"Wir sind alle Sternenkinder"

BALJE. Wie entstehen Sterne? Was passiert in der Sonne? Woher stammt ihre ungeheure Energie, die sie seit sechs Milliarden Jahren strahlen lässt? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt des astronomischen Bildervortrags, den Heiner Drescher am Sonntag, 10. April, um 14.30 Uhr im Natureum Niederelbe halten wird. Sein Thema lautet: "Wir sind alle Sternenkinder". Populärwissenschaftlich beleuchtet der Referent unser Sonnensystem und den Weltraum.

Anhand von vielen Bildern der Planeten, Gasnebel und Sterne gewinnen die Zuhörer eine Vorstellung von der faszinierenden Vielfalt, die uns Erdenbewohner im All umgibt. Der Lebensweg der Sonne, ihre unglaublichen Veränderungen in ferner Zukunft und ihr sicheres Ende sind wesentliche Elemente des Vortrags von Heiner Drescher, der in Cadenberge lebt.

Die Milchstraße hat einen Durchmesser von rund 100 000 Lichtjahren, was etwa 950 Trillionen Kilometern entspricht. Rund 26 000 Lichtjahre vom galaktischen Zentrum entfernt befindet sich unsere Sonne mit ihren acht Begleitern, den Planeten Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun.

Fast die gesamte Masse des Sonnensystems, nämlich 99,86 Prozent, entfällt dabei auf das Zentralgestirn, die Sonne. Zwei Drittel der übrigen Masse nimmt der riesige Gasplanet Jupiter ein. Die restlichen 0,05 Prozent teilen sich die sieben anderen Planeten mit ihren Monden sowie die Asteroiden und Klein- und Kleinstplaneten, die auch die Sonne umkreisen.

Referent Heiner Drescher interessiert sich schon seit seinem 16. Lebensjahr für die Astronomie. Er verfolgte die Wanderung der Sonnenflecken, beobachtete Sternschnuppenfälle, fotografierte Kometen und fuhr zur jüngsten totalen Sonnenfinsternis in Deutschland nach Stuttgart. Auch in seiner Lehrtätigkeit gab er seine Weltraum-Begeisterung weiter. Die Faszination wuchs bei Heiner Drescher durch das Lesen von Fachliteratur von den Planeten über die Spiralnebel bis hin zu den schwarzen Löchern, in denen alle Gesetze der Physik missachtet werden.

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