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25. Februar 2012

Gorch-Fock-Schule: Umzug ohne viel Leerlaufzeit

Welche Umbauvariante in der Bleickenschule zum Tragen kommt, wurde während der Ratssitzung am Donnerstag noch nicht geklärt. Eine Mehrheit sprach sich jedoch dafür aus, den Umzug der Gorch-Fock-Schule in das Gebäude am Rathausplatz nicht unnötig auf die lange Bank zu schieben. Luftbild: CN-Archiv
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CUXHAVEN. Der Umzug soll möglichst "zeitnah" erfolgen, allerspätestens aber zu Beginn des Schuljahres 2013/14 erledigt sein. Das hat eine Ratsmehrheit am Donnerstagabend nach abermaliger Diskussion um die Verlagerung der Gorch-Fock- in die Bleickenschule beschlossen.

Das vom Mehrheitsbündnis aus SPD und "Cuxhavenern" getragene Votum besagt zwar, dass beim Umzug der Gorch-Fock-Schule in das Gebäude der Bleickenschule nichts übers Knie gebrochen werden soll; gleichzeitig bedeutet der Beschluss aber auch eine Absage an den von der CDU vorgebrachten Vorschlag, die Schulverlagerung mit Rücksicht auf in der Schwebe befindliche Aspekte (Festlegung künftiger Schulgrenzbezirke, Planung und Genehmigung des Umbaus) generell um ein Jahr zu verschieben. "Noch nicht ausgegoren genug" seien die Vorschläge für die räumliche Zusammenführung beider Schulen, hatte CDU-Ratsfraktionsvorsitzender Thiemo Röhler moniert und sich dabei auf drei zur Debatte stehende Ausbauvarianten für das Bleickenschulgebäude bezogen.

Dachausbau notwendig

Variante 1 (neun Grundschulklassen und das Sekretariat im Erdgeschoss) wurde bereits "aus pädagogischen Gründen" verworfen. "Das heißt, dass ein Ausbau des Dachgeschosses notwendig wird", sagte die Schulausschussvorsitzende und SPD-Ratsfrau Ulla Bergen auf die verbleibenden zwei Alternativen anspielend. Wie berichtet geht es dabei jeweils um die Schaffung von sieben Hauptschul-Unterrichtsräumen im 2. Obergeschoss - zugunsten von mehr Platz für Grundschüler im Parterre. Der Variante 3 geben die Schulleiter den Vorzug, weil jene Vorbauten vor den Erdgeschoss-Klassenräumen ("Schwalbennester") vorsieht, wodurch sich die Fläche dieser Klassenzimmer auf je 68 Quadratmeter erhöhen würde. "Auf jeden Fall eine besonders kostenträchtige Lösung", merkte OB Dr. Ulrich Getsch an, versprach aber, dass die Verwaltung alle drei Varianten - auch auf ihren Kostenaufwand hin - prüfen werde. Derzeit haben Politik und Verwaltung ein Umbau-Budget in Höhe von 800 000 Euro vorgesehen, wobei - so hieß es am Donnerstag - drei Viertel der Kosten mit Haushaltsmitteln gedeckt, der Rest aber durch Einsparung bei den Unterhaltungskosten der Gorch-Fock-Schule gedeckt werden sollen. Der "Döser Speeldeel" (sie soll mit ihrem Fundus ins Bleicken-Dachgeschoss ziehen und dort einen Proberaum bekommen) sagte Getsch im Rat "alle Unterstützung" zu, "die sie benötigt".

von Kai Koppe

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