Neuseeländer retten TO-Segler von seiner Jacht
CUXHAVEN. Er war vor 150 Tagen mit seiner Segeljacht "Horizons" in Cuxhaven gestartet, um allein und nonstop zweimal die Erde zu umrunden. Am Wochenende war Bernt Lüchtenborg (56) wegen eines Ruderschadens an seiner Jacht bei sehr schwerem Wetter im Pazifik, einige 100 Seemeilen vor der Küste von Neuseeland, in Seenot geraten. Inzwischen ist der Schiffbrüchige in Sicherheit.
In seinem elektronischen Logbuch schreibt Lüchtenborg: "Bin heute morgen (Montag) bei 35 Knoten Wind und sieben Meter hohen Wellen vom Rettungsboot des Crusing Ship Seven Seas Mariner von "Horizons" abgeborgen worden.
Die Aktion die ausschliesslich meiner Sicherheit diente, geschah in Absprache mit meiner Versicherung (Panteanius) und New Zealand Rescue, die leider auf Grund der Entfernung und des schlechten Wetters nicht in der Lage war, ein Schiff zu schicken, um meine manövrierunfähige Jacht in Schlepp zu nehmen. Ich werde in zwei Tagen Neuseeland erreichen und hoffe, dass meine Versicherung dann ein Abschleppboot gefunden hat, mit dem ich gleich auslaufen möchte, um "Horizons", deren Position ich kenne, zu finden und zu einer Werft nach Neuseeland zu schleppen. Dort sollen die Schäden repariert werden und anschliessend gehe ich wieder auf See und setze die Reise fort. Das Projekt "sail2horizons" ist trotz des technischen Stopps nicht beendet, sondern geht, wenn auch in anderer Form, weiter."
Lüchtenborg ist in Cuxhaven kein Unbekannter. Der erfolgreiche Bauunternehmer segelt seit Jahren unter dem Stander von Trans-Ocean, ist für seine erste Weltumseglung mit dem Trans-Ocean-Preis ausgezeichnet worden und hat in Cuxhaven, wo auch seine erwachsene Tochter zeitweise lebte, bereits Filmvorträge unter anderem in der Reihe "Forum Maritim" gehalten.
www.sail2horizons.com
Von Thomas Sassen















Bild vergrößern












