Monster Monstantin und die Negerküsse
CUXHAVEN. Lucy, Zoe, Leo, Nico, Mattheus und Andreano durften auch dabei sein: In der Oliva-Buchhandlung gab's dieser Tage eine richtige "Büchertaufe". Nun werden Kinderbücher zum Glück für die sechs Nachwuchsleser nicht mit Sekt getauft, sondern mit Negerküssen, die es sonst bei Buchpremieren eher selten gibt. Aber es handelte sich ja auch nicht um irgendein Buch, sondern eine Geschichte vom Anderssein.
Christian Berg, Cuxhavens bekannter Theatermacher und Spielmann, hat es unter dem Titel "Kleines Monster Monstantin" geschrieben, die skurrilen Bilder stammen von dem Illustrator Jan Rademacher. Berg stellte seinen neuen, eigentlich ganz unheldischen Titelhelden in einer kleinen Lesung jetzt erstmals für die Kinder, aber auch für einige ebenso aufmerksam zuhörende Erwachsene vor:
"Monstantin ist ein besonderes Monster: Er sieht nicht nur vortrefflich hässlich aus, sondern kann auch wunderschön singen. Jeden Monstag gibt er ein Konzert für seine Freunde ?Manni die Ratte, die nie was hatte', ?Ulf den Frosch ohne Quak', ?Schluck, den kleinen Schluckaufdrachen', und ?Eene-Meene-Helene, die kleine Hexe'. Als Monstantin eines Tages an einem Gesangswettbewerb vor dem König teilnimmt, beginnt dieser zu lachen, dass die Krone wackelt. Er hat nämlich noch nie ein Monster gesehen, das so hässlich ist, und erst recht keines, das trotz dieses Aussehens den Mut hat, für ihn, den König, zu singen! Ein Buch, das Lust macht aufs Anderssein" - so beschreibt der Aufbau-Verlag, in dem "Monstantins Geschichte" erschienen ist, Bergs neues Buch. Bei der "Taufe" bewies der Spielmann, der am Tag danach sein Publikum auf dem Butt-Fest begeisterte, einmal mehr sein Talent im Umgang mit Kindern und Marianne Haring durfte sich über eine gelungene Veranstaltung freuen.















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