatzes. Nach einem gelungenen Abendessen rundete ein Ausflug zum „Skywalk“, der von hoch oben einen einzigartigen Blick auf die Weser und die Umgebung bot, den abwechslungsreichen Ruhetag ab. Donnerstag nahmen wir die dritte Etappe der Woche in Angriff. Diese hatte eine Länge von 23 Kilometern, welche wir innerhalb von drei Stunden bewältigten. Ziel war der Ruderverein Höxter, in dem wir unser LuMa- und Isomattenlager einrichten durften. Da wir bereits am frühen Nachmittag unseren Zielort erreicht hatten, konnten wir den Rest des Tages für andere Aktivitäten und Unternehmungen nutzen. So wurde eine kleine Shoppingtour in die Altstadt unternommen, auf der diverse Sonnenbrillen erstanden werden konnten, und am frühen Abend stand eine von den Erwachsenen ausgearbeitete Stadtrallye auf dem Programm. Abends kannte schließlich jeder den in Höxter verbreiteten Baustil der „Weserrenaissance“, wie auch die Route des Ausflugsdampfers, sowie die Partnerstädte der Stadt Höxter. Trotz Zeitdruck (der Hausmeister des Rudervereins musste noch einige ältere Ruderer bekochen) wurde in der Küche wieder ordentlich gewerkelt und die hungrigen Münder konnten mit Fischstäbchen und Kartoffelbrei gestillt werden. Nach einem ersten Schock am frühen Morgen – das Unwetter in der Nacht hatte den Hänger bei offener Plane ordentlich mit Wasser gefüllt – brachen wir Freitag bereits um acht Uhr in der Früh nach Bodenwerder auf. Die anstehenden 43 Kilometer sollten u.a. aufgrund einer Gewitterwarnung in möglichst kurzer Zeit bewältigt werden. Außerdem lockte am Zielort der Ausflug zur Sommerrodelbahn, sodass alle Jugendlichen hochmotiviert die Boote vorantrieben, und wir so vor dem Gewitter fliehen konnten. Die Fahrten auf der Sommerrodelbahn am Nachmittag waren schließlich ein weiteres Highlight der Wanderfahrt. So konnten auch die weniger schönen Duschgelegenheiten auf dem etwas in die Jahre gekommenen Campingplatz besser ertragen werden. Die mit 23 Kilometern sehr kurze letzte Etappe am Samstag führte uns zu unserer Endstation, dem Bootshaus des RV Weser in Hameln. Wir staunten nicht schlecht über die komfortablen und großzügigen Räume sowie die gesamte Ausstattung einschließlich des Bootsmaterials dieses Vereins. Nachdem die Boote vom Wasser geholt wurden, verdrückten wir bei einem kleinen Mittagspicknick unsere geschmierten Brötchen sowie die gekauften Joghurts. Anschließend hieß es Boote säubern, abriggern und aufladen, um am Abreisetag nicht unnötig viel Zeit zu verlieren. Der letzte Nachmittag der Wanderfahrt wurde abgerundet durch einen gemeinsamen Besuch beim Italiener und einem spannenden Wettkampf abseits des Wassers – wir maßen uns auf der Bowlingbahn – mit viel Spaß, Selfies und überraschenden Ergebnissen. Der Sonntag war bereits der Abreisetag. Bereits am frühen Vormittag fuhren wir mit dem Vereinsbulli und einem weiteren Auto zurück zum Bootshaus Beufleth in Otterndorf, wo wir die Boote gründlich säuberten und zurück in die Halle räumten. Der obligatorische Halt beim „Goldenen M“ sorgte dafür, dass wir nicht völlig ausgehungert dort eintrafen. Das Vernaschen der letzten Wassermelonen im Clubraum bildete schließlich den Abschluss einer gelungenen Wanderfahrt, die sich insbesondere durch die tolle Gemeinschaft der Kinder und Jugendlichen untereinander auszeichnete. Des Weiteren hatten wir dieses Jahr großes Glück mit dem Wetter, sodass der ein oder andere mit neuer Bräune oder aber Sonnenbrand wieder in der Heimat eintraf. Die Wanderfahrt war einmal mehr eine tolle Unternehmung und schreit nach Wiederholung. Vielen Dank an Martin und Brini als Organisatoren und Betreuer. Justus Bock und Sabrina Heitsch Ungewohnte Wasserfahrzeuge Die Teilnehmer


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