Peter Zint führt jetzt die Hafenwirtschafts-Gemeinschaft

tas. ? Peter Zint will mit seiner Arbeit dazu beitragen, dass Cuxhaven zum führenden Offshore-Basishafen an der Nordsee wird. Das ist eines der erklärten Ziele des neuen Vorsitzenden der Hafenwirtschaftsgemeinschaft (HWG). Zint löst Peter Kramp ab, der in seiner zweijährigen Amtszeit eine Menge für den Standort bewegt hat. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde während der Jahreshauptversammlung am Montag Manfred Bruhn, Geschäftsführer des BARD-Tochterunternehmens CSC, gewählt. Oberbürgermeister Arno Stabbert, Gustav Hebold und andere Vorstandsmitglieder würdigten die Verdienste Kramps, der sich intensiv um das Standortmarketing für den Hafen gekümmert habe. In seinem Jahresbericht war Kramp seinerseits auf die wichtigsten Ergebnisse seiner zweijährigen Amtszeit eingegangen. 119 000 Euro haben der HWG im vergangenen Jahr für die Standortwerbung zur Verfügung gestanden. Rund die Hälfte des Jahresetats stammt aus Beiträgen der 132 Einzel- und Firmenmitglieder, 35 000 Euro aus Zuschüssen von Stadt und Landkreis und 21 000 aus Rückflüssen der "Seaports of Niedersachsen GmbH?, der Niedersächsischen Hafenvertretung. Das Geld wurde vor allem in Werbemaßnahmen und in die Präsenz auf mehreren Messen (unter anderem Kreuzfahrtmesse in Miami) investiert. Intensiv habe die HWG an der weiteren Umsetzung des Marketing-Konzeptes von 2003 gearbeitet mit dem Ziel, Cuxhaven auf die internationale Landkarte zu bringen. Mit der Lage am seeschifftiefen Wasser verfüge die Stadt über einen natürlichen Vorteil, der noch viel stärker zum Wohle der Stadt und ihrer Menschen ausgenutzt werden müsse. Kramp machte keinen Hehl daraus, dass es zu Interessenkonflikten zwischen der Umschlags- und der neuen Offshore-Fraktion bei der Planung der Hafenerweiterungsflächen gekommen ist. Allerdings habe man es nach internen Auseinandersetzungen immer geschafft, einen gemeinsamen Nenner zu finden und diesen auch mit einer Stimme zu vertreten. Auch der von Kramp eingeführte regelmäßig tagende runde Tisch habe dazu gedient, die Interessen von 14 wichtigen Vereinen und Verbänden im Vorfeld zu koordinieren, um Cuxhaven abgestimmt nach außen darstellen zu können. Zum neuen Standortmanager wurde Joachim Wöhlkens gewählt, der bei der DFDS Tor Line Reederei als Verkaufsleiter beschäftigt ist. Der aus Cuxhaven stammende gelernte Speditionskaufmann und Verkehrs-Fachwirt kennt die Materie wie seine Westentasche, da er bereits vor 15 Jahren bei der damaligen Elbe-Humber-RoLine in das Hafengeschäft eingestiegen ist. Die übrigen Besetzungen im 14-köpfigen Vorstand der HWG wurden wiedergewählt und auch dem Schatzmeister Ralf-Rüdiger Schwerz das Vertrauen ausgesprochen. Johann Voss legte sein Amt nach 26 Jahren nieder. Für seine Verdienste wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Peter Kramp gehört dem Vorstand jetzt als ordentliches Mitglied an. Für die vertrauensvolle Zusammenarbeit bedankte sich Kramp namentlich bei seinem Vorgänger Willi Schäfer und bei Christel Joreitz aus der Geschäftsstelle. Die HWG plant einen erneuten Wirtschaftstreff am 6. Juni, diesmal unter dem Motto Fischwirtschaft, sowie einen "Cux-Day? in der niedersächsischen Landesvertretung in Berlin.
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