Malibu? Quer durch Cuxhaven!

mr. ? 56 Stunden Filmmaterial, anderthalb Jahre Vorbereitung, 18 Drehtage, 15 Schauspieler, ein ehrgeiziges Produktionsteam und viele, viele Unterstützer ? was daraus geworden ist, wollten am Sonnabend viele Fans im Captain Ahab?s Club sehen. Denn die Deus Studios stellten ihren neuesten Film 3 ???-Film "Poltergeist? vor. Zweimal bereits hatte die Cuxhavener Schülertruppe Episoden der Kult-Serie "Die 3 ???? filmisch umgesetzt ? da aber als Vollplayback- Versionen. Diesmal gab es bei vollen 90 Minuten Spielfilmlänge die wohl augenfälligste Veränderung: Alle Akteure sprachen selbst und konnten so natürlich ihren schauspielerischen Talenten noch viel freieren Lauf lassen ? zur Freude der Zuschauer, die im rappelvollen Ahab?s Club nicht mit Beifall sparten. Für viel Vergnügen sorgten nicht nur Kabinettstückchen wie der "Poltergeist?-Traum des 1. Detektivs Justus Jonas (Benedikt Grubel), sondern auch die Szenen mit der leicht neurotischen Miss Madigan (Alina Poit). Aber auch René Plaumann und Konstantin Kümpel verliehen Justus? Detektivkollegen Peter Shaw und Bob Andrews ganz eigene Charaktere. Die eigene Stadt (na ja, eigentlich ist es ja das kalifornische Rocky Beach) mal aus anderem Blickwinkel zu sehen, löste bei den Zuschauern immer wieder Gelächter aus, zum Beispiel bei der (Fahrrad)-Einsatzfahrt nach "Malibu? ? vorbei an der Cuxhaven "Villen?-Landschaft ? oder vor der ramponierten Hermann-Allmers-Halle, die kurzerhand zur "Art Gallery Hall? wurde. Denn eine geplatzte Ausstellungseröffnung ist der Anfangspunkt der Story, in der die drei Detektive drei Fälle ? das verschwundene Gemälde "Die grüne Eisenfrau?, das verlegte Medaillon der Miss Madigan und den geheimnisvollen Poltergeist in Lydia Cartiers (gespielt von Rebekka Schillmüller) Haus ? miteinander verknüpfen und natürlich nach einigen Verwirrungen die Lösung finden. Die Dreharbeiten führten die Truppe, die vorwiegend aus Schülerinnen und Schülern des Lichtenberg- Gymnasiums besteht, bis nach Hamburg, wo sie im Flughafen und in der Hamburger Kunsthalle drehen durfte. Eine lange Dankes-Liste hatte Benedikt Grubel zu verlesen ? gerichtet sowohl an alle Unterstützer und Sponsoren, den Kosmos-Verlag, der das Projekt erlaubte, aber auch an die Schauspieler und Produktionstruppe (stellvertretend genannt seien nur die hinter der Kamera agierenden Lasse Rennebeck und Alexander Steen). Dicke Anerkennung gab es aber auch für Benedikt, der neben seiner Schauspielerrolle die Aufgaben von Regisseur, Produzent, Drehbuchschreiber, Mitproduzent, Cutter und Musiker (gemeinsam mit Lasse Rennebeck) in sich vereinigte.
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