Wingst: Wärmendes für kühle Tage
WINGST. Bürgermeister Michael Schlobohm hat sich zur Richtschnur gemacht, die Wingst attraktiver für Gäste sowie Einwohner zu gestalten. Und es gibt durchaus schon positive Vollzugsmeldungen. So hat die gemeindliche Tourismus-Gesellschaft wieder eine Pächterin für den Kiosk im künftigen Sieben-Quellen-Park, der vormals Kurpark hieß.
Dorothea Hultenberg hat täglich (außer dienstags) von 12 bis 16.30 Uhr geöffnet und bietet kleine Speisen, Kaffee und Kuchen, aber auch - passend zur wanderbaren Wingst - Wander-Süppchen im Thermobecher für Spaziergänger und Walker an. Dort können auch Schläger und Spielkarten für die dahinter befindliche Miniaturgolf-Anlage ausgeliehen werden.
Und jetzt sorgte die Tourismus-Gesellschaft für Annehmlichkeiten, sodass Einheimische und Ausflügler auch in der kalten Zeit besser Verweilen können. Geschäftsführer Dr. Rüdiger Wandrey hat vier Gasöfen besorgt, die beim Platznehmen vor dem Kiosk oder auf der Sonnenterrasse kuschelige Wärme ausstrahlen. Aber auch Fleece-Decken sollen für angenehmes Wohlfühlflair bei empfindlichen Außentemperaturen sorgen, damit man sich nicht verkühlt - und dadurch verschnupft der Wingst den Rücken kehrt. Dies geschieht mit relativ kleinem Aufwand.
Damit der neue Quellenpark - benannt nach den sieben Quellen, die hier entspringen - ein besserer Platz wird, kann Schlobohm jetzt auch auf zwei Bürgerarbeiter setzen, die - angedockt an den Bauhof - am positiven Erscheinungsbild mitwirken sollen. Im Frühling werden sich Gemeindepolitiker und Vertreter auf Besichtigungstour machen, um einen Barfußpfad zu inspizieren. Schlobohm kann sich gut vorstellen, so etwas im Park zu errichten, als gute Ergänzung zu den Mehrgenerationen-Fitnessgeräten und zusätzliche Belebung des Areals.
Von Wiebke Kramp
















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