Ahlers: "Wir müssen jetzt weiter in den Hafenausbau investieren"

tas. ? Nicht nur auf der künftigen Offshore-Basis wachsen die Hallen aus dem Boden, auch beim Cuxport-Terminal wird gebaut. NPorts lässt dort gerade ein 700 Meter langes zusätzliches Gleis legen, damit die wachsende Zahl der Autozüge besser abgefertigt werden kann. Cuxport-Geschäftsführer Heinrich Ahlers appellierte gestern anlässlich eines Informationsgesprächs an FDP-Politiker, sich für den schnellen weiteren Ausbau des Cuxhavener Hafens einzusetzen. Anlass war der Besuch von Jörg Bode, dem innenpolitischen Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag, der sich auf Einladung des FDP-Stadtverbandes bei Cuxport und CSC ein Bild machte. Ahlers und CSC-Geschäftsführer Manfred Bruhns informierten über den aktuellen Stand und die Pläne ihrer Unternehmen am Standort. Anschließend trafen sich Bode und die Cuxhavener FDP-Politiker zu einem Gespräch mit Oberbürgermeister Arno Stabbert, um über Fragen der Stadtentwicklung zu sprechen. In deutlicher Form beschrieb Ahlers die Wünsche des Hafenbetreibers an die Politik. Nach Fertigstellung der Schwerlastplattform müsse nun der weitere Ausbau des Hafens vorangetrieben werden, mit dem dringend benötigten Liegeplatz 4, für den in Kürze der Planfeststellungsbeschluss erteilt würde, sowie den Liegeplätzen 5 bis 7. Bode zeigte sich dem Wunsch Ahlers gegenüber aufgeschlossen, nötigenfalls den Bau der Hafeninfrastruktur, also der Kaianlagen und Flächen, dem Investor Rhenus zu überlassen, da das Land finanziell in der nächsten Zeit nicht dazu in der Lage sein werde. Es investiere bereits große Summe in den Ausbau des Cuxhavener Hafens betonten Bode und der Cuxhavener FDP-Fraktionsvorsitzende Helmut Wagner. Als "Juwel für den wirtschaftlichen Aufschwung? in der vom Niedergang der Fischwirtschaft gebeutelten Stadt bezeichnete Bode den Cuxhavener Hafen. Die Ansiedlung der beiden Offshore-Betriebe CSC und Ambau zeige dies deutlich. Da das Land einen weiteren Ausbau des Hafens, die Umlegung der Baumrönne (bereits bewilligt) und die Erschließung des Gebietes zwischen Baumrönne und Altenbruch nicht gleichzeitig werde bezahlen können, unterstützt Bode die Idee Ahlers?, den Bau der Hafenanlagen in die Hände des Investors zu geben und diesem die Flächen zu verkaufen. Auch in Hamburg werde aktuell über solche Hafenbauprojekte nach dem PPP-Modell nachgedacht, sagte Bode. Ahlers: "Wir müssen jetzt etwas tun, damit Deutschland und die Nord-Range den Vorsprung im Wettbewerb mit der Süd-Range rund um das Mittelmeer halten kann.? Die Rhenus-Gruppe hat große Pläne mit Cuxhaven. 90 000 Quadratmeter östlich von Appel Feinkost sollen demnächst zu Autoabstellfläche werden. Mit der Siedlung steht Cuxport in Verhandlungen über ein Grundstück, auf dem bis drei Parkpaletten für bis zu 18 000 Pkw entstehen sollen. Und ein Teil des Humber-Kais soll für 15 Mio. Euro zu einem weiteren Offshore-Liegeplatz mit Portalkran ausgebaut werden.
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